Metalltreppe

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Metalltreppen: Moderner Aufstieg für drinnen und draußen

Metalltreppen sind heute drinnen wie draußen beliebt. Entweder kommt der nackte Stahl zum Einsatz oder dient als Unterkonstruktion für Holz, Glas oder Keramik.

Metalltreppen sind nicht nur in Industriegebäuden beliebt, sondern kommen längst auch im privaten Wohnraum zum Einsatz. Ihre minimalistische Optik, die zeitgenössische Ausstrahlung und das langlebige Material findet viele Fans für Innen- wie Außentreppen. Besonders beliebt sind Stahl- oder Metalltreppen im modernen Neubau, in industriell gestalteten Lofts und für Terrassen und Balkone. Selbst im klassischen Altbau werden Metalltreppen heute verbaut und setzen einen reizvollen Kontrast zum traditionellen Ambiente. Auch als Raumspartreppen, zum Beispiel für Spitzböden, bieten sich die schlanken Metalltreppen an.

Metalltreppe © Artem Bruk, stock.adobe.com
Die dunkel lackierte Metalltreppe mit geschlossenen Trittstufen passt perfekt zur Betonwand im Hintergrund © Artem Bruk, stock.adobe.com

Typisch Metalltreppe: Das Wichtigste auf einen Blick

Stahl- oder Metalltreppen unterscheiden sich von Holztreppen, Betontreppen oder Natursteinaufgängen. Typische Eigenschaften, die Sie kennen sollten:

  • Metalltreppen sind in der Regel aus Stahl gefertigt. Geländer und Handläufe können aus dem gleichen Material, aus Aluminium oder Edelstahl sein, lassen sich aber auch mit Glas, Holz oder Keramik kombinieren.
  • Metalltreppen sind trotz ihrer schlanken Bauweise und schmalen Profile sehr stabil, vergleichsweise leicht und lassen sich einfach montieren. Deswegen werden sie von Heimwerkern gerne im Außenbereich verbaut. Wichtig: Weil Stahl unbehandelt korrodiert, sollte das Material behandelt, zum Beispiel feuerverzinkt sein.
  • Rohe Metalltreppen haben keinen Schallschutz und hallen, wenn man auf ihnen läuft. Minimieren kann man die störenden Geräusche im Innenraum mit dämpfenden Gummipuffern oder Stufen aus Holz oder Teppich.
  • Wie bei allen Aufgängen gelten auch bei der Metalltreppe typische Normen für Treppen, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Prüfen Sie deshalb immer, welchen Richtlinien Ihr Projekt unterliegt und passen die Treppe entsprechend an.
  • Stahl ist feuerfest. Deswegen werden reine Metalltreppen gerne als Flucht- oder Feuerleitern eingesetzt.

Ausführungen der Metalltreppe

Ähnlich wie eine Holztreppe kann die Metalltreppe in zahlreichen Formen ausgeführt werden. Beliebt sind:

  • Gerade Aufgänge
  • Treppen mit Podest
  • Halb gewendelte Treppen
  • Zweiviertel gewendelte Treppen
  • Wendeltreppen
  • Faltwerktreppen
  • Raumspartreppen
  • Außentreppen
  • Feuerleitern
Ausführungen der Metalltreppen
Ausführungen der Metalltreppen

In aller Regel passen gradlinige Formen am besten zum nüchternen Look der Metalltreppe. Aber auch verspielte Geländer, ornamentale Strukturen oder liebevoll gearbeitete Handläufe sind möglich. Der Handel bietet beides.

Je nach Projekt lassen sich Metalltreppen maßfertigen oder bereits im Bausatz kaufen. Das macht vor allem kleinere Treppen kostengünstig. Die einzelnen Module werden einfach an Ort und Stelle aneinandergeschraubt und montiert. Abhängig von der Lage werden Metalltreppen mit Standrohren stabilisiert, die über Fundamente im Boden gesichert sind. Je nach Vor-Ort-Situation lassen sich Stahltreppen auch direkt an eine Hauswand montieren.

Komplizierte Treppenaufgänge oder solche, die häufig frequentiert werden, sollte man lieber dem Profi überlassen. Die maßgefertigten Module werden im Werk zu festen Einheiten verschweißt und sind auf diese Weise deutlich stabiler.

Außentreppe aus Metall © ponsatorn, stock.adobe.com
Sogenannte Tränenblechstufen sorgen dafür, dass auch die Außentreppe bei Regen sicher zu begehen ist. © ponsatorn, stock.adobe.com
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Schön kombiniert: Metalltreppen und andere Materialien

Eine reine Stahl- oder Metalltreppe hat eine kühle, fast nüchterne Ausstrahlung. Je nach Wohnstil ist das bewusst gewollt. Aber es geht auch anders. Wohnlicher wird es, wenn andere Materialien mit Metall kombiniert werden.

