Barrierefrei Umbauen: KFW-Förderung

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KfW-Bausteine für die Förderung

Barrierefrei Umbauen KFW Förderung
KFW Förderung barrierefreier Umbauen

Prognosen zu Folge sollen in 30 Jahren doppelt so viele über 80-Jährige in der Bundesrepublik leben, wie heute – dann sind es 8 Millionen Menschen. Schon heute reicht der Wohnraum für die veränderten Ansprüche dieser Altersklasse nicht aus. Frühzeitig ans Alter denken ist daher angesagt. Unterstützt wird das Wohnen im Alter von der Bundesregierung mit dem Förderprogramm der KfW-Bankengruppe.

Fördervorgaben für altersgerechtes Umbauen

Um die Wohn- und Lebensqualität auch im Alter zu erhalten, beinhaltet das Programm Nr. 159, bzw. 455 „Altersgerecht Umbauen“ verschiedene Maßnahmen, die mit vertretbarem Aufwand in bewohnten Gebäuden durchgeführt werden können. Diese Maßnahmen sorgen nicht erst im Alter für den nötigen Komfort, sondern können auch ohne Einschränkung der Beweglichkeit in jungen Jahren genossen werden.

Die Mindeststandards, die erfüllt werden müssen, um in den Genuss der KfW-Förderung für die beiden Programme zu kommen, sind als Technische Mindestanforderungen definiert.

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Rund ums Haus

Die Förderbausteine 1,2,3 und 7 befassen sich mit der bequemen Zuwegung zum Haus, bzw. zur Wohnung. Neben der Verkehrsfläche bis zur Haustür incl. eventuell notwendiger Rampen oder einer Verbreiterung der Stellfläche für Fahrzeuge, fallen hierunter auch Wetterschutzmaßnahmen und Beleuchtungen im Eingangsbereich, sowie eine gute und leichte Bedienbarkeit der Haustür, zum Beispiel durch einen automatischen Türöffner.

Altersgerecht Umbauen KFW Förderung
Altersgerecht Umbauen, Förderung durch die KFW, Bildquelle: KFW

Sicherheit im Haus

Die Kriterien an Mobilität und Sicherheit im gesamten Wohngebäude sind in den Technischen Mindestanforderungen definiert. Gefördert wird zum Beispiel die Sicherheit von Treppenanlagen durch Handläufe und rutschhemmende Stufen, aber auch Treppenlifte. Soziale Aspekte werden ebenfalls berücksichtigt, etwa durch die Ermöglichung von Nachbarschaftskontakten durch das Schaffen von Gemeinschaftsräumen.

Bad und Küche

An Bad und Küche werden im Alter besondere Bedürfnisse gestellt. Ausreichende Bewegungsflächen, erreichbare Höhen und Sicherheits-, sowie Haltesysteme für eine lange, selbstständige Nutzbarkeit im Alter erfordern entsprechende Umbauten. Diese Kriterien, die hierfür erfüllt werden müssen, sollten und können, werden in den Förderunterlagen beschrieben.

Beweglichkeit im Haus

Freie Beweglichkeit in den eigenen vier Wänden ist bei einer altersgerechten Sanierung besonders wichtig. Ausreichend breite Türen, die auch mit Gehilfen oder Rollstuhl noch bequem genutzt werden können, die einfache Bedienbarkeit von Fenstern oder das schwellenlose Erreichen von Balkon und Terrasse sind weitere Punkte, die die Anforderungen an das barrierefreie Umbauen mit den Förderbausteinen festlegt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite der KfW

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