Holzboden auffrischen ohne zu schleifen: 5 Tipps und Tricks

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Holzboden auffrischen ohne zu schleifen: 5 Tipps und Tricks

Parkett und Holzdielen liegen voll im Trend: Natur pur, eine attraktive Optik und ein angenehmes Fußgefühl – es gibt viele gute Gründe, die für einen Holzboden sprechen. Allerdings: Holz ist als Naturmaterial pflegeintensiver als Bodenbeläge aus alternativen Materialien. Ein Kratzer im Parkett oder Flecken auf den Holzdielen können ärgerlich sein.

Was ist in einem solchen Fall zu tun? Viele Experten empfehlen den Griff zur Schleifmaschine. Tatsächlich kann man Parkett und Holdielen aber auch ohne zu schleifen auffrischen. Die fünf wichtigsten Tipps und Tricks gibt es hier.

Tipp 1: Regelmäßig sanft reinigen

Holzböden müssen selbstverständlich genauso wie alle anderen Bodenbeläge regelmäßig gereinigt werden. Hierfür gelten jedoch ein paar Grundregeln: Zum einen sollten Parkett und Holzdielen niemals zu nass gewischt werden. „Nebelfeucht“ lautet hier das Zauberwort. Wer zu feucht wischt, riskiert, dass das Putzwasser in das Holz eindringt und dort für Schäden sorgt. Ebenfalls unbedingt vermeiden: Scharfe bzw. aggressive Reinigungsmittel oder gar Scheuermilch. Im Handel sind mittlerweile zahlreiche sanfte Reinigungsmittel für Holz- und Parkettböden erhältlich. Extratipp: Es empfiehlt sich darauf zu achten, ob der eigene Holzboden versiegelt oder geölt ist. Je nach Variante empfehlen sich unterschiedliche Arten von Reinigern.

Parkett reinigen © Budimir Jevtic, stock.adobe.com
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Tipp 2: Kleine Kratzer wegpolieren

Selbst wenn sich mal ein Kratzer im Holzboden festgesetzt hat, ist das noch lange kein Grund, um gleich das Schleifpapier aus der Werkstatt zu holen. Gerade kleinere Kratzer lassen sich recht einfach auspolieren. Das ist nicht nur weniger zeitaufwändig, sondern außerdem noch günstiger und auf lange Sicht cleverer gedacht. Im Fachhandel sowie im ganz normalen Baumarkt gibt es Möbelpolituren, die speziell für Holzfußböden entwickelt wurden. Sie enthalten keine Silikone oder Mineralöle, weil diese dem Boden langfristig schaden können. Wie genau die Politur anschließend aufgetragen werden sollte, ist vom jeweiligen Produkt abhängig.

Holzboden und Parkett wachen und Pflegen © Emmanuelle Guillou, stock.adobe.com
Holzboden und Parkett wachen und pflegen © Emmanuelle Guillou, stock.adobe.com

Tipp 3: Farben auffrischen mit schwarzem Tee

Einfache Hausmittel sind manchmal die beste Variante, um Dinge wieder etwas hübscher aussehen zu lassen. Das funktioniert auch beim Auffrischen von Dielen und Parkett aus Echtholz: Hin und wieder kann es passieren, dass der Holzboden ausbleicht. Das geschieht beispielsweise durch eine zu starke Sonneneinstrahlung. Um diese unschönen Flecken zu beseitigen, ist es nicht unbedingt nötig den Boden gleich komplett abzuschleifen. Ein wenig schwarzer Tee kann helfen: Einfach ein paar Teebeutel im Putzwasser ziehen lassen und dann auf den betroffenen Stellen verteilen. Auch hier ist es wieder wichtig, nicht zu viel Wasser aufzutragen. Vorsicht: Wer den Holzboden mithilfe von schwarzem Tee nachdunkeln lassen möchte, sollte sich vorsichtig an die richtige Dosierung herantasten.

Holzboden auffrischen: Schwarzer Tee kann helfen
Holzboden auffrischen: Schwarzer Tee kann helfen
Tipp: Holzböden können empfindlich sein. Um lästiges und arbeitsintensives Abschleifen und Versiegeln zu vermeiden, lohnt es sich Parkett und Dielen von vornherein pfleglich zu behandeln. Straßenschuhe verschmutzen nicht nur den Boden, sondern können aufgrund von kleinen Steinchen und grobkörnigen Schmutzpartikeln Kratzer hinterlassen. Beim Saugen empfiehlt sich zudem eine weiche Parkettbürste als Aufsatz, um den Boden zusätzlich zu schonen.
Parkett und Holzboden: Pflegliche Behandlung verlängert das Leben
Parkett und Holzboden: Pflegliche Behandlung verlängert das Leben

Tipp 4: Reparatursets für größere Schäden

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen hat sich ein tiefer Kratzer ins Parkett gefressen oder die Holzdielen haben ein unschönes Loch? Auch jetzt gibt es noch andere Möglichkeiten, als zum Schleifgerät zu greifen: Reparatursets. Diese Reparatursets bestehen aus einem Wachskitt, der nach dem Reinigen auf die beschädigte Stelle im Holzfußboden aufgetragen wird. Einfach gut verspachteln, dann entsprechend der Anleitung trocknen lassen, hinterher kurz abschleifen und die Stelle noch einmal reinigen. Schon sind Kratzer, Dellen und Löcher verschwunden.

Parkettleger mit Reperaturset © karepa, stock.adobe.com
Parkettleger mit Reperaturset © karepa, stock.adobe.com
Tipp: Reparatursets gibt es für Holzböden in vielen verschiedenen Farben. Damit die ausgebesserte Stelle hinterher nicht auffällt, ist es wichtig darauf zu achten, dass der Kitt zumindest einen ähnlichen Farbton wie der Dielenboden aufweist. Gegebenenfalls können die verschiedenen Wachse gemischt werden.

Tipp 5: Holzboden wachsen und ölen

Wenn der Parkettboden im Wohnzimmer nicht mehr ansehnlich ist oder sich in die Holzdielen im Flur die Laufwege eingetreten haben, kann es helfen den Holzboden zu wachsen oder zu ölen. Das funktioniert allerdings nicht bei versiegelten bzw. lackierten Böden. Diese müssen in einem solchen Fall dann doch abgeschliffen werden.

Parkett und Holzboden ölen © stokkete, stock.adobe.com
Parkett und Holzboden ölen © stokkete, stock.adobe.com

Fürs Ölen oder Wachsen genügt es den Boden zu reinigen und das entsprechende Produkt sparsam aufzutragen. Gut durchtrocknen lassen. Danach sieht der Boden nicht nur wieder strahlend schön aus, sondern besitzt auch eine neue Schutzschicht, die ihn gegen schädliche Feuchtigkeit und Verschmutzungen abhärtet.

Parkett professionell polieren © karepa, stock.adobe.com
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