Treppengeländer für den Innenbereich

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Treppengeländer für den Innenbereich: Absturzsicherheit und Design

Wer ein Haus baut oder saniert, steht vor vielen Entscheidungen. In welchem Stil möchte man leben: Zeitgenössisch und trendy oder vielleicht lieber im gemütlichen Landhausstil? Erstreckt sich das Zuhause auf mehrere Etagen, ist eine passende Treppe wichtiger Bestandteil des Gesamtkonzeptes. Wie soll die Treppe aussehen? Ganz individuell und einzigartig oder lieber schlicht und wandelbar?

Zu jeder Treppe gehört klassischerweise ein Treppengeländer, auch wenn aktuell immer wieder auf Geländer verzichtet wird. Doch zum einen macht es den Treppenaufgang sicherer und gibt dem Lauf der Treppe auch optisch einen Rahmen. Außerdem beeinflusst das Design des Innengeländers das Flair des Wohnraumes.

Treppe mit Geländer © dima_pics, fotolia.com
Treppe mit Geländer aus Metall und Holz © dima_pics, fotolia.com

Wir haben für Sie Wissenswertes und Wichtiges rund um Vorschriften, Stile, Materialien und Kosten eines Treppengeländers zusammengestellt, um Sie bei Ihren Entscheidungen zu unterstützen!

Materialien für Treppengeländer

Der Geländerbau im Innenbereich bietet eine große Reihe an Möglichkeiten. Denn es lassen sich viele unterschiedliche Materialien einsetzen und miteinander kombinieren. Das ist einerseits vom Stil als auch Budget abhängig. Beliebt sind kühle Materialien wie Aluminium und Edelstahl, aber auch Holz kommt immer wieder zum Einsatz. Die Metalle bieten einen moderneren Look, während Geländer aus Holz zu rustikalen Treppen oder Häusern im Landhausstil passen. Metallgeländer gibt es im geschwungenen Jugendstil, Geländer aus lackiertem, dunklem Holz hingegen können sehr modern und schick sein. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen und Möglichkeiten, beide Materialien individuell zu gestalten.

Holztreppe © bluedesign, fotolia.com
Holztreppe: Geländer aus Metall und Holz © bluedesign, fotolia.com

Eine weitere Möglichkeit sind Geländer aus Glas. Gerade wer luftige, ja schwebende Treppen bevorzugt, aber nicht auf Sicherheit verzichten möchte, kann zu dieser Alternative greifen. Hier wirkt das Geländer fast unsichtbar, allerdings gehört diese Variante zu den teuersten Möglichkeiten.

Treppengeländer aus Edelstahl und Glas © navintar, fotolia.com
Treppengeländer aus Edelstahl und Glas © navintar, fotolia.com
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Kosten für ein Treppengeländer

Die Kosten für ein Treppengeländer werden nach Metern berechnet und setzen sich aus dem Material und dem Aufwand beim Einbau zusammen. Damit sind ausgefallene Geländer logischerweise höher in der Anschaffung. Da Treppengeländer aber in der Regel sehr lange an ihrem Ort bleiben, ist es sinnvoll, hier zu investieren und vor allem auf Stabilität zu achten!

Kosten und Preise © eyetronic, fotolia.com
Kosten und Preise für Treppengeländer: Abhängig von Bauform und Material © eyetronic, fotolia.com

Eine genaue Kostenprognose für Treppengeländer lässt sich durch die Bandbreite der Möglichkeiten kaum machen, aber in der Regel kann man von Preisen zwischen 150,- Euro und 200,- Euro pro Meter ausgehen, wenn es sich um ein schlichtes Geländer handelt. Edelstahlgeländer fangen bei rund 200,- Euro pro Meter an. Und wirklich extravagante und hochwertige Systeme liegen zwischen 300,- Euro und 500,- Euro pro Meter.

Kosten für ein Treppengeländer
Kosten für ein Treppengeländer

Form, Konstruktion Höhe des Geländers

Für die Form, Höhe und Konstruktion des Treppengeländers gibt es verschiedene Vorschriften und Varianten. Besonders die Höhe ist aufgrund der Absturzsicherung festgelegt. Gleichzeitig gibt ein Treppengeländer auch beim Gehen Halt. Die DIN-Norm 18065 und auch die Landesbauordnungen schreiben für Treppen in Wohngebäuden eine Höhe des Geländers von mindestens neunzig Zentimetern vor. Manchmal können auch höhere Geländer sinnvoll sein; zum Beispiel, wenn die Bauherren sehr groß sind. Für Kinder lassen sich am Geländer zusätzliche Handläufe anbringen.

