Vinylarten

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Vinylboden – welche Vinylarten gibt es?

Vinyl Bodenbelag wird verlegt © Kenny, fotolia.com
Vinyl Bodenbelag wird verlegt © Kenny, fotolia.com

Der Vinylboden liegt wieder im Trend. Denn es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass er dank seiner zahlreichen positiven Eigenschaften durchaus eine Alternative zu Laminat oder Parkett darstellen kann. Und das nicht nur durch seinen verhältnismäßig günstigen Preis. Vinylböden sind pflegeleicht, ebenso gegen Feuchtigkeit resistent wie zum Beispiel Fliesen und lassen sich leicht verlegen. Und auch in Sachen Optik sind keine Grenzen gesetzt, vom Steinboden, über Eichenparkett bis zur Fliesenoptik ist alles möglich. Somit sind Vinylböden auch für alle Wohnräume, Bad und Küche gleichermaßen geeignet.

Vinylbodenbeläge gibt es in fast jeder Optik
Vinylbodenbeläge gibt es in fast jeder Optik

Auf leisen Sohlen: Vinyl statt Parkett und Laminat

Ahorn, Buch, Eiche, Fischgrätenmuster – PVC-Böden sind in allen Varianten erhältlich und können auch im Wohnzimmer optisch überzeugen. Und die Verlegung funktioniert mit Vinyldielen fast genauso, wie bei klassischen Laminatböden. Die Dielen werden dabei schwimmend auf dem Boden verlegt und per Klick-Mechanismus verbunden. Sollte ein Teil des Bodens eventuelle einmal beschädigt sein, können Sie diesen sogar problemlos austauschen. Ein großer Vorteil gegenüber den anderen Böden ist zudem, dass PVC eine schalldämmende Wirkung hat. Diese kann mit Vinyldielen mit integrierter Trittschalldämmung sogar nochmals verbessert werden.

Vinyl wird auf bestehenden Parkett verlegt © Dagmar Breu, fotolia.com
Vinyl wird auf bestehenden Parkett verlegt © Dagmar Breu, fotolia.com

Wenn es nass wird: Vollvinyl in Bad und Küche

Nicht zuletzt durch seine Resistenz gegen Wasser ist Vinylboden eine gute und günstige Alternative zu den klassischen Bodenfliesen. Und es gibt auch in dieser Beziehung einige Vorteile: Der Boden fühlt sich an den Füßen wärmer an, und für die Verlegung benötigen Sie keinen Fliesenleger. Allerdings sollten Sie hier Platten oder Bahnen aus Vollvinyl verwenden, damit der Boden nicht durch die Feuchtigkeit aufquillt. Außerdem sollte der Boden frei von Unebenheiten sein, da sich diese durch die PVC-Schicht abzeichnen könnten.

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Die perfekte Symbiose: Vinyl und Kork

Vinyl und Kork sind zwei ausgezeichnete Teamplayer: Ein solcher Boden ist einerseits dank des PVCs sehr pflegeleicht und bietet gleichzeitig den Komfort eines Korkbodens, der sehr gut die Wärme des Raumes speichert und beim Betreten äußerst angenehm ist. Und auch bei Vinyl-Kork-Böden das Verlegen mit ein bisschen handwerklichem Geschick sehr einfach selber zu bewerkstelligen, Sie benötigen nicht einmal Spezialwerkzeug, die Klick-Vinyl-Platten lassen sich mit einem gängigen Cuttermesser schneiden.

Vinyl wird zurechtgeschnitten © mariesacha, stock.adobe.com
Vinyl kann einfach mit einem Cuttermesser zurechtgeschnitten werden © mariesacha, stock.adobe.com

Drauflegen und fertig: HDF-Vinyl-Böden

Bei HDF-Vinyl-Böden werden hochdichte Faserplatten mit PVC beschichtet. Ach hier werden die einzelnen Elemente mit einem Klick-Mechanismus fugenfrei zusammengefügt und der Boden schwimmend verlegt. HDF-Vinyl-Böden sind bestens dazu geeignet, leichte Bodenunebenheiten auszugleichen, weshalb man sie auch auf bestehenden Böden, wie zum Fliesen oder Holzdielen, verlegen kann. Allerdings sind diese sie nicht für Bad oder Küche geeignet, da die HDF-Platten durch Feuchtigkeit aufquellen könnten.

Von der Rolle: der traditionelle PVC-Boden

Natürlich ist auch noch der klassische Vinylboden von der Rolle im Handel erhältlich. Hier gehört beim Verlegen etwas mehr an handwerklichem Geschick dazu, da das PVC in Bahnen ausgelegt und mit dem Untergrund verklebt wird. Dafür gehört der Vinylboden von der Rolle zu den preiswerteren Bodenvarianten und ist besonders gut für Feuchträume wie das Badezimmer geeignet. Hier können auch die Stöße im Kaltschweißverfahren abgedichtet werden, womit der Untergrund vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Vinylboden auf Fliesen verlegen © auremar, fotolia.com
Vinylboden auf Fliesen verlegen © auremar, fotolia.com

Vinyl kleben – die drei Varianten

Wer seinen Vinylboden nicht schwimmend verlegen möchte, hat drei Varianten zum Kleben zur Auswahl:

  • Nassbettverklebung
  • Selbstklebendens Vinyl
  • Vinyl-Planken mit doppelseitigem Klebeband

Profis verlegen Vinylböden bevorzugt durch die sogenannte Nassbettverklebung. Hier entsteht eine sehr feste und haltbare Verbindung mit dem Unterboden mit einer sehr kleinen Aufbauhöhe. Nachteil: Die Böden lassen sich nur sehr schwer wieder entfernen.

Viel einfacher und zeitsparender ist dagegen die Verlegung von selbstklebendem Vinyl – die kaum handwerkliche Fähigkeiten voraussetzt. Und auch der Austausch von beschädigten Stellen ist problemlos, da sich der Kleber mit einem Fön leicht lösen lässt.

Selbstklebender Bodenbelag: Erst die Folie abziehen © Driving South, stock.adobe.com
Selbstklebender Bodenbelag: Erst die Folie abziehen © Driving South, stock.adobe.com
Selbstklebender Bodenbelag: Ankleben auf den Unterboden © Driving South, stock.adobe.com
Selbstklebender Bodenbelag: Ankleben auf den Unterboden © Driving South, stock.adobe.com

Sollten Sie sich für die Variante mit doppelseitigem Klebeband entscheiden, sollten Sie daran denken, dass hier zuvor ein Spezialanstrich auf den Boden aufgetragen werden muss. Dafür lassen sich die Planken später völlig rückstandsfrei wieder entfernen.

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