Treppe: 7 Wichtige Tipps

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Die neue Treppe – an diese sieben Punkte sollten Sie bei der Auswahl denken

Treppe im Innebereich © Photographee.eu, stock.adobe.com
Schöne Treppen – von schlicht bis extravagant © Photographee.eu, stock.adobe.com

Treppen, die vom Erdgeschoss in das obere Stockwerk und in den Keller führen, haben vor allem einen praktischen Nutzen. Auch den Einfluss, den sie auf das Gesamtambiente in Ihrem Zuhause haben, sollten Sie jedoch nicht unterschätzen. Im Folgenden deshalb einige Tipps, die Ihnen dabei helfen, die richtige Treppe zu finden.

  1. Die Treppenart

    In privat genutzten Gebäuden verlaufen die Treppen meist gerade. Diese Treppen sind durch ihre Stufen, die alle die gleiche Form und Größe haben, komfortabel in der Nutzung und sehr sicher. Gleiches gilt für die Treppen mit Podest. Sie ändern am Podest ihre Richtung. Ein Podest bietet die Möglichkeit, eine kurze Pause zu machen und ist daher vor allem Senioren attraktiv.

    Treppe mit Podest © sutichak, stock.adobe.com
    Für eine kleine Verschnaufpause: das Podest © sutichak, stock.adobe.com

    Steht wenig Platz zur Verfügung, können Sie sich für eine spiralförmig verlaufende Treppe wie die Spindeltreppe oder die Wendeltreppe entscheiden. Der Unterschied zwischen diesen beiden Treppenarten liegt darin, dass die Wendeltreppe ein offenes Zentrum besitzt, während die Spindeltreppe sich um eine Spindel oder Säule dreht. An ihr sind die Stufen befestigt. Beachten Sie jedoch, dass Wendel- und Spindeltreppen weniger leicht begehbar sind als gerade Treppen, denn die Stufen werden in Richtung der Drehachse schmaler. Diese Treppenarten eignen sich daher eher für die gelegentliche Nutzung und werden auch im Außenbereich eingesetzt, wo sie zum Beispiel als direkter Zugang von einem Balkon in den Garten dienen.

  2. Das Material

    Die bei Treppen am häufigsten verwendeten Materialien sind Holz, Stahl und Edelstahl sowie Stein. Für die Ausführung aus Stein nutzt man unter anderem Marmor und Granit und für die Variante aus Holz kommen zahlreiche Holzarten wie Buche, Eiche oder Ahorn infrage. Auch Kombinationen aus beispielsweise Holz und Edelstahl sind sehr beliebt. Ein weiterer wichtiger Werkstoff ist der Beton, der einer Treppe eine sehr moderne bis puristische Optik verleihen kann. Beton lässt sich aber auch sehr gut bearbeiten und beispielsweise in der gewünschten Farbe beschichten. Dieses Material bietet daher viele Möglichkeiten bei der optischen Gestaltung von Treppen.

    Treppe mit Glasstufen  © Jeanette Dietl, stock.adobe.com
    Mit Blick in die Tiefe: Glasstufen © Jeanette Dietl, stock.adobe.com

    Auch Glas kommt bei Treppen immer häufiger zum Einsatz, denn es verleiht einer Treppe Leichtigkeit und hat darüber hinaus den Vorteil, dass es lichtdurchlässig ist. Aus Glas können sowohl die Stufen als auch andere Elemente der Treppe wie die Füllungen im Geländer bestehen. Kommen Glasstufen für Sie infrage, sollten Sie allerdings bedenken, dass diese Stufen für Personen, die nicht schwindelfrei sind, sowie für Damen, die Röcke tragen, problematisch sind. Ebenso können kleine Kinder beim Blick in die Tiefe Angst bekommen. Eine mögliche Lösung sind Glasstufen mit behandelten Oberflächen wie zum Beispiel aus satiniertem Glas.

  3. Setzstufen
    Holztreppe © bluedesign, fotolia.com
    Ohne Setzstufen verbleiben Zwischenräume © bluedesign, fotolia.com

    Durch den Abstand zwischen den einzelnen Stufen entstehen Spalten, die für kleine Kinder und Haustiere durchaus gefährlich werden können. Möchten Sie diese Gefahr minimieren, sollten Sie sich für eine Treppe mit Setzstufen entscheiden. Setzstufen werden hochkant zwischen den Stufen montiert und verschließen daher die Zwischenräume. Sie verhindern gleichzeitig, dass Gegenstände und Schmutz durch die Spalten fallen. Eine Treppe mit Setzstufen ist außerdem ideal, wenn Sie den Raum unterhalb der Treppe nutzen möchten, denn durch die Setzstufen ist der Raum beim Begehen der Treppe nicht einsehbar. Auf die Möglichkeiten, wie Sie die Fläche gestalten können, gehen wir weiter unten genauer ein.

