Farbmenge berechnen

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Farbmenge berechnen – so können Sie vorab den Bedarf an Wandfarbe abschätzen

Hochwertige Wand- und Deckenfarbe hat durchaus ihren Preis, daher kann es schon richtig ins Geld gehen, wenn Sie einzelne Räume oder die gesamte Wohnung neu streichen wollen. Um die Kosten zu begrenzen, sollten Sie nun jedoch besser nicht Wandfarbe von geringer Qualität kaufen. Denn die deckt oft nicht gut und muss mehrfach aufgetragen werden. Damit brauchen Sie dann nicht nur die doppelte Menge, sondern haben auch den doppelten Aufwand. Nehmen Sie sich besser ein Beispiel an den Profis, die nicht bei der Qualität der Farbe sparen, sondern bei der Menge.

Farben und Lacke kaufen © tanialerro, stock.adobe.com
Sie sollten beim Renovieren die benötigte Menge vorab möglichst genau ermitteln, um nicht mehr Farbe als nötig zu kaufen © tanialerro, stock.adobe.com

Berechnen Sie vor dem Baumarktbesuch Ihren Bedarf an Farbe

Um die notwendige Farbmenge genauer einschätzen zu können, müssen Sie zunächst möglichst genau die zu streichende Fläche berechnen. Dazu brauchen Sie einen Gliedermaßstab, ein Maßband oder einen digitalen Entfernungsmesser sowie am besten auch einen Helfer, der Ihnen hilft und dem Sie die gemessenen Werte diktieren können.

Messen Sie dann zunächst

  • die Länge des Raumes,
  • die Breite des Raumes, sowie
  • die Höhe des Raumes

Mit diesen Werten können Sie sowohl die Fläche der Wände sowie – falls erforderlich – auch der Decke berechnen:

Fläche der Wände: (Höhe x Länge x 2) + (Höhe x Breite x 2)
Fläche der Decke: Länge x Breite
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Bei den Wänden müssen Sie natürlich noch die Flächen der Fenster, Türen und Einbauten wie Heizkörper abziehen. Messen Sie deren Länge und Breite, multiplizieren Sie beides und ziehen Sie diesen Wert von der berechneten Wandfläche ab.

Tipp: Sie müssen nicht exakt messen und arbeiten, sondern können auch Werte überschlagsweise ermitteln. So ist eine Standardzimmertür etwa 2 m² groß – genauer müssen Sie deren Größe nicht unbedingt berechnen.

Addieren Sie zum Schluss die Fläche der Wände und der Decke (wenn Sie die mitstreichen wollen), um die Gesamtfläche, für die Sie Farbe benötigen, zu ermitteln. Diese ist dann die Basis für die Berechnung der Farbmenge, die Sie kaufen müssen.

Flächenbedarf berechnen © Antonio Scalinci, stock.adobe.com
Ein bisschen Mathematik ist notwendig, um den Farbbedarf zu ermitteln © Antonio Scalinci, stock.adobe.com

Lesen Sie sich die Herstellerangaben auf den Eimern genau durch

Mit der Gesamtfläche im Hinterkopf oder als Notiz im Portemonnaie sind Sie nun bereit für den Besuch im Baumarkt. Hier sollten Sie sich die Informationen des Herstellers zur Ergiebigkeit der Farbe ansehen, die in „m2/l“ angegebenen wird. Dabei gilt wie eingangs bereits erwähnt: Hochwertige Farbe, die eine große Menge an Farbpigmenten enthält, ist zwar teurer, aber eben auch ergiebiger.

Wenn Sie sich für eine Farbe entschieden haben, müssen Sie nur noch ausrechnen, welche Menge Farbe Sie genau benötigen. Das geht ebenfalls über eine einfache Formel:

Benötigte Farbmenge Gesamtfläche / Ergiebigkeit der Farbe laut Herstellerangaben

Wenn Sie beispielsweise 100 m² Fläche streichen müssen, und der Hersteller gibt eine Ergiebigkeit dieser Farbe von 5 m²/l an, dann brauchen Sie 100 / 5 = 20 Liter Farbe.

Tipp: Große Gebinde sind oftmals deutlich günstiger als kleinere Gebinde, daher sollten Sie immer den Preis pro Liter vergleichen, nicht den für das Gebinde – nur so können Sie die Preise objektiv vergleichen.

Sie sollten übrigens eher etwas zu viel als etwas zu wenig Farbe einkaufen – das gilt besonders, wenn Sie die Wandfarbe beim Händler abtönen lassen. Denn je nach Wandstruktur und der Saugfähigkeit der Oberfläche brauchen Sie unter Umständen mehr davon und ersparen sich so eine Arbeitsunterbrechung und einen erneuten Besuch im Baumarkt. Auch kleine (und zeitaufwendige) Detailarbeiten wie das Streichen von Fensterlaibungen oder der Wand hinter dem Heizkörper, bei denen Sie statt mit der Rolle mit einem Pinsel arbeiten, brauchen meist mehr Farbe als die großflächige Wand.

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