Acht Spartipps für die neue Einbauküche

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Acht nützliche Spartipps für die neue Einbauküche: Traumküche zum Traumpreis?

Eine individuell geplante und maßgeschneiderte Einbauküche ist mit relativ hohen Kosten verbunden und kann unter Umständen Ihr Budget überschreiten. Hier finden Sie jedoch einige Tipps, wie Sie den Gesamtpreis reduzieren und trotzdem eine Küche bekommen, die perfekt zu Ihnen passt.

Küche mit lackierten Fronten und Barhockern © depvalley, stock.adobe.com
Der Idealfall: schön und bezahlbar © depvalley, stock.adobe.com

1. Ideen sammeln und Wichtiges von Unwichtigem trennen

Küchenplanung © schulzfoto, stock.adobe.com
Küchenplanung: Ideen sammeln und Wichtiges von Unwichtigem trennen © schulzfoto, stock.adobe.com

Eine Küche lässt sich auf vielerlei Weise einrichten. Nutzen Sie deshalb die Musterküchen in den Geschäften als Inspirationsquelle und sammeln Sie Ideen, wie Ihre neue Einbauküche aussehen könnte. Werfen Sie beim Bummel durch die Küchenstudios und Möbelhäuser aber auch einen Blick in die Schränke, um sich die mögliche Innenausstattung anzusehen. Idealerweise haben Sie immer einen Zettel und einen Stift dabei, sodass Sie sich Notizen machen können, wenn Ihnen etwas besonders gut gefällt oder wichtig erscheint. Notieren Sie außerdem, auf welche Extras Sie aus Kostengründen verzichten könnten.

Sammeln Sie Inspirationen im Möbelhaus oder Küchenstudio
Sammeln Sie Inspirationen im Möbelhaus oder Küchenstudio

2. Eine Ausstellungsküche kaufen

Bei Ihren Besuchen von Möbelhäusern und Küchenstudios werden Sie vermutlich die eine oder andere Ausstellungsküche sehen, auf die Sie einen attraktiven Rabatt bekommen. Solch ein Abverkauf findet laufend statt, denn die Hersteller entwickeln ständig neue Modelle, die sie in den Geschäften zeigen möchten. Hin und wieder benötigen Küchenstudios und Küchenabteilungen in Möbelhäusern jedoch eine Renovierung oder es werden einzelne Filialen beziehungsweise das ganze Geschäft geschlossen. Dann verkaufen die Häuser sämtliche Musterküchen zu günstigen Preisen. Ein kompletter Abverkauf von Ausstellungsküchen wird durch Werbung bekannt gegeben und bietet Ihnen eine noch größere Auswahl. Wenn Sie nicht unbedingt sofort eine neue Küche benötigen, können Sie daher auf solch eine Gelegenheit warten.

Einbaukueche in Holzoptik © Andrea Veneziano, stock.adobe.com
Ausstellungsküchen können echte Schnäppchen sein © Andrea Veneziano, stock.adobe.com

Eine Ausstellungsküche wird an den Grundriss Ihrer Küche angepasst. Sie lässt sich durch zusätzliche Schränke erweitern und auch andere Veränderungen sind möglich. Jeder Ihrer Wünsche hat aber natürlich einen Einfluss auf den Preis, deshalb sparen Sie am meisten, wenn Sie eine Musterküche finden, die Ihren Vorstellungen schon weitestgehend entspricht.

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3. Mehrere Angebote einholen

Beratung beim Küchenkauf © Kzenon, stock.adobe.com
Beratung beim Küchenkauf: Mehrere Angebote einholen und Preise vergleichen © Kzenon, stock.adobe.com

Finden Sie keine Musterküche, die Ihnen gefällt, lassen Sie sich in einem Küchenstudio oder einem Möbelhaus Ihre neue Einbauküche von einem geschulten Fachberater planen. Holen Sie jedoch mehrere Angebote ein und vergleichen Sie diese. Schon allein bei den Marken gibt es hinsichtlich der Preise große Unterschiede. Einige zählen zum Luxussegment, andere bieten ihre Küchenmöbel dagegen zu moderaten Preisen. Im Folgenden ein kleiner Überblick über die wichtigsten Hersteller:

Oberes Preissegment Mittleres Preissegment Niedriges Preissegment
  • Bulthaup
  • Poggenpohl
  • Siematic
  • Leicht
  • Nolte
  • Nobilia
  • Alno
  • Alma
  • Pino
  • Brigitte
  • Ikea
Küchenkauf: Vergleichen Sie die Angebote
Küchenkauf: Vergleichen Sie die Angebote

