Küchenrückwand: Alternativen zum Fliesenspiegel

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Fliesenspiegel Alternativen in der Küche: Jede Menge Ideen für die Küchenrückwand!

Wasser, Fett und Schmutz – in der Küche fällt jede Menge Dreck an, der gerne gegen die angrenzende Wand spritzt. Ein Wandschutz ist deswegen ein Muss, um dauerhaft Freude an seiner Küche zu haben. Waren Fliesen früher tatsächlich hauptsächlicher Bestandteil der Rückwand, gibt es heute jede Menge Alternativen auf dem Markt. Wir haben die schönsten Ideen zusammengestellt.

Küche mit Fliesenspiegel © Dariusz Jarzabek, stock.adobe.com
Küche mit Fliesenspiegel © Dariusz Jarzabek, stock.adobe.com

Die Küchenrückand muss einiges aushalten: Wasserspritzer aus der Spüle, Schmutz vom Zubereiten der Speisen und Wasserdampf oder Fettspritzer vom Herd. Viele Gründe also, um die Küchenwände sorgfältig zu schützen. Heute steht Eigentümer eine Vielzahl an Materialien wie Glas, Holz, Edelstahl oder Lacke zur Verfügung, die ihre Rückwand in Szene setzen – und das ganz ohne den Einsatz von Fliesen.

Zum klassischen Fliesenspiegel gibt es viele Alternativen
Zum klassischen Fliesenspiegel gibt es viele Alternativen

Küchenrückwand aus Holz

Holz ist ein wahrer Alleskönner, wenn man sich ein behagliches Raumklima schaffen möchte. Warum also nicht in der Küche? Immerhin liegen auch Arbeitsplatten aus Holz seit vielen Jahren im Trend. Und so schafft die Küchenrückwand aus Holz eine schöne Ergänzung des Gesamtbildes.

Küche mit Rückwand aus Holz © Stefanie, stock.adobe.com
Küche mit Rückwand aus Holz © Stefanie, stock.adobe.com

Mittlerweile weiß die Küchenbranche: Holz in der Küche muss nicht notwendigerweise nur rustikal aussehen. Heute wird der Rohstoff aus dem Wald in zeitgenössischen und minimalistischen Designs verbaut, die kaum an die Holzküchen der 70iger und 80ziger Jahre denken lassen. Und auch für Küchen in modernen Landhaus-Interpretationen macht sich Holz besonders gut.

Ein Rückwandsystem aus Holz verlieht der Küche in jedem Fall einen natürlichen Charme. Welche Holzart Eigentümer verwenden möchten, bleibt dabei jedem selbst überlassen. Empfehlenswert sind sogenannte Harthölzer wie Buche, Eiche oder Nuss. Denn sie sind besonders hart und damit entsprechend robust. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass das Holz vorbehandelt wurde, zum Beispiel mit einer Lasur, die vor Wasser und Fett schützt. Auch die regelmäßige Pflege ist ein Muss.

Küchenrückwand aus Edelstahl

Wer sich eine besonders zeitgenössische Küche – am liebsten im industriellen Design – wünscht, wird kaum um einen Rückwand aus Edelstahl herumkommen. Einst nur aus Großküchen bekannt, haben Edelstahl-Module auch im privaten Küchenbereich Einzug gehalten und erfreuen sich großer Beliebtheit. Denn Edelstahl ist nahezu unverwüstbar gegenüber heißem Fett, Schmutz und Spritzern, lässt sich leicht reinigen und ist hygienisch. Ein weiterer Pluspunkt beim Verbau der Elemente: Weil die Platten besonders dünn sind, geht gerade in kleinen Küchen keine kostbare Breite verloren. Ein Wort zur Pflege: Denn die muss sein. Edelstahl hat den Nachteil, dass man auch kleinste Fingerabdrücke oder Wassertropfen auf der Oberfläche sieht. Wen das stört, muss putzen oder sich ein anderes Material aussuchen.

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Küchenrückwand aus Glas

Minimalisten und Liebhaber moderner Küchen finden im Material Glas eine interessante Alternative zum herkömmlichen Fliesenspiegel. Denn das gehärtete Material lässt sich in durchsichtiger oder milchiger Form ebenfalls problemlos an der Rückwand der Küche befestigen. Wer es farbenfroh oder auffällig mag, investiert in eine Fototapete oder andere schöne Motive, die sich hinter dem Glas platzieren lassen. Manche Händler bieten auch eingefärbtes Glas, zum Beispiel in schönen RAL-Farben an.

Moderne Küche © Photographee.eu, stock.adobe.com
Moderne Küche mit Rückwand aus Glas © Photographee.eu, stock.adobe.com
Achtung: Vorher festlegen, an welchem Ort Sie Aussparungen für Steckdosen oder andere Küchenanschlüsse benötigen, da Sie sich nicht nachträglich schneiden lassen.

