Farbtipps für kleine Räume

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Farbtipps für kleine Räume

Ob ein kleines Wohnzimmer, ein schmaler Flur oder ein winziges Bad – auch kleine Räume können durchaus groß sein. Wenn nur die richtige Farbwahl getroffen wird! Befolgen Sie ein paar einfache Tipps, können Sie zumindest optisch aus kleinen Wohnräumen mehr Platz und ein luftig-freies Wohngefühl herausholen.

Das Ziel der farblichen Gestaltung von Zimmern ist klar: Die Wohnräume sollen größer wirken als sie eigentlich sind!

Zunächst möchten wir Ihnen generelle Ratschläge für kleine Räume an die Hand geben, ehe wir Ihnen 14 praktische Tipps zur Farbgestaltung präsentieren. Dabei erfahren Sie unter anderem auch, warum sehr dunkel gestrichene Zimmer durchaus groß wirken können.

Was Sie in kleinen Zimmern tun sollten

  • Von unten nach oben heller werden
  • Küche mit Kochinsel © Leslie C Saber, stock.adobe.com
    Diese Küche wird von unten nach oben heller. Auch wenn sie selbst nicht winzig ist, wirkt sie dadurch noch größer © Leslie C Saber, stock.adobe.com
  • Farben aus einem Farbspektrum wählen
  • Decken immer Weiß streichen

Was Sie in kleinen Zimmwrn nicht tun sollten

  • Niedrige Decken dunkel streichen
  • Kein Zimmer in reinem Weiß streichen und einrichten
  • Wände dunkler als den Boden streichen
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14 praktische Farbtipps für kleine Zimmer