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  5. Das Geländer
    Treppe mit Geländer aus Glas © Photographee.eu, stock.adobe.com
    Durch Glasfüllungen wirkt das Treppenhaus geräumiger © Photographee.eu, stock.adobe.com

    Auch beim Geländer haben Sie die Wahl zwischen vielen Varianten. Es wird häufig mit Stäben ausgestattet, die aus Metall, Holz und vielen anderen Materialien gefertigt werden. Diese Stäbe können senkrecht oder parallel zum Handlauf verlaufen. In ersterem Fall spricht man von einem Stabgeländer, in letzterem Fall von einem Gurtgeländer. Füllungen aus beispielsweise Glas sind jedoch ebenfalls eine gute Möglichkeit, für die nötige Sicherheit zu sorgen.

  6. Hinweis: Fast waagerecht verlaufende Stäbe sind eine Verlockung für Kinder, denn sie bieten sich als Kletterstangen förmlich an. Für Familien sind deshalb Stabgeländer die bessere Wahl.
  7. Die Beleuchtung
    Treppe mit beleuchteten Stufen © WoGi, stock.adobe.com
    Einzeln beleuchtete Stufen erhöhen die Sicherheit © WoGi, stock.adobe.com

    Eine gute Beleuchtung ist ebenfalls wichtig. Sie kann von der Decke oder den Wänden erfolgen, lässt sich aber auch in die Treppe integrieren. In diesem Fall bekommt meist jede Stufe eine kleine Lampe. Eine mögliche Alternative sind Einbauleuchten für die Wand, die Licht auf einige Stufen strömen lassen. Die Beleuchtung einer Treppe sollte hell genug, aber auf jeden Fall blendfrei sein. Bei ihrer Auswahl ist es daher ratsam, sich von einem Fachmann beraten zu lassen. Er hilft Ihnen auch, die neue Treppe gekonnt in Szene zu setzen, sofern Sie dies möchten. Denken Sie außerdem daran, am Anfang und am Ende der Treppe einen Lichtschalter zu montieren beziehungsweise montieren zu lassen.

  8. Die Freifläche unter der Treppe
    Einbauschrank unter Treppe © bilanol, stock.adobe.com
    In einem Einbauschrank unter der Treppe lässt sich vieles verstauen © bilanol, stock.adobe.com

    Unter einer Treppe entsteht eine Freifläche, die sich für Wohnzwecke kaum nutzen lässt. Sie können sich jedoch von einer Tischlerei einen passenden Einbauschrank fertigen lassen, der Platz für Vorräte, Putzmittel, Schuhe und andere Gegenstände bietet. Alternativ entscheiden Sie sich für offene Regale oder Sie montieren unter der Treppe eine Garderobe. Der Raum unterhalb einer Treppe muss daher nicht zwangsläufig ungenutzt bleiben. Beginnt direkt unter einer Treppe, die in das obere Geschoss führt, die Kellertreppe, bietet sich dagegen eine Verkleidung mit Tür an. Sie verhindert, dass die kalte Luft und die Feuchtigkeit aus dem Keller in den Wohnbereich strömen. Eine Tür bietet darüber hinaus vor allem Familien mit kleinen Kindern zusätzliche Sicherheit.

  9. Schallschutz

    Desto öfter eine Treppe begangen wird, desto störender ist der Trittschall. Er lässt sich nicht komplett vermeiden, durch entsprechende Maßnahmen jedoch reduzieren. Eine Entkoppelung der Treppe verhindert, dass sich der Schall über die Wände und Decken ausbreitet. Bei der Schallentwicklung spielt außerdem das Material der Stufen eine Rolle. Selbst auf relativ lauten Stufen können Sie jedoch durch Teppich die Geräusche eindämmen.

Eine Treppe werden Sie vermutlich nicht selbst bauen. Die Einhaltung der in der Bauordnung festgelegten Normen dürfen Sie daher dem Treppenbauer überlassen. Falls Sie diese Arbeit selbst ausführen möchten, sollten Sie sich jedoch vorab mit den Regelungen vertraut machen. Treppen stellen ein großes Gefahrenpotential dar und sind bei einem Feuer häufig der einzige Fluchtweg. Beim Bau von Treppen sind deshalb besonders viele Vorschriften zu beachten.

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