Duschabtrennung

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Duschkabine & Co.: So bleibt das Wasser in der Dusche

Wenn die Dusche in Betrieb ist, soll das Badezimmer nicht nass werden. Dies lässt sich auf unterschiedliche Art und Weise erreichen. Die richtige Lösung hängt von den baulichen Gegebenheiten und den persönlichen Vorlieben ab. Das auch die Möglichkeiten des Geldbeutels eine Rolle spielen, ist klar.

modernes Badezimmer mit großen Fliesen © Photographee.eu, fotolia.com
modernes Badezimmer mit Dusche © Photographee.eu, fotolia.com

Duschabtrennung

Der Klassiker ist sich die Duschabtrennung, die dann zum Einsatz kommt, wenn es eine Badewanne gibt, in die eine Duscharmatur gebaut wird. Dann wird eine Abtrennung so an der Wand installiert, dass sie parallel auf dem Rand der Badewanne steht. Die preiswerte und schnelle Alternative dazu ist übrigens der Duschvorhang, der hier aber nicht weiter berücksichtigt werden soll. Denn so richtig angesagt ist er nicht mehr.

Badewanne mit Abtrennung © serjiob74, stock.adobe.com
Badewanne mit Abtrennung für den Spritzschutz © serjiob74, stock.adobe.com

Duschabtrennungen lassen sich auch montieren, wenn man eine bodengleiche Dusche oder eine Duschtasse hat. Man spricht dann aber eher von einer Duschwand. In diesem Fall entscheidet man sich zumeist aber eher für ein fest montiertes System, weil das einfach solider ist. Dann ist die Rede von einer kompletten Duschkabine. In manchen Wohnungen ist die Dusche nicht nur in einer Ecke im Bad, sondern auch auf der dritten Seite ist eine Mauer, so dass man lediglich eine Duschtür braucht.

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Die Duschabtrennung in Form des Badewannenaufsatzes ist platzsparend, wenn sie zusammengefaltet oder beiseite geklappt werden kann. Es gibt auch feststehende Varianten, die womöglich aber beim gewöhnlichen Wannenbad als Behinderung empfunden werden können. Generell werden Duschabtrennungen auch auf Maß angeboten, was bei kleinen Bädern die einzige Möglichkeit sein kann, eine passende Lösung zu finden. Für den Einbau im Bereich von Dachschrägen ist dies oft unausweichlich. Ansprechen sollte man dafür einen Glaser. Allerdings muss man sich darauf einrichten, einen deutlich höheren Preis zu bezahlen als für ein Exemplar von der Stange. Auf jeden Fall wollte man sich einen Kostenvoranschlag machen lassen.

Duschkabinen

Badezimmer mit Bodenbelag in Holzoptik © georgejmclittle, fotolia.com
Badezimmer mit Duschkabine © georgejmclittle, fotolia.com

Duschkabinen gibt es mit Klapp-, Schiebe und Falttüren – bei der Entscheidung spielt die Einbausituation eine wichtige Rolle. Nicht für jede Variante ist ausreichend Platz, dies muss genau überlegt werden. Besonders viel Raum wird für eine Drehtür gebraucht, eine auch nach innen zu öffnende Pendeltür ist dagegen eher etwas für das kleine Bad. Weniger von der Einbausituation als von einer Abwägung zwischen optischen und funktionellen Faktoren hängt eine andere Entscheidung ab. Es gibt komplett rahmenlose Duschkabinen, die aber Defizite in der Dichtigkeit haben können. Ein massiver Rahmen bietet da viel mehr Sicherheit, sieht aber längst nicht so elegant aus. Ein Kompromiss ist ein Rahmen aus dünnen Profilen. Und Vorsicht ist im Altbau geboten – auch die leichteste Wandneigung kann den Einbau einer rahmenlosen Duschkabine unmöglich machen.