  • Intensive Farben mit weißem Streifen zur Decke abgrenzen: Vermeiden Sie es, Wände bis unter die Decke in einer kräftigen Farben zu streichen. Dies würde die Decke weiter nach unten ziehen und den Raum dringen. Ein weißer Streifen an der oberen Kante „verlängert“ die Decke und unterstreicht ein Gefühl von Höhe.
  • Grafische Muster strukturieren die Wand: Seien Sie gern mutig! Moderne Kunstdrucke, Grafiken oder Zeichnungen drücken zum einen Ihren persönlichen Geschmack aus. Zum anderen ziehen ausgefallene Muster und Formen die Aufmerksamkeit auf sich und lenken den Blick von der Größe des Zimmers ab.
  • Wohnzimmer © Alexandre Zveiger, stock.adobe.com
    Das grafische Element liefert in diesem Fall der Boden. Zudem fügen sich Schränke farblich nahtlos in die Wand ein. Dunkle Einrichtungsgegenstände schaffen Struktur und lockern das Wohnbild auf © Alexandre Zveiger, stock.adobe.com
  • Cremeweiß oder Alt-Weiß statt strahlendes Schneeweiß: Gedeckte Weißtöne wirken elegant, gediegen und weniger steril als die leuchtenden Nuancen. Cremeweiße Wände passen zudem perfekt zu alten Holzfußleisten, historischem Stuck und echten Dielenböden.
  • Machen Sie sich den„Höhleneffekt“ in Schlafzimmern zunutze: Dunkle natürliche Wandfarben wie Moosgrün oder Mocca reduzieren die wahrnehmbaren Konturen – das Gefühl, eine Höhle zu betreten, stellt sich ein. Besonders in einem kleinen Schlafzimmer wirkt dies sehr gemütlich – Sie fühlen sich geborgen.
  • Schlafzimmer mit brauner Wand © poligonchik, stock.adobe.com
    Schlafzimmer mit brauner Wand © poligonchik, stock.adobe.com
  • Wände, Boden und Einrichtung aus der gleichen Farbfamilie wählen: Farben aus der gleichen Familie bilden eine harmonische Einheit. Verschiedene Primärfarben würden den kleinen Raum komplett beanspruchen und überladen. Positives Beispiel: Lavendel – Grünblau – Himmelblau.
  • Modern eingerichtetes Schlafzimmer © FollowTheFlow, stock.adobe.com
    Schon eine Wand und das Bett aus der gleichen Farbfamilie sorgen für ein ruhiges Raumgefühl. Blau kühlt zudem – ideal für kleine Schlafzimmer © FollowTheFlow, stock.adobe.com
  • Weiße Decken: Sie öffnen den Raum und strecken ihn nach oben. Denn Weiß reflektiert das Licht am besten. Anders ist es bei schmalen Zimmern mit hohen Decken (Altbau-Badezimmer). Hier darf die Decke gern in einem dunkleren Farbton gestrichen werden, um den „Schacht-Effekt“ zu minimieren.
  • Wände farblich teilen: Eine schöne Variante, ein kleines Zimmer nach oben zu „öffnen“, ist eine farblich geteilte Wand. Das untere Drittel sollte dabei ein dunklerer Farbton sein, das obere Drittel ein heller. Auch hierbei müssen die Farben aus der gleichen Familie stammen – z. B. Brombeer und Flieder.
  • Pastellfarben: Sie gehen in kleinen Zimmern immer und sind nach wie vor absolut modern. Pastellfarben wirken frisch, leicht und frühlingshaft. Sie sind dezent und natürlich. Pastelltöne beruhigen und kühlen die Atmosphäre – ideal für wenige Quadratmeter!
  • Kühle Farben treten optisch zurück: Bedienen Sie sich gern bei kühlen Farbtönen für kleine Wohnräume – Malve, Salbei, Limone. Sie werden als angenehm zurückhaltend wahrgenommen, wodurch das Zimmer an optischer Größe gewinnt.
  • Durchgängiger Bodenbelag in ganzer Wohnung: Ein gleichmäßiger, monochromer Bodenbelag macht sich in kleinen Wohnungen besonders gut. Die Grundfläche wirkt so größer, da alles „aus einem Guss“ ist. Wer auf Teppich setzen möchte, wählt z. B. ein Hellgrau.
  • Heizkörper in Wandfarbe streichen: Die oft massig und klobig wirkenden Heizkörper fallen direkt ins Auge und nehmen mit ihrem wuchtigen Körper optisch und physisch den Raum ein. Streichen Sie deshalb den Heizkörper in derselben Farbe wie die Wand. Es scheint fast so, als würde er komplett verschwinden.
  • Heizkörper in Wandfarbe gestrichen © mariesacha, stock.adobe.com
    Heizkörper in Wandfarbe gestrichen © mariesacha, stock.adobe.com
  • Dunkle Unterschränke für die Küche: Wählen Sie eine Arbeitsplatte und Oberschränke, die heller sind als die Unterschränke. Es hat den gleichen Effekt, wie die farbig geteilte Wand. Reflektierende Küchenelemente aus Edelstahl wirken sich außerdem positiv auf ein größeres Raumempfinden aus.
  • Farbige Hängeleuchte über einem Esstisch: Ein leuchtendes Signalrot und sofort fällt Ihr Blick darauf! Das kleine Esszimmer nehmen Sie kaum noch wahr. Die markante, farbige Leuchte, die frei im Raum „schwebt“, zieht die Aufmerksamkeit auf sich, während die Wände und weiteren Esszimmermöbel förmlich verschwimmen.
  • Einbaumöbel in Wandfarbe einrichten: Besonders bei Einbaumöbel, die fest im Zimmer integriert werden (z. B. Einbauschrank in einer Nische), empfiehlt es sich, sie im gleichen Farbton wie die Wand zu kaufen – oder alternativ die Wand in der Farbe des Möbels zu gestalten. Gerade große Möbelstücke wie Schränke und Kommoden springen Ihnen nicht sofort ins Auge.

Fazit

Planen Sie die Gestaltung eines kleinen Wohnraums sorgsam: Bereits einige farbliche Tricks können dabei helfen, die Zimmer optisch zu vergrößern. Helle Farben sind immer die beste Wahl, doch entfalten sie ihre ganze Wirkung erst, wenn Sie auch dunkle Farb- und Einrichtungselemente gezielt einsetzen. Kühle Farbtöne schlagen warme Farben. Doch seien Sie ruhig mutig und verleihen Sie engen Zimmern mit modernen grafischen Accessoires mehr Struktur und Übersicht.

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