Schornstein im Innenraum verkleiden oder verputzen

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Möchten Sie Ihren Schornstein im Inneren optisch verschönern? Dabei müssen Sie allerdings vorsichtig sein und einige Vorschriften und Regeln beachten.

Es gibt einige Gründe für eine Schornsteinverkleidung: Möchten Sie Ihr Dachgeschoss ausbauen und der Schornstein ist unansehnlich? Bröckelt der Putz bereits ab? Oder zeigen sich Flecken an der Schornsteinwand? Ist der Schornstein eventuell versottet? Dann sollten das Mauerwerk zunächst auf mögliche Schäden und der Schornstein auf seine Funktionsfähigkeit hin überprüft werden. Sind die Strukturen stark durchfeuchtet, sollten Sie diese zunächst an der Luft austrocknen lassen. Viele, die bereits mit einem versotteten Schornstein zu kämpfen haben, möchten die Schäden einfach überstreichen. Besser nicht! Suchen Sie lieber nach der Ursache für die Versottung und sanieren Sie den Schornstein.

Leere Dachgeschosssanierung und Wärmedämmung, Schornstein in der Mitte © htpix, stock.adobe.com
Wenn Sie den Dachboden in Wohnraum umgestalten möchten, sollten sie auf jeden Fall über das Aussehen des Schornsteins nachdenken © htpix, stock.adobe.com

Ist die Versottung nicht weit fortgeschritten, reicht es eventuell, den Schornstein austrocknen zu lassen und den Putz zu erneuern. Ein stark versotteter Schornstein sollte jedoch eine Sanierung erhalten. Möchten Sie Ihren Schornstein lediglich verschönern, kommen zwei Möglichkeiten infrage: Sie können den Schornstein mit Gipskartonplatten verkleiden oder verputzen. Wichtig: Auf keinen Fall darf man in den Schornstein bohren. Befragen Sie am besten Ihrem Schornsteinfeger über eine Verkleidung des Schornsteins. Dieser kann Ihnen auch erklären, welche Vorschriften einzuhalten sind.

Wohnraumerweiterung durch Dachgeschoßausbau © AVTG, stock.adobe.com
Der verkleidete Schornstein fügt sich optisch gut in den Raum ein © AVTG, stock.adobe.com

Schornstein mit Gipskartonplatten verkleiden

Um die Gipskartonplatten zu befestigen, montieren Sie ein Metall-Ständerwerk, das Sie am Boden sowie an der Decke befestigen. Daran lassen sich die Gipskartonplatten befestigen. Den entstandenen Hohlraum können Sie mit nicht brennbaren und geeigneten Dämmstoffen ausfüllen, falls der Schornstein nicht gedämmt ist. Alternativ lassen sich die Gipskartonplatten mit Ansetzbinder oder Kleber auf der tragfähigen Schornsteinschale befestigen. Auf die Platten können Sie anschließend auch herkömmlichen Putz auftragen, da diese als Putzträgerplatten dienen. Im Anschluss lässt sich der Schornstein auch beispielsweise mit einer Vliestapete aufpeppen.

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Schornstein im Innenbereich verputzen

Wenn Sie handwerklich begabt sind, können Sie das Neuverputzen Ihres Schornsteins selbst durchführen. Sind Sie sich unsicher, fragen Sie Ihren Schornsteinfeger um Rat. Oder Sie beauftragen einen Fachbetrieb damit. Verwenden Sie keine herkömmliche Putze. Spezielle Ofenputze eignen sich für die thermischen Belastungen am Schornstein und reagieren nicht mit Rissbildung auf die wechselnden Temperaturen.

Materialien für den Schornsteinputz

  • Hitzebeständiger Putz – der den schwankenden Temperaturen des Schornsteins standhält
  • Putzschienen, um ein stabiles Ergebnis und gerade Kanten zu erzielen
  • Armierung, um Rissbildungen zu verhindern und das Verputzen zu erleichtern
  • Quarzgrund als Haftbrücke zwischen glatten Untergründen, beispielsweise Klinkersteinen und der nachfolgenden Putzschicht

Damit der neue Putz gut haftet, sollten Sie zunächst den alten, bröseligen Putz vorsichtig abklopfen und vollständig entfernen. Säubern und Entstauben Sie die zu verputzenden Oberflächen mit einem Stahlbürstenaufsatz.

Die Eckputzschienen werden, egal ob mit Grundierung oder ohne, mit einer dünnen Schicht Putz oder Haftmörtel an den Ecken befestigt. Wenn Sie auch ein Armierungsgitter einsetzen wollen, können Sie den Putz für die Eckschienen auch auf die gesamte Fläche dünn auftragen und das Gittergewebe zusammen mit den Eckputzschienen anbringen.

Durchfeuchteter, versotteter Schornsteinzug © Zeller Kamin GmbH-zellerkamin
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