Kleines Badezimmer © Photographee.eu, fotolia.com
Kleines Badezimmer mit Duschkabine © Photographee.eu, fotolia.com

Duschkabinen sind auch deshalb im Kommen, weil es bereits Modelle ab 200 Euro gibt – da musste früher erheblich mehr ausgegeben werden. Für Spezialformen wie Eck- und Rundduschen muss man freilich etwas mehr investieren als für Duschen mit rechteckigem oder quadratischem Grundriss. Duschkabinen bestehen gelegentlich sogar aus vier verglasten Seitenwänden was viel Flexibilität bei der Platzierung bedeutet. Sie sind auch eine schnelle Lösung bei der Badsanierung. Angeboten werden gelegentlich Duschkabinentüren mit einem Hebe- und Senkmechanismus. Dies mag den Vorteil haben, dass die Türen immer zufallen. Zum Austrocknen und Reinigen aber ist es ein großer Vorteil, wenn die Türen so bleiben, wie man sie selbst platziert hat.

Duschwand und Duschtür

Bei bodengleichen Duschen empfiehlt sich die bewegliche Duschwand auch, weil nur so die Barrierefreiheit erhalten bleibt; eine fest montierte Duschkabine bedeutet gewisse Einschränkungen. Mit bewegliche Duschwänden fühlt man sich eventuell auch nicht so sehr eingeengt.

modernes Badezimmer © pbombaert , fotolia.com
modernes Badezimmer mit Glaswand © pbombaert , fotolia.com

Eine Duschtür gilt auch als platzsparende Lösung. Allerdings kann man sich dafür nur entscheiden, wenn man eine an drei Seiten von Wänden umgebene Dusche hat. Diese befindet sich dann in einer Art Nische.

Materialwahl

Ob Duschabtrennung oder Duschwand, ob Duschkabine oder Duschtür, beim Material gibt es eigentlich nur zwei Optionen – Glas oder Kunststoff. Glas gibt es in durchsichtigen oder matten Versionen, Klarglas und Milchglas also. Generell macht Glas den hochwertigeren Eindruck. Außerdem ist es langlebiger. Handelt es sich um Klarglas, lässt es auch mehr Licht in die Dusche, und der Raum wirkt größer. Milchglas wiederum bietet auch einen Sichtschutz – das ist eine Frage der persönlichen Vorlieben. Möglich ist auch, Glasflächen auf der Außenseite mit Glasdekoren oder Fensterfolien zu gestalten. Bei allen Teilen, die beweglich sind, könnte das höhere Gewicht von Glas ein Nachteil sein. Baut man Sicherheitsglas ein, gibt es kein größeres Risiko durch Verletzungen bei eventuellen Schäden – es entstehen keine Scherben, sondern krümelartige Teile.

Duschabrennung mit Glaswand © mariesacha, stock.adobe.com
Duschabrennung mit Glaswand © mariesacha, stock.adobe.com

Nachteil einer Glaswand ist, dass auch die kleinste Verschmutzung sofort ins Auge fällt. Freilich kann dies durch eine sogenannte Nano-Beschichtung verhindert werden, die auch als Lotos-Effekt bezeichnet wird. Es werden auch nachträglich aufzutragende Beschichtungen angeboten, die jeder selbst in bestimmten Abständen wiederholen kann.

Wenn von Kunststoff die Rede ist, geht es zumeist um Plexiglas oder Acrylglas. Dieses ist härter als andere Kunststoffe, aber weicher als Glas. Es kommt zumeist bei preiswerteren Systemen zum Einsatz, ist die weniger hochwertige Lösung. Es ist auch recht anfällig für Kratzer und verträgt manche Reinigungsmittel nicht. Wählt man strukturiertes Acrylglas, fallen wenigstens die Kratzer nicht so auf. Tendenziell wird es mit der Zeit matt.

Die Nutzungshäufigkeit bedenken

Ob Duschabtrennung oder Duschkabine, einige Kriterien gelten bei der Auswahl immer. Generell sollte man zum Beispiel berücksichtigen, wie intensiv die Dusche genutzt wird. In der großen Familie wird viel geduscht, möglicherweise auch einmal unter Zeitdruck – dann muss eine robuste und pflegeleichte Dusche her.

Der Single, für den das Bad als Wohlfühloase wichtig ist, wird auf Komfort und Stil gleichermaßen Wert legen. Eine Dusche für das Gästebad, die nur selten benutzt wird, darf gerne auch preiswerter sein.

Auf jeden Fall lohnt es sich, das Thema gut zu durchdenken, damit man hinterher die passende Lösung hat. In keinem Raum sin hohe Fehlinvestitionen so leicht möglich wie im Bad.

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