Was tun, wenn der Geschirrspüler streikt?

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Spätestens, wenn sich die Geschirrberge in der Küche türmen, wird einem bewusst, wie wichtig eine funktionierende Spülmaschine ist. Bei einem Ausfall des elektrischen Haushaltshelfers ist es eine gute Idee, erst einmal – im Rahmen seiner Heimwerker-Möglichkeiten – selbst auf Fehlersuche zu gehen. Zumindest ein Teil der Probleme lässt sich erfahrungsgemäß mit einigen Handgriffen auch ohne fremde Hilfe beseitigen. Wie Sie typischen Defekten bei Spülmaschinen auf die Schliche kommen und wie Sie bei einer Reparatur vorgehen, erfahren Sie hier.

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Bei guter Pflege und sachgerechter Nutzung kann ein Geschirrspüler rund 2000 Spülgänge schaffen. Was dieser Richtwert für die Haltbarkeit in Jahren bedeutet, hängt davon ab, wie viele Personen im Haushalt leben und wie oft Sie zuhause kochen und essen. Faktoren wie Gerätequalität und Anschaffungspreis beeinflussen die zu erwartete Betriebsdauer ebenfalls. Eine durchschnittliche „Lebenserwartung“ von 10 bis 15 Jahren dürfte realistisch sein.

Soweit die Theorie, die einem im Ernstfall nicht weiterhilft. Quittiert der Geschirrspüler seinen Dienst, liegt es nahe, den Werkskundendienst des Herstellers, den Service des Fachhändlers oder eine autorisierte Reparaturwerkstatt zu kontaktieren. Wir empfehlen jedoch, erst einmal selbst nach dem Fehler zu schauen. Damit können Sie zumindest ausschließen, dass Sie für eine Lappalie wie einen abgesperrten Wasserzulauf, die Anfahrt und Fehleranalyse eines Servicetechnikers bezahlen müssen.

Tipp: Tritt ein nicht selbst verschuldeter Defekt innerhalb des zweijährigen gesetzlichen Gewährleistungszeitraums auf, haben Sie Anspruch auf eine kostenlose Beseitigung des Mangels. Dazu wenden Sie sich an den Händler, bei dem Sie die Spülmaschine gekauft haben. Prüfen Sie zudem, ob über den Händler oder Hersteller darüber hinaus erweiterte, heute oft beim Kauf zusätzlich erworbene Garantieleistungen bestehen.

Starten wir mit der Fehlerdiagnose und den erforderlichen Maßnahmen, die Ihnen bei der Ursachenforschung helfen. Dabei steht die Beseitigung gängiger, grundlegender Probleme im Mittelpunkt.

offener Geschirrspüler © Vladislav Legir, stock.adobe.com
Heute mache ich einfach mal – nichts! Wenn die Spülmaschine keine Lust mehr auf den Abwasch hat, lohnt es sich allemal selbst nachzuschauen, woran es liegt © Vladislav Legir, stock.adobe.com

1. Fehlverhalten der Spülmaschine verifizieren

Unvorhergesehene Unterbrechungen der Wasser- oder Stromversorgung können ebenso wie versehentliche Bedienfehler zu Unregelmäßigkeiten führen. Wird das Spülprogramm abgebrochen oder startet der Geschirrspüler gar nicht, obwohl das Stromkabel angeschlossen und der Absperrhahn beziehungsweise das Eckventil unter der Spüle vollständig geöffnet sind, sollten Sie den Geschirrspüler erst einmal komplett ausschalten. Falls sich kein Wasser in der Maschine befindet, schalten Sie das Gerät wieder ein. Sollte die Maschine das Programm nicht automatisch fortführen, aktivieren Sie das gewünschte Programm erneut. Bei manchen Modellen können Sie zudem über herstellerspezifische Tastenkombinationen ein Spülprogramm vollständig abbrechen und danach neu starten. Hinweise zu einem Programmabbruch oder Programm-Reset finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Geschirrspülers.

Läuft das Programm erneut nicht durch, steht eine erweiterte Fehlersuche an.

