Badezimmer-Umbau: Sparpotentiale

Teilen:

Sparen beim Badezimmer-Umbau

Irgendwann heißt es für jedes Badezimmer: Es ist an der Zeit zu renovieren. Ockerfarbene Blümchenfliesen oder moosgrüne Waschbecken sind irgendwann nicht mehr zeitgemäß. Doch spätestens beim Blick auf die hohen Kosten rund um die Badezimmersanierung fragt man sich: An welcher Stelle kann ich clever Kosten sparen?

Badezimmer: links unsaniert, rechts saniert © pbombaert, fotolia.com
Badezimmer: links unsaniert, rechts saniert © pbombaert, fotolia.com

Ein neues Bad kann richtig teuer werden. Neben den Handwerkerstunden rund um Strom, Fliesen oder Sanitär kommen jede Menge Anschaffungskosten auf einen zu. Gerade bei Badewannen, Duschkabinen oder modernen Waschtischen können sich die Kosten schnell in den vierstelligen Bereich schrauben. Wir decken mögliche Kostenfallen auf und erklären, wie es günstiger geht.

Erst planen, dann kaufen

Ist die Entscheidung einmal gefallen, das Bad zu sanieren, gehen viele Bauherren schnell dazu über, nach der passenden Badezimmer-Ausstattung zu stöbern. Ein falscher Schritt, der häufig zu unüberlegten Effektkäufen führt, die teuer enden können.

Badezimmer Planung © Suwatchai, fotolia.com
Badezimmer richtig planen spart Kosten © Suwatchai, fotolia.com

Wer ein Badezimmer sanieren möchte, sollte zunächst sein Budget fixieren, das für den Umbau vorhanden ist – Handwerkerstunden, Materialien und Möbelausstattung inklusive. Danach kann die grundlegende Planung des Umbaus erfolgen. Wer die Kosten vor einem Badeplaner oder Innenarchitekten scheut, greift am besten auf ein Online-Planungstool zurück. Wer seine Kosten stets im Überblick behalten will, stellt die einzelnen Positionen inklusive geplanter Budgets in einer Excel-Tabelle zusammen.

Bad Planung: Wichtige Punkte
Bad Planung: Wichtige Punkte

Ist die Planung abgeschlossen? Dann ist es jetzt an der Zeit, sich auf die Suche nach den passenden Handwerkern und der Badezimmer-Ausstattung zu machen.

bis zu 30% sparen

Sanitär-Fachbetriebe
Günstige Angebote

  • Bundesweites Netzwerk
  • Qualifizierte Anbieter
  • Unverbindlich
  • Kostenlos
Tipp: Günstigste Sanitär-Fachbetriebe finden, Angebote vergleichen und sparen.

Kann der Grundriss des Badezimmers so bleiben?

Moderne Luxusbäder zeichnen sich vor allem durch eins aus: Jede Menge Platz für Badewanne und Duschkabine, Doppelwaschbecken und vielleicht eine Sauna mit Liege. Ältere Bäder müssen dagegen mit weniger Quadratmetern auskommen. Und das aus gutem Grund: Früher stand eher der funktionale Zweck eines Bades im Vordergrund – dazu brauchte man nicht viel Platz.

Kleines Badezimmer © Photographee.eu, fotolia.com
Kleines Badezimmer: Alles drin und günstig © Photographee.eu, fotolia.com

Ein Umbau zu einem größeren Bad ist möglich, aber nur durch die Zusammenlegung zweier Räume möglich. Das bedeutet zusätzliche Kosten, was Planung, Statik und spätere Materialien angeht. Dann doch lieber fein und klein planen. Eine kleine Wellness-Oase ist auch im kleinsten Bad möglich.

Strom- und Wasserleitungen besser nicht umlegen

Bleiben wir noch einen Moment beim Grundriss eines bestehenden Badezimmers. Im Rahmen eines Umbaus stellen sich Bauherren häufig die Frage nach der optimalen Aufteilung. Wären Waschbecken oder Toilette nicht besser an einer anderen Wand untergebracht, um den Raum planerisch besser zu nutzen?

Badezimmer im Dachgeschoß: Renovierung © Marco2811, fotolia.com

Auch hier lauert die Kostenfalle: Der Umzug der Sanitärobjekte erfordert in den meisten Fällen das Verlegen von Wasser-, Abwasser- oder Stromleitungen durch Handwerksbetriebe. Wenn möglich WC, Waschbecken und Dusche besser an Ort und Stelle lassen und sich fragen, ob es Alternativen gibt, mit denen sich die Aufteilung des Raums verbessern lässt.

Prioritäten setzen!

Ohne Zweifel hätte gerne jeder von uns ein modernes Designerbad. Wer nicht das Geld dafür aufbringen kann, braucht allerdings nicht auf das eine oder andere Highlight im Bad zu verzichten.

