Einbauküche für die Mietwohnung

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Die Einbauküche für die Mietwohnung – Tipps für Vermieter

Eine Mietwohnung mit einer Einbauküche auszustatten hat viele Vorteile. Die bereits vorhandene Küche macht die Wohnung für Mieter interessanter, denn viele Menschen besitzen keine eigene Küche, die sie einbauen könnten. Gleichzeitig scheuen sie die hohen Kosten und die Probleme, die sich bei einem späteren Umzug in eine andere Wohnung ergeben. Dann haben sie nur selten das Glück, dass die Schränke und Geräte in die Küche der neuen Wohnung passen. Desto öfter sie umziehen, desto häufiger fallen weitere Kosten für den Umbau an. Für Mieter ist eine Wohnung mit Einbauküche daher oft eine günstige und entsprechend attraktive Lösung. Dementsprechend hoch ist die Anzahl der Bewerber.

Einbaukueche in Holzoptik © Andrea Veneziano, stock.adobe.com
Sehr begehrt – Mietwohnungen mit Einbauküche © Andrea Veneziano, stock.adobe.com

Eine Wohnung mitsamt Küche zu vermieten, schont darüber hinaus die Bausubstanz. Bei jedem Einbau werden Löcher in die Wände und häufig auch in die Fliesen gebohrt. Desto häufiger ein Mieterwechsel stattfindet, desto früher ist daher eine umfassende Renovierung der Wohnung erforderlich. Nicht zuletzt ermöglicht Ihnen der Einbau einer Küche aber auch, eine höhere Kaltmiete zu verlangen. Den Kaufpreis bekommen Sie daher im Laufe der Zeit von Ihren Mietern zurückerstattet. Hat die Küche eine lange Lebensdauer, machen Sie sogar einen Gewinn.

Einbauküche in der Mietwohnung: Vorteile für Vermieter
Einbauküche in der Mietwohnung: Vorteile für Vermieter
Einbauküche in der Mietwohnung: Guter Anreiz für Mieter
Einbauküche in der Mietwohnung: Guter Anreiz für Mieter

Darauf sollten Sie bei der Planung und beim Kauf einer Einbauküche für die Mietwohnung achten

Aus den genannten Gründen statten viele Immobilienbesitzer eine Wohnung, die sie vermieten möchten, mit einer Einbauküche aus. Haben auch Sie diese Entscheidung getroffen, sollten Sie allerdings etwas anders vorgehen als beim Kauf einer Küche, die Sie selbst nutzen möchten. Berücksichtigen Sie bei der Planung vor allem folgende Punkte:

  1. Wählen Sie ein Modell mit robusten Fronten, denn nicht jeder Mieter geht sorgsam mit einer vorhandenen Einrichtung um. Die größte Widerstandsfähigkeit besitzen Küchenfronten, die mit Kunststoff beschichtet sind. Achten Sie jedoch auf eine gute Qualität, denn eine dünne Folie kann leicht beschädigt werden. Eine etwas dickere und hochwertige Beschichtung hält dagegen auch Schlägen und Stößen problemlos stand.

    Küchenfronten © JackF, stock.adobe.com
    Wählen Sie robuste Küchenfronten © JackF, stock.adobe.com
  2. Die neue Einbauküche sollte möglichst vielen potentiellen Mietern gefallen. Idealerweise hat sie daher eine neutrale und helle Farbe wie zum Beispiel Weiß. Von Trendfarben ist abzuraten, denn moderne und auffällige Farbtöne haben in einigen Jahren, wenn sie nicht mehr modern sind, eine eher abschreckende Wirkung.

    Frau kocht in der Küche © contrastwerkstatt, stock.adobe.com
    Neutral und zeitlos – die Einbauküche mit weißen Fronten © contrastwerkstatt, stock.adobe.com
  3. Als Abdeckplatte wählen Sie am besten eine beschichtete Standard-Küchenarbeitsplatte. Sie ist sehr robust und gleichzeitig günstig. Sollte nach einer gewissen Zeit ein Austausch erforderlich sein, entstehen daher nur geringe Kosten. Verfärbungen durch Lebensmittel sind am deutlichsten auf einfarbigen Abdeckplatten zu sehen. Eine gemusterte Küchenarbeitsplatte ist daher stets die bessere Wahl.
  4. Da Sie die Körpergröße Ihrer Mieter vermutlich noch nicht kennen, sollte die Arbeitshöhe in einem Bereich liegen, der für möglichst viele Menschen ergonomisch sinnvoll ist. Auf einer Arbeitsplatte mit einer Höhe von mindestens 90 Zentimetern können die meisten Personen auf bequeme Weise ihre Speisen zubereiten.
  5. Möchten Sie Geld sparen, kaufen Sie Unterschränke mit Türen und Einlegeböden. Sehr viel komfortabler und entsprechend attraktiver für Ihre Mieter sind allerdings Küchenschränke mit Auszügen.

    Küche Unterschrank mit Schublade © ArchiVIZ, stock.adobe.com
    Eine schöne Ausstattung – Unterschränke mit Auszügen © ArchiVIZ, stock.adobe.com
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  7. Durch Hochschränke und möglichst viele Hängeschränke, die bei begrenzten Platzverhältnissen durchaus bis fast an die Decke reichen können, schaffen Sie reichlich Stauraum . Dadurch verhindern Sie das Aufstellen weiterer Schränke und die Montage von Regalen, die meist mit zahlreichen Bohrungen in die Wände verbunden ist.

    Eckhochschrank in der Küche © flywish, stock.adobe.com
    Hochschränk in der Küche bieten enormen Stauraum © flywish, stock.adobe.com
  8. Ein Geschirrspüler ist mittlerweile Standard. Auch die Einbauküche in einer Mietwohnung sollte deshalb mit einer Spülmaschine ausgestattet sein. Zur Grundausstattung gehören außerdem ein Herd, ein Ceranfeld, ein Kühlschrank und eine Dunstabzugshaube.

    Geschirrspueler © Photopixel, stock.adobe.com
    Ein Geschirrspueler sollte integriert sein © Photopixel, stock.adobe.com
  9. Verzichten Sie bei der Auswahl der Elektrogeräte auf unnötige technische Extras. Wichtiger ist eine leichte Bedienbarkeit, durch die sich das Lesen der Gebrauchsanleitungen erübrigt. Sie verhindert Bedienfehler, die zu einem vorzeitigen Verschleiß der Geräte führen könnten. Dennoch sollten Sie Ihren Mietern die Gebrauchsanleitungen der Elektrogeräte zur Verfügung stellen.
  10. Die Spüle sollte auf die Größe der Wohnung abgestimmt sein. Für ein Apartment oder eine Wohnung, die von maximal zwei Personen bewohnt wird, reicht ein kleines Spülbecken vollkommen aus. Bei einer Wohnung für eine Familie darf es dagegen ruhig etwas größer ausfallen.
Einbauküche richtig planen
Einbauküche richtig planen

Beachten Sie bei der Vermietung einer Wohnung mit Einbauküche außerdem die rechtlichen Regelungen. Durch entsprechende Vereinbarungen im Mietvertrag legen Sie zum Beispiel fest, wer für die Kosten aufkommt, wenn ein Gerät defekt ist. Auf diese Weise verhindern Sie von vornherein Streitigkeiten.

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