Einbauvoraussetzungen

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Einbauvoraussetzungen für einen Treppenlift

Die größte Last bei Treppenliften entfällt in der Regel auf die Treppe selbst, doch auch die Wand wird bei machen Treppenliften zur Befestigung benötigt. Wand und/oder Treppe müssen also dementsprechend beschaffen sein, damit die Montage eines Treppenlifts überhaupt möglich wird. Daneben sind aber auch das Platzangebot und die Treppenform von Bedeutung beim Einbau, obschon die meisten Treppenlifte durch den geringen Platzbedarf und die ausgefeilte Technik auch mit widrigen baulichen Gegebenheiten zurechtkommen.

Treppenlift im Einsatz © Ingo Bartussek, stock.adobe.com
Treppenlift im Einsatz © Ingo Bartussek, stock.adobe.com

Welche Treppenform eignet sich für den Treppenlift?

Wer eine gerade Treppe im Haus hat, hat es besonders leicht. Denn hier lässt sich ein Treppenlift sehr einfach integrieren. Dabei ist auch die Anzahl der Treppenstufen nicht relevant. Aber selbstverständlich lässt sich ein Lift auch auf Treppen, die über mehrere Etagen reichen oder über Plattformen miteinander verbunden sind, montieren. Auch kurvigen Treppen, Wendeltreppen oder sogar Treppenaufgängen mit freischwebenden Stufen steht nichts im Wege. Allerdings gilt: Je individueller die Treppenform ist, umso aufwendiger und kostenintensiver ist auch die Umsetzung. Grund dafür ist der Material- und Montageaufwand, der in erster Linie das Schienensystem betrifft.

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Befestigung von Treppenliften

Die Befestigung von Treppenliften ist das A und O. Wird hier geschlampt, kann der Lift kippen oder mitsamt Nutzer abstürzen. Wie der Treppenlift befestigt wird, hängt hauptsächlich von der Beschaffenheit und dem Material der Treppe ab. Entsprechend dieser Informationen werden von den Herstellern von Treppenliften Empfehlungen zu Montage und Befestigungsmaterial gegeben. Diese sollten im Interesse aller eingehalten werden. Je nach Liftart ist eine mehr oder weniger starke Verankerung des Lifts notwendig.

Treppenlifte sind sicher und leicht zu bedienen
Treppenlifte sind sicher und leicht zu bedienen

Da die Belastung bei Plattformliften deutlich höher ist als bei Sitzliften oder Stehliften, ist hier neben dem Befestigungsmaterial auch auf die baulichen Gegebenheiten zu achten. Zum Vergleich: Ein Plattformlift ist für Lasten bis etwa 200 Kilogramm ausgelegt, ein Sitzlift trägt, je nach Modell bis zu 125 Kilogramm Gewicht. Nicht zu vergessen ist auch das Eigengewicht der Liftanlage!

Ist jedes Treppenmaterial geeignet?

Ja! Ein Treppenlift lässt sich mit den heutigen Installationsmöglichkeiten auf jeder Art von Material umsetzen. Deswegen ist es nicht entscheidend, ob Ihre Treppe aus Massivholz, Granitstufen oder Beton besteht. In der Regel sind die heutigen Systeme so gebaut, dass sie nur noch auf der Innen- oder Außenseite der Treppe installiert werden. Im Rahmen der Vor-Ort-Besichtigung wird sich der Fachbetrieb Ihre Treppe genau ansehen und beurteilen, an welcher Stelle der Einbau möglich ist und ob die Statik reicht.

Übrigens: Selbstverständlich lässt sich der Treppenlift auch auf Treppenaufgängen am Hauseingang oder im Garten montieren. Der Handel bietet spezielle Außenlifte, die für den Outdoor-Gebrauch geeignet sind.

Treppenlift einbauen

Da in Deutschland die Maße für Treppen nach der Bauordnung der Länder und der technischen Baubestimmung (DIN 18065) festgelegt sind, gelten gewisse Mindestmaße für die unterschiedlichen Wohngebäude. So müssen Treppen bei Wohngebäuden mit mehr als 2 Wohneinheiten mindestens einen Meter breit sein, bei weniger als zwei Wohneinheiten reichen 80 cm aus. Diese Breite reicht auch den meisten Treppenliften aus, sodass in Sachen bauliche Voraussetzungen für Treppenlifte in der Regel keine Umbaumaßnahmen ergriffen werden müssen.

Treppenlift: Einbau als Eigentümer und Mieter
Treppenlift: Einbau als Eigentümer und Mieter

Schienensysteme im Vergleich

Beim Treppenlift gibt es zwei unterschiedliche Schienensysteme: das 1-Schienen-System und das 2-Schienen-System. Beim 1-Schienen-System bewegt sich der Sitz auf einer Schiene, die nur wenige Zentimeter über den Treppenstufen angebracht ist. Allerdings ist der Durchmesser der Schiene etwas größer als beim 2-Schienen-System.

Typisch für das 2-Schienen-System: Der Lift bewegt sich auf zwei parallel montierten Schienen – eine davon ist für den Antrieb zuständig, eine für die Führung des Treppenlifts. Bei dieser Variante ist die Schiene schmaler und sitzt näher an der Wand – eine ideale Lösung für Maisonettewohnungen mit schmalen Treppenaufgängen. Allerdings muss das System an Boden oder Wand öfter befestigt werden.

Beide Systeme lassen sich dabei bei allen Treppen verwenden. Das 1-Schienen-System eignet sich eher für breite Treppen und niedrige Treppenaufgänge. Das 2-Schienen-System für Treppenanlagen, die über viel Höhe verfügen und auf schmalen Treppen genutzt werden sollen.

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Treppenlift im Mehrfamilienhaus

Voraussetzungen für Treppenlifte im Mehrfamilienhaus
Voraussetzungen für Treppenlifte im Mehrfamilienhaus

Besonderer Beachtung bedarf der Einbau in Mehrfamilienhäusern. Zum einen sind hier die entsprechenden Genehmigungen (von Vermieter oder Eigentümergemeinschaft) einzuholen. Zum anderen müssen die baulichen Brandschutzanforderungen für den Einbau von Treppenliften beachtet werden. Hier ist der Einbau eines Treppelnlifts nur dann zulässig, wenn verschiedene Kriterien erfüllt sind, unter anderem, dass die Funktion der Treppe als Fluchtweg im Notfall durch den Lift nicht beeinträchtig werden darf oder, dass er gegen Missbrauch gesichert sein muss. Die Thematik haben wir für Sie in einem gesonderten Artikel genau erläutert.

Planen und ausführen

Nachdem Sie einen Fachbetrieb für den Einbau gefunden und ein Treppenlift-Modell ins Auge gefasst haben, wird sich die Firma vor Ort Ihren speziellen Treppenaufgang ansehen, ausmessen und auf dieser Grundlage ein Angebot erstellen.

Unsere Empfehlung: Weil die Bandbreite der Angebote und dahinterstehenden Kosten weit auseinandergehen kann, empfehlen wir grundsätzlich, drei unterschiedliche Angebote einzuholen.

Zahlreiche Hersteller bieten auf ihren Webseiten auch eine telefonische Erstberatung an. Schöpfen Sie diese Möglichkeiten aus, um sich bestmöglich zu informieren. Selbstverständlich lohnt auch die Testung des gewünschten Modells. Fragen Sie beim Hersteller nach, ob er Probefahrten mit dem Modell anbietet. Immerhin müssen Nutzer den Lift bequem bedienen können.

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