FAQ barrierefrei Umbauen

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FAQ zum barrierefreien Umbauen

FAQ barrierefrei umbauen
Solarthermie FAQ © Asiln, fotolia.com

Wir haben häufige Fragen zum barrierefreien Umbau zusammengefasst.

Warum frühzeitig altersgerecht umbauen?

Altersgerechter Wohnraum ist schon heute Mangelware. In Zukunft werden barrierefreie Wohnungen aber noch wichtiger, da sich die Altersstruktur ändert. Prognosen zufolge werden in 35 Jahren rund 8 Millionen Menschen 80 Jahre und älter sein. Ein frühzeitiger Umbau der eigenen vier Wände zu einem barrierefreien Wohnraum ist nicht nur jetzt schon eine hervorragende Altersvorsorge, sondern steigert gleichzeitig den Wert der Immobilie und erhöht die Vermietungschancen!

Tipp: Weitere Informationen finden Sie im Artikel Warum Barrierefreiheit

Wer kann barrierefrei sanieren?

Barrierefreies Sanieren ist nicht unbedingt eine Frage des Alters. Schon junge Menschen können mit einer altersgerechten Sanierung sinnvoll fürs Alter investieren. Dabei sind nicht nur Haus- und Wohnungsbesitzer angesprochen, sondern auch Vermieter und sogar Mieter. Die können nämlich, Zustimmung des Vermieters vorausgesetzt, ihre Räumlichkeiten ebenso altersgerecht umbauen. Ist eine barrierefreie Wohnung aus Alters- oder Gesundheitsgründen notwendig, stehen Mietern sogar gewisse Umbaumaßnahmen zu, bei denen sie auf eine Einwilligung bestehen können.

Tipp: Tipp: Weitere Informationen finden Sie im Artikel Barrierefreies Umbauen – für wen?

Wo liegen die Hauptprobleme in Bestandsbauten?

Ein Großteil der bestehenden Wohnungen und Häuser im Bundesgebiet sind Altbauten. Ihnen fehlt vielfach die Barrierefreiheit, wonach sie altersgerecht Umgebaut werden müssen. Die Mankos sind dabei vor allem in den Sanitärräumen zu entdecken. Auch die Zuwegungen im Außenbereich, zu schmale Türen und Flure, sowie Ebenen mit verschiedenen Höhen im Wohnbereich und schwergängige Fenster machen mit abnehmender Beweglichkeit im Alter Probleme.

Wie hoch sind die Kosten für einen altersgerechten Umbau?

Je nachdem, welche Maßnahmen zur altersgerechten Sanierung durchgeführt werden sollen, bzw. müssen, reichen die Kosten von wenigen Hundert Euro bis hin zu einigen zig Tausend Euro. Das Spektrum erstreckt sich dabei von einer mobilen Rampe oder einem erhöhten WC für rund 800 Euro bis zur kompletten Grundrissänderung, die gut und gerne einen fünfstelligen Eurobereich erreicht.

Tipp: Weitere Informationen finden Sie im Artikel Barrierefreies Umbauen Kosten

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Gibt es Fördermöglichkeiten oder Zuschüsse für barrierefreies Sanieren?

Eine barrierefreie Sanierung, bzw. ein altersgerechter Umbau wird von öffentlicher Seite gefördert. Ist ein Umbau medizinisch notwendig, greifen häufig Versicherungen oder Rehabilitationsträger. Auch kommunale Finanzierungsprogramme helfen dabei, die Sanierungsmaßnahmen zu finanzieren. Der wohl bekannteste Geldgeber in diesem Bereich ist die KfW-Bankengruppe, die sowohl zinsgünstige Kredite, als auch Zuschüsse zur altersgerechten Sanierung anbietet.

Lassen sich Fördermittel für andere Maßnahmen kombinieren?

Fördermittel lassen sich in vielen Fällen kombinieren. Besonders attraktiv ist dabei die Kombination verschiedener KfW-Bausteine untereinander. Zum Beispiel die Kopplung von Maßnahmen zur altersgerechten Sanierung mit Maßnahmen zur Energieeinsparung. Eine Inanspruchnahme von Zuschuss und Förderkredit für ein und dieselbe Maßnahme scheidet allerdings aus.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, um eine Förderung zu bekommen?

Voraussetzung für eine Förderung der barrierefreien Sanierung ist nicht etwa ein aktueller Bedarf. Auch in jungen Jahren werden Maßnahmen zum barrierefreien Umbau der eigenen vier Wände gefördert. Vielmehr müssen, je nach Geldgeber, festgelegte Kriterien erfüllt werden. Die KfW-Bankengruppe hat hierzu so genannte „Technische Mindestanforderungen“ herausgebracht, die es einzuhalten gilt, um in den Genuss einer Förderung zu kommen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden Maßnahmen, mit denen Barrieren reduziert werden und so der Wohnkomfort gesteigert wird. Hierzu gehören Maßnahmen aus dem Bereich des Wohnumfeldes, der Gebäudezuwegung, ebenso wie Badumbauarbeiten und das Überwinden von Stufen und Treppen. Auch eine Umgestaltung der Raumaufteilung, die Schaffung von Gemeinschaftsräumen und die Errichtung von altersgerechten Hilfssystemen und Bedienelementen. Die Förderung kann entweder in Form eines zinsgünstigen Darlehens erfolgen oder als Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden muss.

Weitere Informationen zur Förderung erhalten Sie hier:

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