4. Günstige Fronten aussuchen

Küchenfronten © JackF, stock.adobe.com
Durch eine günstige Front die Kosten für die Schränke reduzieren © JackF, stock.adobe.com

Ein weiterer wichtiger Kostenfaktor sind die Fronten, also die Türen und Blenden der Schubkästen. Sie können furniert oder lackiert sein, aus Massivholz oder aus beschichteten Spanplatten bestehen. Die günstigsten Fronten werden aus beschichteten Spanplatten gefertigt, furnierte und lackierte Fronten liegen im mittleren Bereich und Fronten aus Massivholz sind am teuersten. Wenn es Ihnen nichts ausmacht, dass Ihre Einbauküche nicht aus Holz besteht, sondern nur so aussieht, können Sie anstelle einer Massivholzküche daher ein Modell in Holzoptik wählen.

5. Bei den Elektrogeräten auf unnötige Extras verzichten

Herde und Backöfen sind mittlerweile oft mit unzähligen Funktionen ausgestattet. Viele werden im Alltag jedoch kaum oder gar nicht genutzt und erhöhen daher unnötigerweise den Preis. Überlegen Sie deshalb vor dem Kauf, welche Speisen Sie für gewöhnlich im Backofen zubereiten beziehungsweise Sie in Zukunft zubereiten möchten und welche Betriebsarten Sie hierfür benötigen. Auf alle anderen können Sie verzichten.

Elektrogeräte in der Küche © Destina, stock.adobe.com
Die Elektrogeräte – als Sets oft billiger © Destina, stock.adobe.com

Für Einbauküchen bieten viele Hersteller außerdem Sets, die aus mehreren Geräten wie zum Beispiel einem Herd mit Ceranfeld, einer Dunstabzugshaube, einem Kühlschrank und einem Geschirrspüler bestehen. Diese Sets sind oft günstiger als der Einzelkauf und damit eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen. Achten Sie beim Kauf von Elektrogeräten jedoch stets auf den Energieverbrauch, damit sich die Einsparungen nicht durch eine hohe Stromrechnung wieder aufheben.

6. Anstelle neuer Wandfliesen einen Fliesenspiegel einplanen

Küche mit Rückwand aus Holz © Stefanie, stock.adobe.com
Küche mit Rückwand aus Holz © Stefanie, stock.adobe.com

Passen Ihre Wandfliesen nicht mehr zur neuen Küche, können Sie diese von einem Fliesenleger austauschen lassen. Günstiger ist es allerdings, wenn Sie bei Ihrem Küchenlieferanten einen Fliesenspiegel bestellen. Er ist in vielen Farben und aus den unterschiedlichsten Materialien erhältlich und lässt sich auch auf die Wandfliesen kleben, falls Sie in einer Mietwohnung leben und die Fliesen nicht entfernen dürfen.

7. Berücksichtigen Sie die vorhandenen Anschlüsse bei der Planung

Küchenplanung © Alterfalter, stock.adobe.com
Küchenplanung: Vorhandene Anschlüsse berücksichtigen © Alterfalter, stock.adobe.com

Zusätzliche Kosten können außerdem durch das Verlegen von Anschlüssen entstehen. Die Spüle und der Geschirrspüler bekommen in der neuen Küche daher idealerweise den Platz vor dem Wasseranschluss und der Herd sollte nicht zu weit von der Herdanschlussdose positioniert werden. Besitzt Ihre Küche einen Mauerkasten, durch den die Dämpfe von der Dunstabzugshaube nach draußen geleitet werden, sollten Sie auch diesen bei der Planung berücksichtigen. Eine Umlufthaube mit Filter kann dagegen an jeder beliebigen Stelle hängen.

8. Holen Sie sich Geld vom Finanzamt zurück

Steuern und Finanzamt © Stockfotos MG, fotolia.com
Holen Sie sich Geld vom Finanzamt zurück © Stockfotos MG, fotolia.com

Handwerkerleistungen dürfen Sie von der Steuer absetzen. Denken Sie bei der nächsten Einkommensteuererklärung deshalb daran, das Finanzamt an den Kosten für Ihre neue Einbauküche zu beteiligen. Mit der zurückerstatteten Steuer können Sie Ihre Küche noch ein wenig verschönern und beispielsweise passende Dekorationsartikel kaufen.

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