Die Kombination aus Holz- und Stahl wirkt besonders elegant und gemütlich. Bei solchen Treppen besteht die tragende Basis in der Regel aus Metall, Handlauf und Stufen können aus Holz sein und um Geländer in Edelstahl ergänzt werden. Auch in Kombination mit Glas ergeben sich reizvolle Kontraste. Sind Stufen oder Geländer in Glas gefertigt, wirkt eine solche Treppe federleicht und luftig. Trittstufen können aber auch als Blechwannen gestaltet und mit keramischen Feinsteinzeugplatten belegt werden. Im Außenbereich erzeugt die Kombination von Stahl und Naturstein reizvolle Kombinationen. Typisch für die Metalltreppe: Die vertikalen Trittstufen bleiben meistens offen.

Holz-Metall-Treppe © pixarno, stock.adobe.com
Diese gewendelte Treppe besteht samt Geländer aus Stahl. Die Trittstufen und der Handlauf sind aus Holz und geben dem Aufgang eine wohnliche Note © pixarno, stock.adobe.com

Vor- und Nachteile von Metalltreppen

  • Stabilität: Gegenüber anderen Materialien besitzen Metalltreppen eine hohe Tragfähigkeit, sind vergleichsweise leicht und sehr haltbar. Auch bei langen Frostperioden oder vielen Wochen intensiver Hitzeeinstrahlung verzieht sich das Material nicht.
  • Flexibilität: Weil sich Metall vielfältig bearbeiten lässt, sind zahlreiche Treppenkonstruktionen möglich.
  • Umweltschutz: Metalltreppen lassen sich zu 100 Prozent recyceln und sind damit ein besonders umweltschonender Werkstoff.
  • Einfache Montage: Metalltreppen sind sowohl im Außen- wie Innenbereich im Vergleich zu Holz, Stein oder Beton einfach zu montieren. Zum Teil gelingt das sogar versierten Heimwerkern.
  • Günstige Anschaffungs- und Wartungskosten: Im Vergleich zu anderen Treppen sind Metalltreppen günstiger und ziehen keine regelmäßigen Wartungs- oder Pflegearbeiten nach sich. Ein Oberflächenschutz wie beim Holz ist nicht erforderlich. Ist eine Treppe in die Jahre gekommen, muss nur gegebenenfalls vorhandenes Obermaterial – zum Beispiel Holzstufen – ausgetauscht werden. Lackierungen lassen sich auffrischen.
  • Feuerfestigkeit: Stahl ist feuerfest und dient damit auch für Flucht- oder Feuerleitern.
  • Laute Akustik: Blanke Stahltreppen haben eine laute Akustik. Im Außenbereich oder Dachstiegen, die nur zeitweise genutzt werden, ist das nebensächlich. Wird nacktes Metall aber für die Haupttreppe genutzt, sollte man sich über Schallschutz Gedanken machen. Holzstufen oder Teppichmatten schlucken Schall, mindern aber die spezielle Optik einer solchen Treppe.
  • Nicht für jeden Wohnstil: Blanke Metalltreppen haben eine kühle Ausstrahlung. Prüfen Sie deswegen im Rahmen der Planung, ob die Stahltreppe zu Ihrem Einrichtungsstil passen könnte. Ansonsten ist die Kombination mit weicheren Werkstoffen empfehlenswert.
  • Unbehandelt anfällig für Korrosion: Stahltreppen, die nicht feuerverzinkt sind, neigen vor allem im Außenbereich zu Korrosion. Das gilt es bei der Anschaffung zu beachten.
  • Trittsicherheit: Bei Feuchtigkeit und Regen können Außentreppen aus Stahl rutschig werden. Genoppte oder rutschsichere Profilbleche sorgen dann für die nötige Sicherheit.
Metalltreppen: Das Wichtigste auf einen Blick
Metalltreppen: Das Wichtigste auf einen Blick

Fazit

Dank passender Legierungen, geringem Gewicht, einfacher Montage und großer Flexibilität sind Metalltreppen sowohl für Innen- wie Außenbereiche privater Wohnräume beliebt. Ob Spindel-, Podest- oder gewendelte Treppe: Die Konstruktionsarten sind nahezu unbegrenzt und bieten Spielraum für individuelle Projekte in zeitgenössischer Optik.

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