Netzwerkdose anschließen

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Netzwerkdose anschließen: Fit für die digitale Zukunft

Gebäudesystemtechnik und Hausautomation sind zukunftsweisende Technologien. Wer weitblickend denkt, muss sich heute schon Gedanken machen, wie viele Internetanschlüsse er in jedem Raum braucht. Viele werden jetzt denken, warum man in WLAN-Zeiten überhaupt noch eine LAN-Verkabelung benötigt? Der Vorteil liegt eindeutig in der Sicherheit. Denn WLAN weist immer noch größere Sicherheitslücken auf und besitzt in geschlossenen Räumen nur eine begrenzte Reichweite und Signalstärke.

Netzwerkdose mit RJ-45 Stecker © praefulgeo, stock.adobe.com
Netzwerkdose mit RJ-45 Stecker © praefulgeo, stock.adobe.com

Eine LAN-Verkabelung sollte vom Netzeingang sternförmig in alle Räume führen. Wer auf hohe Geschwindigkeiten setzt, sollte eine CAT-7 Leitung verwenden, die für bis zu 10 Gigabyte geeignet ist. Dieses LAN-Kabel hat in der Regel vier verdrillte Litzenpaare mit einer Abschirmung und ist unter der Ummantelung nochmals mit einem Drahtgeflecht abgeschirmt.

Bei den Netzwerkdosen gibt es Universal-Netzwerkdosen für die Verwendung Unterputz sowie auch Aufputz. Da Netzwerkdosen viel Platz benötigen, gibt es für deren Installation extra eigene tiefe Unterputzdosen. Man sollte bei der Installation von Datenleitungen darauf achten, sie nicht mit der Elektroinstallation zusammen zu verlegen. Außerdem sollten Unterputz-Netzwerkdosen nicht in Kombination mit Unterputz-Steckdosen installiert werden.

Netzwerkdose anschließen

Bei einer Neuinstallation einer Netzwerkdose entfernt man zuerst den Deckel, eventuell auch den Rahmen der Netzwerkdose und löst die Zugentlastungsschraube. Dann Isoliert man das LAN-Kabel um vier Zentimeter sehr vorsichtig ab, in dem man mit einem Messer die Isolierung einschneidet und abzieht. Aufgepasst: Die Abschirmung und die Adern dürfen dabei nicht verletzt werden! Das freigelegte Abschirmungsgeflecht des LAN-Kabels wird nach hinten über das Kabel gestülpt und dann die Abschirmung der Aderpaare vorsichtig entfernt.

Ein LAN-Kabel besitzt vier verdrillte Aderpaare:

  1. Blau/Weiß + Blau
  2. Orange/Weiß + Orange
  3. Grün/Weiß + Grün
  4. Braun/Weiß + Braun

Diese sind nun den jeweiligen Nummern der Anschlussdose zuzuordnen. Dabei ist unbedingt zu beachten, dass es zwei Normen für den Anschluss von Netzwerkdosen gibt:

  • TIA 568 A
  • TIA 568 B
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Bei Neuanschlüssen von Netzwerkdosen wird vorwiegend die Norm TIA 568 B verwendet. Der Unterschied dieser beiden Anschlussarten liegt ausschließlich beim Anschluss der Aderpaare Orange/Weiß und Grün/Weiß. Alle Aderpaare werden gleich aufgelegt.

Zum Anschluss der einzelnen Adern benötigt man ein sogenanntes Auflege- oder Anlegewerkzeug, weil die Adern zu fein und die Anschlüsse zu klein sind.

Der Anschluss der Adern wird in der Netzwerkdose wie folgt vorgenommen:

Norm T568A T568B
Pin 1 Grün/Weiß Orange/Weiß
Pin 2 Grün Orange
Pin 3 Orange/Weiß Grün/Weiß
Pin 4 Blau Blau
Pin 5 Blau/Weiß Blau/Weiß
Pin 6 Orange Grün
Pin 7 Braun/Weiß Braun/Weiß
Pin 8 Braun Braun
WICHTIG: Wenn Sie sich einmal für eine Norm und eine Belegung festgelegt haben, ist diese Pin-Belegung im kompletten Netzwerk und für alle Anschlüssen zu verwenden.

Wurde das Netzwerkkabel angeschlossen, wird das LAN-Kabel in die Schelle der Zugentlastung geschoben. Das zurückgestülpte Geflecht über dem Kabelmantel muss dabei mit der Zugentlastung unbedingt Kontakt haben und fest verbunden sein, bevor man die Zugentlastungsklemme anzieht. Die Netzwerkdose wird dann nur noch in die Unterputzdose geschoben und mit den Befestigungsschrauben befestigt. Danach wird die Dosenabdeckung montiert.

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