Elektroinstallation Kosten

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Was darf eine Elektroinstallation kosten?

Wer ein Haus saniert, wird auf kurz oder lang mit den Kosten für die Elektroinstallation konfrontiert. Und die werden vom Bauherrn häufig unterschätzt. Die Zeiten von Lampen aufhängen, zwei bis vier Steckdosen pro Raum installieren und den Herd anschließen sind schon lange vorbei!

Nicht nur die Zahl der Steckdosen pro Raum hat sich erhöht – es werden viel kompliziertere und teilweise sehr leistungsstarke Geräte angeschlossen. Werden Geräte miteinander vernetzt, kommen moderne Einbauleuchten und komplizierte Steuerungen von Geräten, Alarmanlagen, Heizung oder Jalousien hinzu, bedeutet dies ein deutlich höherer Arbeitsaufwand und ein deutlich höheres Kabelaufkommen im Haus als früher.

Elektriker im Badezimmer © RioPatuca Images, fotolia.com
Elektrik: drei bis fünf Prozent der gesamten Baukosten als Kosten ansetzen © RioPatuca Images, fotolia.com

Die Preise für die Elektroinstallation variieren daher sehr stark. Als Richtwert für die Kosten der Elektroinstallation sollte man zwischen drei bis fünf Prozent der gesamten Baukosten ansetzen. Wenn die Sanierung des Hauses also 100.000 Euro kostet, schlägt die Elektroinstallation bei mittlerem Ausstattungsstandard mit etwa 3.000 bis 5.000 Euro zu Buche.

Kostenfaktoren einer Elektroinstallation
Kostenfaktoren einer Elektroinstallation

Dies ist allerdings nur ein Richtwert. Nach oben gibt es keine Grenzen. Genauso geht es billiger, wenn pro Raum ein Schalter, eine Leuchte und drei Steckdosen reichen. Zu empfehlen ist so eine „unter“ Standardinstallation allerdings nicht!

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Kostenfaktoren

Mehre Faktoren spielen bei der Elektroinstallation eine Rolle:

  • das Ausstattungsniveau und die Materialpreise
  • die Zahl der Steckdosen, Schalter und Beleuchtungen
  • die Zahl der Leerrohre und die benötigten Kabellängen
  • die Menge der zusätzlichen Ausstattungsdetails

Ein seriöser Elektrofachbetrieb bietet in der Regel dem Bauherrn unterschiedliche Ausstattungsvarianten an:

  • Grundinstallation
  • mittlere Ausstattung und eine
  • gehobene Ausstattung
Elektroinstallation: Beispiele für Kosten die in der Grundausstattung nicht enthalten sind
Elektroinstallation: Beispiele für Kosten die in der Grundausstattung nicht enthalten sind

Schon die Materialkosten für Schalter und Steckdose variieren extrem. Hier kommen in der Regel Serien zum Einsatz – und Serien können sehr unterschiedlich teuer sein. Das beeinflusst natürlich die Kosten schon bei der Grundinstallation oft beträchtlich.

Kommen Rollladen- und Jalousien-Schalter hinzu, die in der Minimalausstattung nicht berücksichtigt wurden, muss man zwischen 130 und 170 Euro an Zusatzkosten rechnen. Raum-Thermostate werden auch häufig vergessen. Wer aber seine Temperatur in jedem Raum einzeln regeln will, sollte nochmals mit 50 bis 150 Euro pro Thermostat rechnen. In der Küche sind besonders viele Anschlüsse nötig, die oft auch einen extra Stromkreis und damit jeweils einen eigenen Leistungsschutzschalter pro Gerät benötigen. Wer also über die Grundausstattung hinausgeht, hat Zusatzkosten von deutlich über 100 Euro zu berücksichtigen.

Netzwerk- und Antennenanschlüsse sowie Datenleitungen, Einbau-Leuchten, Bewegungsmelder und Beleuchtung im Außenbereich sowie Anschlüsse für eine Alarmanlage – oft gewünscht und sicherlich sinnvoll, aber nicht in der Grundausstattung! Auch hier fallen Zusatzkosten an.

Kernsanierung eines Altbau © by studio, fotolia.com
Altbau: Elektroinstallation richtig planen © by studio, fotolia.com
Tipp :Mit offenen Augen durch sein Sanierungsobjekt gehen! Man wird immer wieder neue und zusätzliche Anschlüsse entdecken, die man braucht. Jeden Einfall sofort in einem Plan eintragen. So kann nichts vergessen werden und muss später nicht teuer nachinstalliert werden.

Kosten sparen durch Eigenleistung

Arbeiten an der Elektrik selbst ist für Laien eigentlich tabu! Das sagt Paragraf 13 der „Niederspannungsanschlussverordnung“. Dieses Verbot gilt für die gesamte Hauselektrik.

Bei Elektroinstallationsarbeiten gibt es jedoch durchaus Tätigkeiten, die der Heimwerker selbst erledigen kann. Diese Tätigkeiten sind einfach und machen etwa 50 bis 60 Prozent der Arbeitszeit aus. Zu diesen Arbeiten gehören:

  • Planung
  • Schlitze stemmen (mit Bohrhammer)
  • Unterputzdosen setzten
  • Rohre und Leitungen verlegen
  • Unterverteiler und Zählerschrank setzen (befestigen, einmauern)
  • Kabel und Drähte einziehen (in Leerrohre)
Elektroinstallation: Einsparpotential durch Eigenleistung
Elektroinstallation: Einsparpotential durch Eigenleistung

Das Einsparungspotenzial der Kosten bei der Elektroinstallation beträgt rund 30 Prozent. Voraussetzung ist jedoch immer eine Überwachung einer fachlich ausgebildeten Person, die die Arbeiten ständig kontrolliert. Man darf nämlich nicht vergessen, dass Elektroinstallationen und Geräteprüfungen nur von ausgebildeten Elektrikern durchgeführt werden dürfen. Laut DIN VDE 0701-0702 darf die Inbetriebnahme und Abnahme der Hauselektrik nur durch einen im Verzeichnis des Energieversorgers eingetragenen Elektroinstallateurs erfolgen.

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