Dusche statt Badewanne

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Dusche statt Badewanne – wie und warum?

Raus mit der Badewanne, rein mit einer Dusche – warum denn das? Ist nicht ein Vollbad eine angenehme Sache? Für manche schon, für andere nicht. Für manche ist nicht Geschmacksache. Wer eine körperliche Beeinträchtigung hat, für den kann eine Badewanne mühsam sein und eine barrierefreie Dusche die Lösung. Das gilt mit zunehmendem Alter auch für viele Senioren.

Entscheiden muss jeder selbst. Hier kommen eine ganze Menge von Informationen, die man vor einer Entscheidung haben sollte. Das Wichtigste vorweg: Es ist nicht so aufwändig, wie man glaubt, es geht nicht darum, wochenlang Schmutz und Lärm zu ertragen. Und es ist auch nicht unerträglich teuer.

Duschabrennung mit Glaswand © mariesacha, stock.adobe.com
Moderne Walkin Dusche © mariesacha, stock.adobe.com

Das ist auch so, weil es Unternehmen geben, die sich auf diesen Umbau spezialisiert haben. Sie haben standardisierte Verfahren und kompetente Mitarbeiter. Die Industrie hat Dusche-statt-Wanne-Systeme entwickelt, die zum Einsatz kommen können. Wer handwerklich geschickt ist, kann den Umbau auch selbst vornehmen. Deshalb folgt hier eine Beschreibung des Umbaus in einzelnen Schritt – damit der Selbermacher sich Anregungen von den Profis holen kann.

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  1. Zuerst kommt der Zollstock zum Einsatz – wie viel Platz ist im Bad, das ist die Frage. Fenster und Dachschrägen sind dabei mit zu berücksichtigen.
  2. Wer eine Fachfirma beauftragt, der bekommt eine von einer Herstellerfirma speziell für sein Badezimmer hergestellte Dusche. Wer den Umbau selbst macht, muss im Fachhandel das passende Material aussuchen. Dabei ist mit größer Sorgfalt vorzugehen, vor allem ist darauf zu achten, dass die vorhandenen Anschlüsse genutzt werden können.
  3. Es folgt der Ausbau der alten Wanne, von eventuell vorhandenem Mauerwerk und anderem, was im Weg ist. Ganz wichtig: Stellen Sie vorher das Wasser ab. Und schützen Sie die Fliesen, die erhalten werden sollen, durch Decken oder Pappe.
  4. Badrenovierung © megakunstfoto, fotolia.com
    Manche Badewannen sind so altertümlich, das sie ohnehin weg müssen. Aber auch bei neueren Modellen ist die Dusche eine gute Alternative © megakunstfoto, fotolia.com
  5. Dann wird die neue Dusche eingesetzt; bevorzugt handelt es sich um eine Duschfläche ohne Rand, über die man steigen muss. Entscheidet man sich für diese Lösung, muss man aber rechtzeitig prüfen, ob der Untergrund dies überhaupt zulässt bzw. wie ein Übergang zu einer eventuell erhöht gebauten Duschfläche gestaltet werden kann.
  6. Rückwände und Seitenteile der Duschkabine werden eingebaut. Angeboten werden auch Systeme in einem Stück, die den nächsten Arbeitsgang ersparen, nämlich das Verschließen der Fugen mit Silikon.
  7. Auch das Verschließen von Fugen mit Silikon ist keine Zauberei. Man sollte aber wissen wie es geht und sich über die Kniffe der Profis informieren.
  8. Anschließend werden die Armaturen angeschlossen. Achten Sie darauf, dass alle Dichtungen gut schließen, dass alle Verschraubungen gut sitzen. Verbauen Sie keine zu billigen Armaturen, an diesen werden Sie nicht lange Ihren Spaß haben.
  9. Armatur mit einstellbarer Temperatur © bluedesign, fotolia.com
    Achten Sie bei Armaturen auf Qualität © bluedesign, fotolia.com
  10. Passt die Dusche nicht genau in das zuvor von der Badewanne bedeckte Feld, müssen nun Fliesen ergänzt werden. Überzeugen Sie sich vor Beginn der Arbeiten, ob Sie noch Reservefliesen im Keller haben oder ob man solche bekommen kann. Informieren Sie sich genau, wie Fliesen verlegt werden – mit den richtigen Tricks ist auch das keine Zauberei.
  11. Räumen Sie das Badezimmer auf – barfuß auf irgendwelche Baureste zu treten, das kann schmerzhaft sein.

Schmerzhaft sein können natürlich auch die Kosten. Wer einen Handwerker beauftragt, muss mit 4000 bis 6000 Euro Gesamtkosten rechnen. Müssen große Flächen neu gefliest werden oder gibt es andere spezielle Herausforderungen, kann es auch teurer werden. Auf jeden Fall sollte man sich einen Kostenvoranschlag geben lassen.

Badewanne mit Tür und Duschwand © Duravit AG
Eine Alternative, meistens aber auch nicht unbedingt günstig zu haben: Ein Badewanne mit Tür und Duschwand © Duravit AG

Die Kosten verringern kann man auf zweierlei Weise. Entweder beantragt man einen Zuschuss bei der Pflegeversicherung, der kann bis zu 4000 Euro betragen. Oder man erledigt die Umbauarbeiten selbst. Das aber erfordert viel Sorgfalt bei der Planung und bei der Ausführung, und man sollte sich die Mühe machen, sich genau zu informieren, auf was man bei den einzelnen Schritten achten muss.

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