Wasserwächter

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Wasserschaden vermeiden: Wasserwächter und Leckageschutz

Wasser braucht man in jedem Haus – zu viel Wasser aber kann sehr schädlich sein. Zum Beispiel wenn es unkontrolliert aus einer geborstenen Leitung spritzt, aber auch schon, wenn es im Verborgenen Tropfen für Tropfen ins Mauerwerk läuft. Auch defekte Spül- und Waschmaschinen können zu großen Schäden führen. Viele mussten dies schon teuer bezahlen – die Zahl der Wasserschäden in Deutschland wird auf 3000 geschätzt. Der Gesamtschaden soll eine Milliarde Euro betragen.

Überschwemmung im Badezimmer © marog-pixcells, stock.adobe.com
Sieht lustig aus, ist es aber nicht – ein Hochwasserschaden im Haus © marog-pixcells, stock.adobe.com

Aber dagegen ist ein Kraut gewachsen. Mit Wasserwächtern kann sich jeder schützen. Teuer muss das nicht sein. Viele Modelle werden angeboten, zwei Systeme kann man voneinander unterscheiden. Für welche man sich konkret entscheidet, hängt von der konkreten Situation ab. Hier kommt ein Überblick über die Details.

Auch Mieter können sich schützen

Der Unterschied besteht vor allem in der Reichweite der Geräte. Wer ein ganzes Gebäude schützen möchte, entscheidet sich für den Einbau eines Wasserwächters in die Wasserleitung, gleich nach dem Wasserzähler. In einer Mietwohnung zum Beispiel geht es oft nur darum, etwa die Küche vor einem auslaufenden Geschirrspüler zu schützen. Dafür reicht ein auf dem Boden des betreffenden Raumes liegender Wasserwächter aus.

Die in das Wasserleitungsnetz eingebauten Wasserwächter sind technisch nicht ganz unkomplizierte, raffinierte Geräte. Sie vergleichen den tatsächlichen Wasserdurchfluss durch die Leitung im Sekundentakt mit den Werten, die der Nutzer zuvor eingestellt hat. Bei Abweichungen des Verbrauchs von den eingestellten Werten sperren sie kurzerhand den Durchfluss ab.

Aus dieser Beschreibung erkennt man, dass man sich mit einem solchen Gerät intensiver beschäftigen muss. Stellt man die Verbrauchswerte nicht richtig ein, kommt es gegebenenfalls zu Fehlalarmen – oder tatsächliche Leckagen werden nicht erkannt. Sind die Geräte aber richtig eingestellt, erkennt die Elektronik anhand der Verbrauchscharakteristik kleine, aber kontinuierliche Wasserverluste.

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Wasserwächter im Smart Home

Diese Wasserwächter lassen sich auch in einem ganzes Smart-Home-Konzept integrieren. Wer möchte, bekommt die Fehlermeldungen auf sein Smartphone und weiß dann auch im Urlaub Bescheid, ob zu Hause wassertechnisch alles in Ordnung ist. Es gibt auch Geräte mit einer Urlaubsfunktion – während längerer Abwesenheit werden schärfere Obergrenzen für die tolerierten mengen eingestellt.

Kombinieren lassen sich diese Wasserwächter übrigens auch mit Druckminderern oder Apparaten zur Enthärtung von Wasser. Angeboten werden übrigens auch Wasserwächter speziell zum Einsatz in Zuflüssen von Heizungsanlagen. Diese brauchen bekanntlich zumeist einen ungehinderten Wasserzufluss. Ein Leck in der Leitung stellt diesen in Frage, deshalb ist ein Wasserwächter sinnvoll. Praktikabel sind Nachfüllgeräte, in die die Funktion des Wasserwächters integriert ist.

Rabatt bei der Versicherung

Diese Wasserwächter liefern allen, die so etwas gebrauchen können, auch Statistiken zum Wasserverbrauch. Wichtig ist, dass manche Wohngebäudeversicherer ihren Kunden diese Geräte stark vergünstigt zum Kauf anbietet. Das kann durchaus ein Argument sein, muss man dafür andernfalls doch 600 bis 1000 Euro ausgeben. Andere gewähren auch einen Nachlass auf die Versicherungsprämie, wenn man eine Wasserwächter einbaut.

Versicherungen © Gina Sanders, fotolia.com
Ein Anruf bei der Versicherung kann sich lohnen – manche finanzieren den Wasserwächter mit © Gina Sanders, fotolia.com

Ein grundsätzlich anderes Konzept liegt den Wasserwächtern zugrunde, die einfach auf den Boden in dem Raum gelegt werden, der vor Hochwasser geschützt werden soll. Das sind in der Regel die Räume, in denen Wasch- und Spülmaschinen stehen. Diese Geräte verfügen über einen Bodensensor, der bereits anspricht, wenn das Wasser auf dem Boden gerade 1,5 Millimeter hoch steht. Wird der Boden feucht, wird ein Alarm ausgelöst. In der Art, wie sie eingesetzt werden, sind sie so mit den an der Decke hängenden Rauchmeldern zu vergleichen. Der Wasserwächter hat den Sensor entweder an seine Unterseite, oder der Sensor ist mit ihm durch ein Kabel verbunden.

Aber liegen diese Wasserwächter nicht immer im Weg herum, etwa in der Küche? Dieser Einwand ist nicht gerechtfertigt. Die Geräte sind klein, sie lassen sich leicht im Umfeld eines Gerätes verstecken. Oft befinden sich in der Küche Hohlräume unter Schränken und Geräte. Besonders einfach ist das, wenn der Wächter nicht an einen Steckdose angeschlossen werden muss, sondern wenn er durch Batterien mit Strom versorgt wird.

Es gibt übrigens auch Wasserwächter, die bestimmte Eigenschaften der beiden geschilderten Varianten miteinander verbunden. Diese sind auch für den Schutz an einzelnen Geräten gedacht. Sie werden in die Zuleitung eingebaut und besitzen einen Sensor, mit dem sie über ein Kabel verbunden sind. Der Sensor liegt auf dem Boden – und wenn er feucht wird, sperrt der Wasserwächter die weitere Wasserzufuhr für das Gerät ab. Diese Geräte haben also den Vorteil, dass sie eine Schaden nicht nur melden, sondern gleich auch selbstständig reagieren.

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