Schrittmassregel © Fuchs Treppen
Höhe des Geländers ist normiert © Fuchs Treppen

Auch in der Ausführung der Treppengeländer gibt es grundsätzliche Unterschiede. Zum einen gibt es Stabgeländer: Sie bestehen aus senkrechten Stäben und können in den verschiedensten Stilen und Materialien gefertigt werden. Sie werden nicht auf dem Treppenlauf, sondern eher auf der Treppenwange angebracht. Die Handläufe folgen hier direkt dem Lauf der Treppe und dem dazugehörenden Geländer.

Bei Gurtgeländern verlaufen die Stangen parallel zu den Stufen der Treppe. Auch sie können aus unterschiedlichsten Materialien und in den verschiedensten Stilen gefertigt werden. Allerdings kommen sie am häufigsten in Metall vor.

Ebenfalls eine größere Kategorie sind Treppengeländer mit einer flächigen Geländerfüllung. Diese bestehren aus Gittern, Netzen, Seilen oder aus einer geschlossenen Fläche.

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Der Handlauf an der Wand

Der Handlauf an der Wand gehört zu Treppen, die an einer oder mehreren Seiten, von einer Wand begrenzt sind. Hier ist kein Geländer notwendig. Doch ein an der Wand angebrachter Handlauf bietet für Kinder und ältere Menschen eine besondere Hilfe, die Treppe sicher hinauf- oder hinabzugehen. Daher sind hierfür einige Vorgaben für Material und Ausführung festgelegt. Das Material muss stabil und griffsicher, die Form des Handlaufes oval oder rund und ohne Unterbrechungen sein. Auch die Farbe des Handlaufs muss sich vom Hintergrund, zum Beispiel der dahinterliegenden Wand, abheben, damit er wahrgenommen wird.

Wer barrierefrei bauen möchte, orientiert sich an der entsprechenden DIN-Norm (DIN 18040-2). Dort ist eine Höhe des Handlaufs von achtzig bis neunzig Zentimetern empfohlen. Vorgegeben ist auch der Abstand zwischen Wand und Handlauf. Dieser muss mindestens fünf Zentimetern betragen. Ganz genaue Angaben finden Sie in der Landesbauordnung.

Doppelhandlauf Treppe © Matthias Bühner, fotolia.com
Doppelhandlauf, besonders hilfreich für Kinder © Matthias Bühner, fotolia.com

Sicherheit und Design – Treppen ohne Geländer

Vor allem im privaten Wohnbau sieht man immer öfter Treppen ohne Geländer. Der Wohnbereich wirkt auf diese Weise offen und luftig. Allerdings gibt es Vorschriften in Bezug auf Treppen und die dazugehörenden Geländer, die viele Haus- und Wohnungsbesitzer und Bauherren nicht kennen.

Die Landesbauordnungen schreiben Geländer und Handläufe an Treppenläufen und -Absätzen in den meisten Fällen sogar vor, denn sie bieten Sicherheit und dienen als Absturzsicherung. Zwar muss unter bestimmten Voraussetzungen kein Treppengeländer montiert werden, aber hier sollte dringend darüber nachgedacht werden, ob ein Risiko aus rein ästhetischen Gründen wirklich sinnvoll ist. Auch wenn man schwebende Treppen bevorzugt: die Form sollte nicht über der Funktion dominieren, sondern Hand in Hand gehen.

Fazit

Treppengeländer im Innenbereich sind so vielfältig und zahlreich, wie die Menschen, die sie einsetzen. Inzwischen kann man sich sowohl individuell angefertigte Geländer einbauen lassen, als auch fertige Bausätze im Baumarkt kaufen. Ein perfektes Geländer bietet Absturzsicherheit, fügt sich harmonisch in seine Umgebung ein und wertet diese auf. Daran erkennt man die beste Verbindung von Form und Funktion.

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