Hinweis: Bedienungsanleitung verlegt? Gerätespezifische Dokumente wie Bedienungsanleitungen, Explosionsgrafiken und Teilelisten erleichtern die Fehlersuche und die Ersatzteilbeschaffung. Diese Unterlagen stellen Markenhersteller im Servicebereich ihrer Website bereit. Dazu benötigen Sie die Produkt-/Modellnummer, die Sie meist im Rahmen der Spülmaschinentür finden.
Erste Verifizierungsmaßnahmen bei Fehlverhalten der Spülmaschine
Erste Verifizierungsmaßnahmen bei Fehlverhalten der Spülmaschine

2. Fehlerspeicher des Geschirrspülers auslesen und Fehlercodes analysieren

Zeitgemäße Geschirrspüler speichern – ähnlich wie PKWs – Störungen und Defekte und geben so selbst Hinweise zur Fehlerursache. Zeigt Ihre Spülmaschine die Fehlercodes nicht direkt im Display an, versuchen Sie, den Fehlerspeicher auszulesen. Anhand Ihrer Service-Dokumente können Sie herausfinden, welche Tasten Sie dazu betätigen müssen. Die Bedeutung der Fehlercodes finden Sie ebenfalls auf den Serviceseiten der Hersteller oder über eine Internetsuche.

Über das Bedienfeld können Sie bei manchen Modellen mit Hilfe spezieller Tastenkombinationen ein Prüfprogramm starten und damit den Gerätefehler ebenfalls bequem eingrenzen.

Hinweis: Lohnt sich eine Reparatur überhaupt noch? Anfahrtskosten inklusive der Pauschale für die Fehlerdiagnose (ca. 80 bis 120 Euro), die Arbeitszeit des Servicetechnikers (Stundensatz ca. 60 bis 80 Euro) und Ersatzteile treiben die Kosten bei einer professionellen Instandsetzung schnell nach oben. Muss der Kundendienst vor Ort nur Kleinteile wie eine Dichtung oder einen Filter tauschen, dürften Beträge um 200 Euro realistisch sein. Für komplexere Originalersatzteile wie ein integriertes Aquastop-System, Elektronikmodule, Heizelemente oder Pumpen können allein an Materialkosten nochmal 100 bis 200 Euro oder mehr hinzukommen.

Wer sich zumindest einfachere, sicherheitstechnisch ungefährliche Reparaturen selbst zutraut, kann mit Do-It-Yourself also eine Menge Geld sparen.

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Ob sich eine Reparatur lohnt, hängt neben den Kosten von weiteren Faktoren ab. Wer einen höheren Anschaffungspreis bezahlt hat, auch nach Jahren mit dem Spülergebnis zufrieden ist und als Heimwerker schon die eine oder andere Wartung oder Reparatur selbst durchgeführt hat, wird sich schwerer von seinem Altgerät trennen als jemand, der ein einfacheres Modell zum absoluten Schnäppchenpreis erstanden hat. Generell spielen auch der Gesamtzustand und das Alter der Maschine eine Rolle. Aus ökologischer Sicht ist zudem zwischen einer längeren Nutzungsdauer und der höheren Energieeffizienz neuerer Modelle abzuwägen.

Wichtig: Ab einem Alter von 10 Jahren kann bei Geschirrspülern die Versorgung mit Ersatzteilen problematisch werden, so dass Reparaturen unter Umständen kaum noch möglich sind.

3. Installation prüfen und gegebenenfalls erneuern

Bevor Sie einen Termin mit dem Kundendienst vereinbaren, sollten Sie sicherstellen, dass die Spülmaschine den Fehler verursacht. Sehen Sie sich daher als nächstes die Anschlüsse und Installation genauer an.

Ist genügend Wasserdruck vorhanden?

Aufschluss gibt hier ein Eimertest. Schließen Sie dazu den Absperrhahn oder das Eckventil. Schrauben Sie den Zulaufschlauch ab und stellen Sie einen Eimer unter den Zulauf. Öffnen Sie den Hahn oder das Eckventil vollständig. Richtwert: Ein 10 Liter-Eimer sollte in 30 bis maximal 60 Sekunden voll sein.

Ist der Wasserdruck zu gering, sind Hahn bzw. Eckventil seit Jahren im Einsatz und dementsprechend verkalkt, sollten Sie diese ersetzen. Wichtig: Dazu müssen Sie den Haupthahn der Wasserversorgung abstellen.