Küchenrückwand in Betonoptik

Sichtbetonwände gelten in Neubauten als besonders zeitgenössische Gestaltung. Wer zum Beispiel im Altbau wohnt, kann den Look einer Betonfläche aber im Rahmen eines Fliesenspiegels nachempfinden, zum Beispiel mit einer Beton-Imitation wie vom Hersteller „imi beton“. Die MDF-Trägerplatten oder Matten sind durch ihre Beschichtungen kaum vom Original Beton zu unterscheiden, besonders leicht und beschichtet, sodass sie auch in der Küche problemlos einzusetzen sind. Der Betonlook lässt sich aber auch durch Fliesen in Betonoptik täuschend nachempfinden. Hersteller wie Villeroy & Boch haben eine Vielzahl an Produkten und unterschiedlichen Maßen im Angebot, die sich als Alternative zum Fliesenspiegel nutzen lassen.

Küche Rückwand in Betonoptik © Dariusz Jarzabek, stock.adobe.com
Küche Rückwand in Betonoptik © Dariusz Jarzabek, stock.adobe.com

Küchenrückwand mit Naturstein

Sie möchten Ihrer Küche einen natürlichen Akzent verleihen? Dann sind Natursteine in Mosaikform eine wunderschöne Variante für einen alternative Rückwand, der besonders individuell wirkt. Die Mosaiksteinchen sind dabei auf quadratische Matten gezogen, sodass ein Verlegen in der Küche problemlos zu erledigen ist. Natursteinmosaik erstrahlt in Marmor, Kieselform, Terrakotta oder Travertin und ist im Küchenbereich besonders robust und strapazierfähig. Eine andere Möglichkeit ist es den Naturstein der Arbeitsplatte auch für die Rückwand zu verwenden.

Küche Rückwand aus Naturstein © Alexandre Zveiger, stock.adobe.com
Küche Rückwand aus Naturstein © Alexandre Zveiger, stock.adobe.com

Küchenrückwand aus HPL-Platten

HPL-Platten, zum Beispiel des Anbieters Resopal, sind eine weitere Idee, um eine Küchenrückwand zu verkleiden. Bei einer HPL-Platte handelt es sich um eine dekorative Spanplatte mit Hochdruckschichtverkleidung. Vorteil solcher HPL-Platten: Sie sind in nahezu jeder Farbe erhältlich, sodass sich für die Gestaltung der Küchenrückwand jeder Look ermöglichen lässt. Auch Strukturen und unterschiedliche Glanzbeschichtungen sind möglich. Für die Küchenrückwand eignen sie sich deswegen besonders, da sie gegenüber Alltagsanwendungen sehr strapazierfähig sind, Wasser oder Dampf ihnen nichts anhaben können und sie sich leicht säubern lassen.

Moderne Küche mit Rückwand © StudioDin, stock.adobe.com
Moderne Küche mit Rückwand aus HPL-Platten © StudioDin, stock.adobe.com
Kleine Küche yo camon yo camon, stock.adobe.com
Küche mit Rückwand aus HPL-Platten in Holzoptik © yo camon yo camon, stock.adobe.com

Küchenrückwand mit Latexfarben gestalten

Zugegeben: Am besten ist es, wenn die Küchenrückwand mit einem strapazierfähigen Rückwandsystem ausgestattet ist. Aber auch spezielle Latexfarben sorgen heute für einen wunderschönen Anstrich der Wand, der sich leicht abwaschen lässt, wasserbeständig und vor allem vergleichsweise günstig ist. Dazu bekommen auch wenig geübte Heimwerker einen solchen Anstrich problemlos hin.

Küche mit Steinboden © sebastien, fotolia.com
Küchenrückwand mit Latexfarbe © sebastien, fotolia.com

Allerdings bringt Latexfarbe auch einige Nachteile mit sich: Einmal angebracht ist die Farbe nur schwer wieder vom Putz zu entfernen oder mit anderen Farben zu überstreichen. Deswegen sollten Eigentümer vorher zum Beispiel eine Glasfasertapete anbringen, auf der die Latexfarbe aufgetragen wird. Und auch, wenn Latexfarbe resistenter als Tapeten oder handelsübliche Farben ist, ist die Lebensdauer doch geringer als bei anderen Rückwandsystemen.

Fazit

Einmal Fliesen, immer Fliesen? Das gilt bei der Gestaltung der Küchenrückwand schon lange nicht mehr. Eine Vielzahl an Materialien und Dekoren macht nahezu jeden Wunsch nach einer Wandgestaltung möglich.

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