Waschtischarmatur montieren: Fehler vermeiden

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Waschtischarmatur montieren: Diese 10 Fehler sollten Sie vermeiden

Eine Waschtischarmatur muss in jedem Haushalt im Lauf der Jahre einmal aus- und eingebaut werden. Sei es, um eine neue Armatur zu installieren; sei es, um eine solche zu Reinigungszwecken auszubauen. Wirklich schwierig ist das nicht. Aber man kann Fehler machen, die zum Teil üble Folgen haben. Hier kommen die zehn wichtigsten Fehler – und wie man sie vermeidet.

Armatur am Waschbecken installieren © Osterland, fotolia.com
Armatur am Waschbecken installieren © Osterland, fotolia.com
  1. Falsche Armatur gekauft

    Wer eine neue Armatur einbauen möchte, muss diese zunächst besorgen. Dabei kann man sich aber vertun. Kommt das heiße Wasser aus einem Boiler oder einem sogenannten Untertischgerät, muss eine Niederdruckarmatur eingebaut werden – andernfalls kann der Boiler durch den Wasserdruck beschädigt werden. Wird das heiße Wasser von der Heizungsanlage mitgeliefert oder ist ein Durchlauferhitzer eingebaut, greift man zur „normalen“ Armatur.

  2. Badarmatur © Pictures4you, stock.adobe.com
    Waschtischarmaturen müssen nicht oft ausgetauscht werden. Aber wenn, dann muss man es richtig machen © Pictures4you, stock.adobe.com
  3. Wasser nicht abgestellt

    Löst man einen Verbindungsschlauch zwischen Armatur und Eckventil, spritzt es sofort gehörig. Der erste Schritt beim Austausch der Armatur ist daher das Abstellen des Wassers. Dafür gibt es die Eckventile. Im Altbau fehlen sie manchmal – dann muss der Haupthahn für das ganze Haus oder wenigstens für die Wohnung geschlossen werden.

  4. Vor Reparaturen im Badezimmer Wasser abstellen
    Vor Reparaturen im Badezimmer Wasser abstellen
  5. Restwasser in der Leitung gelassen

    Wenn das Wasser abgestellt ist, kann allzu viel nicht mehr passieren mit der Feuchtigkeit unterm Waschtisch. Trotzdem sollte man die Wasserhähne dann noch einmal kurz aufdrehen, um das in den Leitungen womöglich noch stehende Wasser ablaufen zu lassen. Denn auch wenn es der Menge nach nur ein Glas Wasser ist, im Gesicht oder auf der Bekleidung will man es nicht haben.

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  7. Kleinteile im Abwasserrohr versenkt

    Womöglich gibt es in der Armatur Schrauben oder andere Kleinteile. Ärgerlich ist, wenn sie durch das Abflussrohr verschwinden. Oft bleiben sie zwar im Siphon liegen, aber wenn man diesen auch noch ausbauen muss, nervt das. Am besten legt man ein Handtuch ins Waschbecken – dann hat man auch gleich eine Unterlage für Werkzeuge und verhindert, dass von diesen die Keramik verkratzt wird.

  8. Verkratzte Chromteile

    Gerade wenn man neue Armaturen einbaut ist es sehr ärgerlich, wenn sie gleich durch falsches Werkzeug verkratzt werden. Es gibt spezielle Armaturenzangen, mit denen man das vermeiden kann. Wer sich eine solche nicht kaufen will, weil er als Heimwerker nur selten an Armaturen schraubt, kann ein weiches Tuch zwischen Zange und Armatur legen.

  9. Falsche Dichtungen

    Dichtungen dichten dann richtig gut ab, wenn sie passen. Wer Dichtungen mit einem falschen Durchmesser einbaut der mit einer falschen Stärke, der muss mit Problemen rechnen. Deshalb ist auch peinlich genau darauf zu achten, Dichtungen nicht miteinander zu verwechseln.

  10. Dichtungsringe © M. Schuppich, fotolia.com
    Die richtige Dichtungen verwenden © M. Schuppich, fotolia.com
  11. Schläuche verdreht

    Die Schläuche zwischen Armatur und Eckventil dürfen nicht verdreht sein, andernfalls können sie undicht werden. Deshalb hält man sie mit einer Hand oberhalb des Anschlusses fest, während man sie mit der anderen Hand an den Eckventilen befestigt.

    Schläuche für Armaturen © M. Schuppich, stock.adobe.com
    Die Anschlussschläuche sollen weder verdreht noch verwechselt werden © M. Schuppich, stock.adobe.com
  12. Anschlüsse vertauscht

    Es kann sehr unangenehm werden, wenn man das kalte Wasser ordentlich aufdrehen möchte und statt dessen aber gleich ein dicker Strahl heißes Wasser aus er Leitung strömt. Es ist also unbedingt darauf zu achten, die Zuleitungsschläuche nicht zu vertauschen. Es sei denn, die Wasserleitungen kommen schon falsch aus der Wand – was vorkommen kann. Dann vertauscht man die Schläuche zur Armatur absichtlich.

  13. Nach fest kommt ab

    Natürlich müssen alle Verbindungen fest setzen. Aber man kann es übertreiben – es ist schon vorgekommen, dass bei der Montage einer Armatur die Keramik einen Sprung bekam. Und auch für die Anschlüsse der Schläuche gilt die Handwerkerweisheit: Nach fest kommt ab. Von Gewaltanwendung ist also abzusehen.

  14. Heißwassergeräte zu früh eingeschaltet

    Ob Boiler, Untertischgerät oder auch Durchlauferhitzer – wenn noch Luftblasen in der Leitung sind, wenn das Gerät schon Strom hat, geht es möglicherweise kaputt. Das ergibt gelegentlich Schäden im oberen dreistelligen Bereich. Deshalb lässt man erst eine Weile Wasser laufen und schaltet dann das Gerät ein.

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