Maßnahmen bei zu niedrigem Wasserdruck
Maßnahmen bei zu niedrigem Wasserdruck

Zu- und Ablaufschläuche inspizieren

Möglicherweise sind auch verstopfte Schläuche dafür verantwortlich, dass die Maschine nicht mehr genügend Wasser aufnehmen kann. Demontieren Sie die Schläuche zunächst im zugänglichen Bereich unter dem Spültisch. Nehmen Sie mit einer Zange die im Zulaufschlauch enthaltenen Siebe ab und reinigen Sie Siebeinsätze und Dichtungen. Gegen Verkalkungen hilft das Einlegen in heißes Wasser mit Zitronensäure oder Essig. Im Lauf der Jahre verschmutzte Ablaufschläuche können Sie ersetzen. Kostenpunkt: je nach Länge um die 10 bis 15 Euro. Prüfen Sie gegebenenfalls auch, ob der Ablaufstutzen bzw. Ablaufanschluss am Siphon verstopft ist. Achten Sie bei der erneuten Installation darauf, dass die Schläuche nicht geknickt oder gar eingeklemmt werden – auch das kann den Wasserzulauf ausbremsen.

Maßnahmen bei verstopftem Abwasserschlauch
Maßnahmen bei verstopftem Abwasserschlauch

Einlassventil und Wasserstopp-System prüfen

Für Geschirrspüler gibt es je nach Alter, Hersteller und Modell unterschiedliche Schutzsysteme, die beispielsweise bei einem geplatzten Schlauch Wasserschäden verhindern und daher unverzichtbar sind.

Mechanischer Aquastop

In einfachen Wasserstopp-Lösungen ist das Einlassventil in einen doppelwandigen Schlauch integriert. Platzt der flexible innere Schlauch, füllt sich der äußere Bereich und ein mechanisches Ventil sperrt den Wasserzulauf.

Wenn Sie den Geschirrspüler ohnehin ausbauen und sich der Sicherheitsschlauch an der Geräterückseite einfach abnehmen lässt, können Sie mit dem bereits erwähnten Eimertest ebenfalls leicht feststellen, ob das Einlassventil möglicherweise klemmt. Sollte dies bei Ihnen der Fall sein, ist es am einfachsten, den Zulaufschlauch samt integriertem, mechanischem Ventil zu erneuern. Solche einfachen Sicherungsschläuche kosten je nach Länge und Anbieter etwa 20 bis 40 Euro.

Heute üblich: Elektrisch gesteuerte Wasserstopp-Lösungen

Spülmaschinen, die heute in den Küchen im Einsatz sind, verfügen größtenteils über elektrisch gesteuerte Wasserstopp-Systeme. Vorteil dieser erweiterten Schutzvariante, die an den zusätzlichen Steuerleitungen leicht erkennbar sind: Sie blockiert den Zulauf automatisch, wenn sich im Gerät ungewöhnlich viel Wasser sammelt.

Die elektrischen Schutz-Systeme sind im Lieferumfang enthalten und als Bestandteil des Geschirrspülers zu betrachten. Das gilt erst recht, wenn bei Ihrem Modell das Magnetventil im Gerät statt im Zulaufschlauch verbaut ist.

Ist bei Ihrer Installation das Einlassventil in den Schlauch integriert, können Sie testen, ob der Aquastop wie gewünscht arbeitet: Achten Sie darauf, dass alle Schläuche angeschlossen sind, bevor Sie den Wasserhahn öffnen und ein Spülprogramm starten. Der Aquastop müsste jetzt leise summen und bei Berührung mit dem Finger leicht vibrieren.

Sperrt das Wasserstopp-System den Zulauf permanent, liegt es nahe, dass das Magnetventil defekt ist. In diesem Fall kann ein Servicetechniker beispielsweise mit einer Widerstandsmessung an der enthaltenen Spule dem Fehler auf den Grund gehen und gegebenenfalls das Ventil im Gerät oder im Schlauch ersetzen.

Sicherheitshinweis: Heimwerker ohne entsprechende Qualifikation sollten die Reparatur und den Tausch elektrischer Wasserstopp-Systeme einer Haushaltsgeräte-Fachkraft überlassen.
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Unterbaugerät ausbauen

Möchten Sie auch die Installation auf der Geräterückseite oder interne Komponenten prüfen oder sind Sie bei der Fehlerdiagnose nicht entscheidend vorangekommen, müssen Sie die Spülmaschine ausbauen. Dabei gehen Sie wie folgt vor:

  • Wenn möglich – Wasser in der Maschine abpumpen oder abschöpfen
  • Wichtig: Stromversorgung des Geschirrspülers trennen
  • Wasserzulauf zudrehen
  • Zulauf- und Ablaufschlauch abnehmen (Schüssel oder Lappen für Restwasser bereithalten)
  • Sockelleiste im Bodenbereich entfernen (Blenden sind meist gesteckt oder geklebt)
  • Spülmaschine öffnen und die Schrauben im Rahmen lösen
  • Gerätefüße über die Einstellschrauben etwas absenken
  • Empfindliche Fußböden mit Karton oder ähnlichem vor Kratzern schützen
  • Geschirrspüler vorsichtig nach vorne herausziehen
Unterbaugerät ausbauen
Unterbaugerät ausbauen

4. Weitere Maßnahmen bei typischen Fehlerbildern

Spülmaschine nimmt (immer noch) kein Wasser auf

Können Sie einen verkalkten Wasserhahn, verstopfte Schläuche und das Aquastop-System als Fehlerursache ausschließen, rückt der Geschirrspüler selbst in den Fokus. Grundsätzlich gilt: Geht das Wasser in der Maschine nicht weg, kann kein Wasser nachlaufen. Daher prüfen wir im nächsten Schritt, ob der Wasserablauf in der Spülmaschine funktioniert.

Arbeiter reinigt Filter in der Spülmaschine © wertinio, stock.adobe.com
Auch ein verstopfter Ablauf kann dazu führen, dass der Geschirrspüler kein Wasser aufnimmt. Reinigen Sie deshalb Filter und Siebe in der Bodenwanne und den Pumpensumpf – das ist die Aussparung, in die der Filter eingesetzt ist © wertinio, stock.adobe.com

Wasser in der Bodenwanne

Steht Wasser in der Bodenwanne ist möglicherweise der Ablauf verstopft oder die Ablaufpumpe blockiert.

Entfernen Sie aus Sicherheitsgründen zuerst das Stromkabel, nehmen Sie die beiden Spülkörbe heraus und demontieren Sie den unteren Sprüharm. Reinigen Sie die Siebe und Filter in der Bodenwanne. Säubern Sie zudem beispielsweise mit einer Zahnbürste auch den Pumpensumpf. Das ist die Aussparung, in die der Filtereinsatz eingebaut ist. Prüfen Sie, ob womöglich Speisereste oder Glasscherben das seitlich im Pumpensumpf platzierte Flügelrad der Ablaufpumpe blockieren. Dazu müssen Sie in der Regel zuvor eine Wartungsklappe entfernen. Beachten Sie auch hier die Hinweise in der Bedienungsanleitung Ihres Modells.

Läuft das Spülwasser danach immer noch nicht wie gewünscht ab, kann auch das Ablaufventil des Wärmetauschers defekt sein.

Tipp: Online-Hilfen nutzen: Die Haushaltsgerätehersteller halten im Servicebereich ihrer Webseiten auch für ältere Geschirrspülmaschinen Bedienungsanleitungen, Explosionsgrafiken und Teilelisten vor.
Erste Maßnahmen bei stehendem Wasser in der Spülmaschine
Erste Maßnahmen bei stehendem Wasser in der Spülmaschine

Spülmaschine heizt nicht

Werden Gläser, Tassen und Teller nicht mehr sauber oder trocken? Ist das Geschirr kalt, wenn Sie am Ende des Spülprogramms die Tür öffnen? Diese Probleme kann ein defektes Heizelement verursachen. Oder Sie müssen das Thermostat prüfen. Ob Heizung und Thermostat noch funktionstüchtig sind, finden Kundendiensttechniker unter anderem mit einem Multimeter, genauer gesagt über entsprechende Widerstandsmessungen, heraus.

Mann, der ein elektronisches Multimeter benutzt, während er in einem Haus eine Spülmaschine repariert © cunaplus, stock.adobe.com
Sicherheit geht vor: Der Austausch defekter Komponenten bei elektrischen Haushaltgeräten ist eine Sache für geschulte Kundendiensttechniker und Elektrofachkräfte © cunaplus, stock.adobe.com

Spülmaschine startet nicht

Vergewissern Sie sich zuerst, dass die Tür komplett geschlossen ist und starten Sie ein Spülprogramm. Geht weiterhin nichts, kann es sein, dass die Türverriegelung oder der Türsensor nicht mehr richtig funktionieren. Reagiert Ihre Maschine nicht mehr wie gewohnt auf Ihre Eingaben, kann auch die Steuereinheit beziehungsweise das Bedienfeld defekt sein.

5. Defekte Komponenten tauschen

Haben Sie die Fehlerursache gefunden, muss die schadhafte Komponente ausgebaut und durch das passsende Ersatzteil ersetzt werden. Dabei geht es buchstäblich ins Eingemachte.

Wichtiger Sicherheitshinweis: Beachten Sie, dass nur Elektrofachkräfte Arbeiten an elektrischen Haushaltsgeräten durchführen dürfen.

Wer als Heimwerker über die nötigen elektrotechnischen Fachkenntnisse verfügt, kann bei einer Reparatur wie folgt vorgehen:

  • Ganz wichtig: Stromkabel abziehen
  • Absperrhahn oder Eckventil zudrehen, dann Zulauf- und Ablaufschläuche abschrauben
  • Service-Unterlagen bereitlegen
  • Besorgen Sie sich vorab die Service-Unterlagen Ihres Geschirrspüler-Modells (siehe Infokasten oben „Bedienungsanleitung verlegt?“)

    Die Dokumente helfen Ihnen nicht nur beim Öffnen des Geräts. Explosionsgrafiken erleichtern zudem die Lokalisierung der schadhaften Bauteile oder Komponenten.

  • Gehäusewände und Blenden abnehmen
  • Nehmen Sie nur die Abdeckungen ab, die für den Zugang zu dem defekten Bauteil nötig sind

  • Defekte Komponente lokalisieren und ausbauen
  • Bewahren Sie abmontierten Kleinteile wie Schrauben etc. auf.

    Tipp: Machen Sie vor dem Ausbau mit dem Smartphone ein Foto, auf das Sie später bei Unklarheiten zurückgreifen können.
  • Ersatzteil besorgen
  • Ordern Sie das benötigte Ersatzteil direkt beim Hersteller oder einem etablierten Online-Ersatzteilshop.

    Tipp: Liegen Ihnen die Explosionszeichnungen Ihres Geschirrspüler-Modells vor, können Sie die Teilenummer ermitteln und so ärgerliche Fehlbestellungen vermeiden.
    Bosch Explosionszeichnung © Bosch
    In den meisten Fällen kann man die Explosionszeichnung als PDF auf der Website des Herstellers herunterladen © Bosch
  • Ersatzteil einbauen
  • Bauen Sie das neue Bauteil in umgekehrter Reihenfolge wie bei der Demontage ein. Vergessen Sie dabei auch nicht die Dinge wieder anzubringen, die Sie abbauen mussten, damit Sie überhaupt an das defekte Bauteil herangekommen sind.

  • Reparatur abschließen
  • Bringen Sie die Abdeckungen und Blenden wieder an. Vor dem Einbau in die Küchenzeile empfiehlt sich ein Probelauf. Schließen Sie dazu Schläuche und das Stromkabel an und starten Sie ein Spülprogramm. Läuft alles wie gewünscht, können Sie den Geschirrspüler einbauen. Achten Sie darauf, dass die Schläuche nicht abknicken oder eingeklemmt werden. Prüfen Sie, ob die Schlauchverbindungen fest sitzen und dicht sind, bevor Sie Ihren Geschirrspüler wieder im „Regelbetrieb“ nutzen.

Filter in eine saubere Spülmaschine einsetzen © wertinio, stock.adobe.com
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