So sollte sich Bauherren fragen, was für sie von besonderer Bedeutung ist. Wird jeden Tag geduscht, aber selten gebadet, sollte man in eine schöne Duschkabine investieren und dafür auf die Badewanne verzichten. Große Familien, die viel Platz am Morgen benötigen, werden vielleicht mit einem Doppelwaschtisch glücklich. Und wer am Puls der Zeit liegen möchte, sorgt für die eine oder andere smarte Haustechnik im Bad.

Heimwerker gesucht! Was kann ich in Eigenleistung erledigen?

Badplanung: Vertrauen Sie den Experten
Badplanung: Vertrauen Sie den Experten

Die Sanierung eines Badezimmers gehört am besten in die Hände erfahrener Fachleute. Das kostet zwar Geld, aber die Qualität, die dahintersteht, sorgt dafür, lange Freude am eigenen Bad zu haben. Einige Dinge lassen sich aber in Eigenleistung erledigen – zum Beispiel das Abschlagen der alten Fliesen an Wand und Boden und deren Abtransport, das Entfernen von Tapetenresten oder der spätere Anstrich der Wände und Decken.

Eiegneleitung: Alte Fliesen im Bad entfernen © VRD, fotolia.com

Fliesen im Bad: Sparpotenzial pur

Die richtige Fliese für Ihr Badezimmer
Die richtige Fliese für Ihr Badezimmer

Je nach Größe der Badezimmer-Wände und -Böden können Fliesen einen großen Teil des Budgets schlucken. Nicht nur die Fliesen selbst, sondern auch die Anbringung durch den Fliesenleger kosten Geld. Zum Glück werden Bäder heute aber nicht mehr unbedingt vom Boden zur Decke gefliest. Im Trend liegen wohnlich gestaltete Räume, in denen Wände nur um Waschbecken und WC herum oder in der Dusche mit Fliesen verkleidet werden. Die restlichen Wände lassen sich verputzen oder mit speziell für den Feuchtraum konzipierten Vliestapeten ausstatten.

Fliesen Auswahl © FotoAndalucia, fotolia.com
Fliesen Auswahl: Hier kann durch die richtige Wahl kräftig sparen © FotoAndalucia, fotolia.com

Wer einmal die Quadratmeterzahl für den Fliesenkauf berechnet hat, kann festlegen, wie viel Budget man pro Quadratmeter zur Verfügung hat – ein notwendiger Schritt, denn die Materialpreise können schnell zwischen 10,- Euro und 150,- Euro pro Quadratmeter liegen. So gibt man beim Besuch von Fliesenstudio, Baumarkt oder Internet nicht zu viel Geld aus.

Tipp: Reduzierte Fliesen müssen nicht schlechter sein. Deswegen lohnt der Blick in den Sales-Store!

Bodengleiche Duschen: Beliebt und besonders teuer!

Wer sein Bad umbaut, freut sich besonders auf eine ebenerdige Dusche. Sie bietet nicht nur Barrierefreiheit, sondern ist durch ihre minimalistische Gestaltung ein Highlight im Bad. Leider ist sie vergleichsweise teuer. Der aufwendige Aufbau des Bodens, Duschkabinen aus Echtglas, edle Fliesen und Duschrinnen kosten eine Menge Geld – vor allem, wenn die baulichen Voraussetzungen – zum Beispiel in einem Altbau – nicht optimal sind. Zum Glück gibt es flache Duschwannen aus Acryl, die eine gute Alternative zur Walk-In-Dusche darstellen. Wer dann auch noch auf Modelle mit Standardmaßen setzt, hat gute Chancen, das Budget klein zu halten.

Badezimmer mit Bodenbelag in Holzoptik © georgejmclittle, fotolia.com
Sparen: Duschwanne statt Bodengleiche Dusche © georgejmclittle, fotolia.com

Sparen lässt sich auch bei der Duschkabine selbst. Denn die Designer-Kabinen aus Echtglas kosten schnell einige Tausend Euro. Günstiger sind Kabinen aus Acrylglas. Bei entsprechender Pflege halten sie viele Jahre. Noch günstiger sind Duschvorhänge, die im Handel in wunderschönen Designs erhältlich sind.

Baumarkt statt Badestudio

Die Dusche ist nur ein Beispiel dafür, wie viel Geld Designer-Keramiken im Bad kosten können. Auch WCs, Waschtische, Spiegelschränke oder Badewannen kommen in atemberaubenden Designs daher – hohe Preise inklusive.

Unser Tipp: Statt einer Ausstellung im Bad lieber den örtlichen Baumarkt besuchen und Angebote sichten oder vergleichen. Zwar finden sich hier eher Sanitärobjekte von der Stange. Doch mit den entsprechenden Accessoires im Bad fällt das dem Laien kaum auf.
bis zu 30% sparen

Badezimmer Angebote
Neuinstallation & Sanierung

Unverbindlich
Qualifizierte Anbieter
Kostenlos

Tipp: Jetzt zum Newsletter anmelden

Erhalten Sie die wichtigsten News monatlich aktuell und kostenlos direkt in Ihr Postfach
Ihre Email-Adresse wird nur für den Newsletterversand verwendet Datenschutzerklärung

Artikel teilen: