Nachteile durch Dämmung?

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Dämmung – die Nachteile, was dahintersteckt und was man tun kann

Über die Vor- und die Nachteile einer Wärmedämmung für Wohngebäude braucht man nicht groß zu diskutieren – ganz allgemein gesprochen. Denn gemäß der Energieeinsparverordnung EnEV in der gültigen Fassung aus dem Jahre 2014 ist die Dämmung von Wohngebäuden Pflicht – man hat, von Ausnahmen abgesehen, also nicht die Wahl, ob man ein beim Neubau oder einer Sanierung das Haus dämmt oder nicht.

Baugeruest bei der Fassadendaemmung © Tom Bayer, fotolia.com
Dämmung muss sein – der Klimaschutz verlangt es. Die meisten Einwände sind nicht stichhaltig © Tom Bayer, fotolia.com

Aber es stehen noch viele ungedämmte Wohnhäuser im Land – und so mancher Hausbesitzer scheut das Projekt, weil vielfach unzutreffende oder durch die Entwicklung überholte Informationen und Einschätzungen im Umlauf sind. Davon sollte man sich nicht irritieren lassen – in den meisten Fällen ist eine Dämmung sinnvoll. So mancher Kritikpunkt trifft auf manche Dämmstoffe zu, auf andere nicht. Manche Probleme lassen sich in den Griff bekommen, manches muss man in Kauf nehmen. Hier kommt ein Überblick über die gängigen Kritikpunkte – und was aus Expertensicht dazu zu sagen ist. Da dies am meisten diskutiert wird, soll es weitgehend um die Fassadendämmung gehen.

1. Wärmedämmung lohnt sich finanziell nicht

Das ist für viele Hausbesitzer der zentrale Punkt. Dass Wärmedämmung Geld kostet, kann man nicht bestreiten, schon für ein kleineres Einfamilienhaus werden schnell 15000 bis 20000 Euro fällig. Das kann sich erst nach Jahren amortisieren, aber dass dies passiert, das wird ernsthaft eigentlich nicht mehr bestritten. Es gibt aber Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen. So muss es die zum Haus passende Dämmung sein – für diese Entscheidung zieht man am besten einen Energieberater heran. Zweitens muss die Dämmung handwerklich richtig gemacht sein – Fehler zum Beispiel in Form von Wärmebrücken rächen sich. Wer es selbst nicht kann, engagiert eine Fachfirma.

Dämmstoffe Thermographie © Ingo Bartussek, fotolia.com
Dämmung spart Energie und somit Heizkosten © Ingo Bartussek, fotolia.com

Einkalkulieren muss man, dass eine Dämmung mehrere Jahrzehnte bestehen bleibt und langfristig Heizkosten spart. Das Kosten-Nutzen-Verhältnis fällt besser aus, wenn ohnehin eine Fassadenerneuerung ansteht – zum Beispiel steht dann das Gerüst schon. Wird ein Haus neu verputzt, lohnt sich eine Fassadendämmung eigentlich immer. Für den Bewohner verringern sich die Heizkosten und verbessert sich der Wohnkomfort – Voraussetzung ist aber, dass dann auch tatsächlich weniger geheizt wird. Für den Hauseigentümer erhöht sich der Wert des Hauses und gegebenenfalls die Mieteinnahmen. Und in der Gesamtabwägung muss man auch davon ausgehen, dass die Kosten für Heizenergie künftig noch steigen werden.

Dämmung: Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit
Dämmung: Einflussfaktoren auf die Wirtschaftlichkeit

Zuzugeben ist, dass es nicht ganz einfach ist, die Amortisation auszurechnen. Gerade wer plant, dies ganz oder teilweise durch einen Kredit zu finanzieren, sollte die Einsparung nicht zu hoch ansetzen. Mache Fachleute beziffern das Potenzial auf 30 bis 40 Prozent, andere sagen, mehr als 30 Prozent sei unrealistisch. Wer vorsichtig kalkuliert, bringt sich später nicht in Schwierigkeiten.

Durchschnittliche Amortisatioenszeiten von Dämmmaßnahmen
Durchschnittliche Amortisatioenszeiten von Dämmmaßnahmen

2. Wärmedämmung bringt dem Klimaschutz nichts

Dieses Argument zielt zumeist auf die sogenannte graue Energie ab – also all die Energie, die zur Herstellung des Dämmstoffes notwendig ist. Dass dies so viel ist, dass es den Klimaschutzeffekt der Dämmung weitgehend aufhebt, ist ein Gerücht, dass sich zwar hartnäckig hält, das aber schon lange widerlegt ist. Nach einer Untersuchung des Karlsruher Instituts für Technologie liegt die ökologische Amortisationszeit vieler Dämmstoffe bei unter zwei Jahren. (Siehe https://www.waermeschutztag.de/media/pdf/wtag2013/ltzkendorf__fiw_wst2013.pdf, Seite 25).

Das Argument wird auch nicht stichhaltig, wenn man auf den abnehmenden Nutzen zusätzlicher Dämmstoffschichten hinweist. Gemeint ist, dass beispielsweise der achte Zentimeter Dämmstoff weniger Dämmwirkung bringt als der dritte oder vierte, aber mehr als der neunte oder zwölfte. Selbst bei dickeren Dämmstoffschichten von 15 oder noch mehr Zentimetern fällt die graue Energie gegenüber der Heizenergieeinsparung noch nicht so stark ins Gewicht, dass unter Klimaschutzgesichtspunkten von einer solchen Dämmung abzuraten ist.

Dämmung: Ökologische und energetische Amortisation
Dämmung: Ökologische und energetische Amortisation

3. Wärmedämmung ist nicht haltbar

Nichts an einem Haus hält ewig. Alles muss regelmäßig auf Schäden überprüft und instandgehalten werden. Das gilt für die Heizung, für das Dach, für die Fensterläden – und das gilt auch für die Dämmung an der Fassade. Diese ist Wind und Wetter ausgesetzt, also Niederschlägen und großen Temperaturschwankungen. Schäden können, je nach Dämmstoff, auch durch rankende Pflanzen entstehen oder durch Tiere, die sich an dem Material zu schaffen machen. Beispielsweise kann es vorkommen, dass Spechte Insekten aus irgendwelchen Zwischenräumen picken.

Gerüst für Fassadendaemmung © fotolia.com
Fassadendämmung wird angebracht © fotolia.com

Aber das alles spricht nicht dagegen, eine Dämmung zu installieren. Diese muss fachmännisch ausgeführt werden, dann gibt es zum Beispiel die für Insekten interessanten Zwischenräume gar nicht. Ein stabiler Putz ist beste Versicherung gegen solche Probleme. Immer wieder einmal muss die Dämmung überprüft und gegebenenfalls auch repariert werden. Dann kann sie auch eine Lebensdauer von 40 oder 50 Jahren erreichen.

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4. Fassade und Dämmung werden feucht

Feuchtigkeit in der Wand und in der Dämmung kann man nicht gebrauchen – im Mauerwerk schadet sie der Bausubstanz, und die Dämmung verliert dadurch an Wirkung. Es kommt aber – da kann man sich nur wiederholen – darauf an, dass die Dämmung fachgerecht ausgeführt wird. Dass der Dämmstoff in der Bauphase nicht nass werden und nass eingebaut werden darf, versteht sich ohnehin von selbst.

Wichtig ist, dass einmal in der Wand befindliche Feuchtigkeit heraus kann. Dies erreicht man am besten durch diffusionsoffene Baustoffe. Auf den ersten Blick spricht das gegen Polystyrol, aber es gibt auch diffusionsoffene Varianten. Natürlich gehört dazu, dass auch der Putz oder andere Wandverkleidungen diffusionsoffen sind, einschließlich der Farbe.

Wärmedämmung und Verputzen © mitifoto, fotolia.com
Wärmedämmung und Verputzen der Fassade © mitifoto, fotolia.com

5. Wände müssen atmen können

Dies Argument ist glatte Unfug, Wände atmen nicht, sie lassen keine Luft hindurch. Das ist auch gut so, denn ein Luftaustausch durch die Wand treibt die Heizkosten in die Höhe. Wer je in einem unverputzten Fachwerkhaus mit Spalten neben den Balken gewohnt hat, weiß davon ein Lied zu singen. Gelüftet wird ein Haus heute sinnvollerweise ausschließlich durch geöffnete Fenster oder eine Lüftungsanlage.

Gemeint ist mit der Behauptung, dass Wände atmen sollten, zumeist das Thema Luftfeuchtigkeit. Natürlich ist es schlecht, wenn diese irgendwo in der Wand oder in der Dämmung zu Wasser kondensiert. Aber deswegen sollten Dämmungen diffusionsoffen gebaut werden, davon war bereits die Rede. Je nach Konstruktion ist eine Dampfbremsfolie sinnvoll, die die Feuchtigkeit aus der Wand herauslässt, aber nicht wieder hinein. Ob es sinnvoll ist und wie man es macht, darüber weiß der Energieberater bestens Bescheid.

6. Die Entsorgung von Dämmstoff ist schwierig

Dieses Argument stimmt nur zum Teil, nämlich für Polystyrol. Das Problem besteht vor allem darin, dass diese Platten oft fest mit dem Mauerwerk verklebt und später auch noch verputzt werden. Beim Abbruch des Hauses oder beim Abbau der Dämmung entsteht daher ein Stoffgemisch, dass nicht zu trennen ist und für das es auch keine Wiederverwendungsmöglichkeiten gibt.

Dieses Argument galt lange auch für Mineralstoffdämmungen. Allerdings gibt es inzwischen Hersteller, die die Rücknahme von Verschnitt beim Bau ebenso anbieten wie von ausgebautem Altmaterial. Dieses wird dann für die Herstellung neuer Dämmstoffe wiederverwendet.

Mineralwolle richtig entsorgen
Mineralwolle richtig entsorgen

Man kann davon ausgehen, dass in absehbarer Zeit auch für Polystyrolprodukte eine Lösung gefunden wird. Die Hersteller arbeiten daran bereits, andere bieten an, alte Wärmeverbundsysteme zu sanieren. Da die meisten Dämmungen erst wenige Jahre alt sind, stellt sich die Frage kurzfristig nicht, wird aber absehbar zum Thema. Der Gesetzgeber hat darauf übrigens reagiert und festgelegt, dass ab 2020 beim Polystyrol 70 Prozent recycelt werden müssen.

Wer alle Unwägbarkeiten vermeiden und ökologisch auf der sicheren Seite sein will, der verwendet Dämmstoffe aus nachwachsenden Materialien wie Holzfasern, Hanf, Schilf, Zellulose, Kork, Wolle, Flachs und anderem mehr. All diese Stoffe kann man nach dem Ausbau wiederverwenden oder ohne große Probleme für die Umwelt „thermisch verwerten“ – verbrennen, heißt das mit anderen Worten.

7. Gedämmte Fassaden brennen leicht

Fast jeder andere Stoff brennt leichter als verputztes Mauerwerk – insofern muss dieses Argument ernst genommen werden. Eine Fassade, die schnell entflammt und einen Brand in andere Geschosse trägt, ist ein Sicherheitsrisiko. Polystyrol ist kaum zu löschen, wenn es einmal brennt. Dies kann aber nicht dazu führen, dass auf Dämmung verzichtet wird.

Dämmung mit Styropor © bilanol, stock.adobe.com
Das Brandrisiko ist bei Polystyrol zweifellos gegeben – aber man kann Vorsorge treffen © bilanol, stock.adobe.com

Die einfachste Lösung ist, mit Mineralwolle zu dämmen – die brennt nämlich nicht. Deshalb müssen bei einer Dämmung mit Polystyrol sogenannte Brandriegel aus Mineralwolle eingebaut werden. Das sind waagrecht verlaufende Bänder aus Mineralwolle, die so breit sind, dass ein Feuer sie nicht überspringen kann. Zwischen je zwei solcher Brandriegel dürfen bis zu zwei Geschossen liegen. Das bedeutet auch, dass diese Brandriegel erst vorgeschrieben sind, wenn ein Haus mehr als zwei Vollgeschosse hat.

Brennbarkeit beliebter Dämmstoffe
Brennbarkeit beliebter Dämmstoffe

Nachwachsende Rohstoffe sind in der Regel brennbar, werden jedoch mit Flammschutzmitteln so behandelt, dass sie als schwer entflammbar eingestuft werden. Dies verringert das Brandrisiko auf ein vertretbares Maß. Wer mehr für die Sicherheit tun will, achtet darauf, dass keine Mülltonnen und andere brennbaren Gegenstände direkt an den Hausfassaden stehen. Zu diesem Thema sind gesetzliche Vorschriften in Vorbereitung.

8. Gedämmte Fassade enthalten Giftstoffe

Diese Kritik wurde vor allem laut, weil viele Dämmstoffe früher mit dem Flammschutzmittel HBCD behandelt wurden. Dieses wurde in der europäischen Chemikalienverordnung als „besonders besorgniserregender Stoff“ eingestuft. Das inzwischen geltende Herstellungs- und Anwendungsverbot erstreckt sich seit dem Jahr 2015 auch auf Dämmstoffe.

Problematisch können auch Biozide sein, die manchen Herstellern Putzen und Farben beimischen, um die Entstehung von Algen und Schimmel zu verhindern. Hier wurde der Weg eingeschlagen, diese so zu behandeln, dass sie nicht mehr vom Regen ausgewaschen werden können. Ein ökologisch verantwortungsbewusster Hausherr kann aber Materialien verwenden, in denen es diese Stoffe nicht gibt. Das Umweltbundesamt rät, zumindest darauf zu achten, dass der blaue Umweltengel auf der Verpackung des Dämmstoffes abgedruckt ist.

9. Dämmung führt zu Schimmelbildung

Das ist ein ebenso hartnäckiger wie falscher Mythos. Es ist überhaupt nicht nachvollziehbar, warum eine ordnungsgemäß ausgeführte Außendämmung zur Schimmelbildung führen soll. Im Gegenteil. Schimmel bildet sich, wo es feucht ist. Feuchtigkeit bildet sich an kühlen Stellen, weil dort die Luftfeuchtigkeit kondensiert und sich Flüssigkeit bildet. Das können kalte Stellen an den Wänden sein, bevorzugt solche, die schlecht belüftet sind, Wandbereiche hinter Möbeln beispielsweise. Eine gut gedämmte Wand in einem geheizten Raum aber ist nicht kühl, sondern warm. Eine richtig ausgeführte Dämmung ist daher ein Mittel, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Vergleich zwischen gedämmter und ungedämmter Wand
Vergleich zwischen gedämmter und ungedämmter Wand: die richtige Dämmung verhindert Schimmelbildung

10. Dämmung führt zu Algen am Haus

Eine gedämmte Wand trocknet langsamer als eine ungedämmte – das liegt in der Natur der Sache, denn die gedämmte Wand ist außen kälter. Zunächst einmal ist dazu zu sagen, dass dies ein rein optisches Problem ist – die Algen zerstören das Material nicht, beeinträchtigen die Dämmwirkung nicht und sind auch nicht gefährlich für Mensch und Umwelt. Sie sehen aber nicht gut aus. Manche Hersteller mischen daher Biozide in den Putz, was man aus ökologischen Gründen aber eigentlich vermeiden sollte.

Verringern kann man die Algengefahr, indem man dafür sorgt, dass die Wand schneller trocknet, etwa indem schattenwerfende Bäume beseitigt werden. Besser ist es zu versuchen, sie gar nicht erst zu feucht werden zu lassen. Große Dachüberstände und Tropfkanten an den Fensterbänken sind sinnvolle Maßnahmen. Es gibt auch Putze, die die Algenbildung weniger begünstigen als andere. Streicht man die Wand eher dunkel an, nimmt sie die Außenwärme besser auf und trocknet dadurch schneller. Alles in allem ist dieses Problem noch nicht ganz im Griff – aber es ist auch lediglich ästhetischer Natur.

Fassade Algen © Dieter Pregizer, fotolia.com
Algen aus der Hauswand möchte keiner. Aber zumeist ist es nicht mehr als ein optisches Problem. © Dieter Pregizer, fotolia.com

Problematisch wird es, wenn mit den Algen auch Schimmel an der Außenwand entsteht. Die Sporen können gesundheitsschädlich sein und beim Lüften eventuell ins Haus gelangen. Hier hilft nur, die Wand genau im Auge zu behalten und gegebenenfalls Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

11. Mieterhöhungen

Natürlich liegt es für einen Hausbesitzer nahe, die Mieten zu erhöhen, wenn ein Haus gedämmt wurde. Nur auf diese Weise kann er einen Teil der wirtschaftlichen Amortisation tatsächlich realisieren, denn die Ersparnis bei den Heizkosten erzielt eher der Mieter. Es käme aber darauf an, den Nutzen der Dämmung fair zu verteilen. Der Mieter sollte nicht dadurch zusätzlich belastet werden, dass er zwar Heizkosten spart, die Mieterhöhung dies aber mehr als ausgleicht. Es kommt aber auch darauf an, dass er sein Nutzerverhalten der neuen Situation anpasst: Wer nach der Dämmung ständig die Fenster auch im Winter offen stehen lässt, der wird durch die Dämmung keine Verringerung der Heizkosten erzielen.

Mietrecht © DOC RABE MEDIA, stock.adobe.com
Mietrecht muss beachtet werden© DOC RABE MEDIA, stock.adobe.com

Der Vermieter auf der anderen Seite sollte bei der Mieterhöhung Augenmaß walten lassen und bedenken, dass ein wirtschaftlicher Gewinn durch die Dämmung erst nach längerer Zeit entsteht. Es wäre verfehlt zu erwarten, durch die Dämmung eines Hauses kurzfristig reich zu werden, Fühlt sich ein Mieter ungerecht behandelt, kann er wegen der Rechtmäßigkeit der Mieterhöhung bei einem Mieterverein oder der Verbraucherberatung vorsprechen. Eine faire Lösung könnte sein, das Mieter und Vermieter nach der Dämmung die Veränderung der Heizkosten gemeinsam beobachten und dann darüber sprechen, wie die Ersparnis aufgeteilt werden kann.

12. Gedämmte Häuser sind optisch unvertretbar

Auch das ist, wie bei den Algen, zunächst ein rein ästhetisches Problem. Die Frage ist schon, ob der ökologische und wirtschaftliche Nutzen nicht gewisse Abstriche rechtfertigt. Ohnehin kommt es auf den Einzelfall an. Es gibt Häuser, an denen kann man optisch eigentlich nicht mehr verschlechtern. In anderen Fällen kann man versuchen, durch Farbe und Zierelemente eine neue Fassadengliederung zu erreichen. Wünschenswert wäre sicher, dass da auf dem Markt mehr angeboten wird.

Bei speziellen Fassaden, an reich gegliederten Gründerzeitvillen etwa oder an denkmalgeschützten Fachwerkbauten, kommt eine Außendämmung tatsächlich nicht in Frage. Das bedeutet aber nicht, dass man energetisch nichts tun kann an solchen Häusern. Es wurden vielmehr schon Fachwerkhäuser auf Niedrigenergiehausstandard gebracht. In manchen Fällen empfiehlt es sich, bei anderen Maßnahmen wie einer neuen Heizungsanlage, der Erneuerung der Fenster, der Dämmung von kellerdecke und Dach, etwas mehr zu machen. Oft ist auch eine Innendämmung oder eine Kombination verschiedener Maßnahmen ein gangbarer Weg.

Fachwerkhaus unter Denkmalschutz © Bauherren-Schutzbund e.V.
Solche Fachwerkhäuser kann man tatsächlich nicht von außen dämmen. Bei vielen Häuser aber geht optisch nichts verloren. © Bauherren-Schutzbund e.V.
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