Schornstein Schäden

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Schäden an Schornsteinen

Schornsteine müssen heute nicht nur brand- und standsicher sein, sondern auch säure- und feuchtebeständig. Sind diese Bedingungen erfüllt, bedeutet das aber nicht, das ein Schornstein einwandfrei und dauerhaft schadlos funktioniert. Unkorrektes Heizverhalten kann die Ablagerung von Rußpartikeln im Schornstein begünstigen, eine falsche Dimensionierung des Schornsteins, die die individuelle Hitzeentwicklung und die anfallende Abgasmenge der Heizanlage nicht berücksichtigt, kann letztendlich zur Versottung des Schornsteins führen. Zudem ist die Instandsetzung von baufälligen Schornsteinen unerlässlich, wenn die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist und ein Einsturz droht. Folgende Schadensbilder machen eine Sanierung der Schornsteinanlage dringend erforderlich:

Typische Schäden an Schornsteinen
Typische Schäden an Schornsteinen

Durchfeuchteter, versotteter Schornsteinzug

Die Heizungsanlagen und der Schornstein müssen in Größe und Beschaffenheit aufeinander abgestimmt sein. Wird an einen alten Schornstein mit großem Rohrquerschnitt oder Zugdurchmesser eine moderne Heizungsanlage wie ein Brennwert- oder Niedertemperaturkessel angeschlossen, kann es zu Folgeschäden kommen. Die Abgase dieser Heizungsanlagen weisen nur eine geringere Temperatur auf und enthalten zudem einem hohen Anteil an Wasserdampf und Schwefelverbindungen. Niedrige Abgastemperaturen vermindern den Auftrieb des Abgases, das bei der Verbrennung entsteht. Dies kann dazu führen, das das Abgas sich noch innerhalb des Schornsteinzuges so weit abkühlt, das es an den Wänden kondensiert und somit den Schornstein von innen durchfeuchtet.

Durchfeuchteter, versotteter Schornsteinzug © Zeller Kamin GmbH-zellerkamin
Durchfeuchteter, versotteter Schornsteinzug © Zeller Kamin GmbH-zellerkamin

Eine schlechte Dämmung des Schornsteins und kühle Außentemperaturen begünstigen diesen Effekt. Hinzu kommt, das das Kondensat auch Schwefelsäure enthält, die mit dem Zement der Mauerwerksfugen reagiert. Die entstehenden chemischen Verbindungen führen bei großer Hitze zum Aufquellen der Baustoffe, was die Bausubsatz schädigt. Dieser Vorgang wird vom Fachmann als Versottung bezeichnet.

Abhilfe bei einer Versottung bieten säurefeste Rohre aus Edelstahl, Keramik oder Kunststoff, die in die bestehenden Kaminzüge eingezogen werden und dabei gleichzeitig den Querschnitt verringern. Erkennbar ist eine Versottung durch gelbliche und bräunliche Flecken an den raumseitigen Wandoberflächen des Schornsteinschachts, aber auch unangenehmen Gerüchen aus dem Inneren des Schornsteins können ein Anzeichen dafür sein, dass der Schornstein versottet.

Durchfeuchteter, versotteter Schornsteinzug © Zeller Kamin GmbH-zellerkamin
Durchfeuchteter, versotteter Schornsteinzug © Zeller Kamin GmbH-zellerkamin
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Baufällige Schornsteinköpfe

Als Schornsteinkopf wird der obere Teil eines Schornsteins bezeichnet, der sichtbar über das Dach hinausragt. Schäden an Schornsteinköpfen haben unterschiedliche Ursachen. Zum einen sind sie bei einer Versottung ebenfalls von der innenseitigen Durchfeuchtung betroffen, zum anderen sind sie als Außenbauteil in exponierter Lage dauerhaft der Witterung ausgesetzt. Besonders einem gemauerten Schornsteinkopf setzten Frost und Niederschläge mit der Zeit zu. Schadhafte Fugen und poröse Mauersteine, die die Standsicherheit beeinträchtigen, sind die Folge. Hierdurch stellt ein baufälliger Schornsteinkopf ein hohes Sicherheitsrisiko dar.

Baufällige Schornsteinkopf © neko92vl, fotolia.com
Baufällige Schornsteinkopf © neko92vl, fotolia.com

Im schlimmsten Fall können erhöhte Windlast das gesamte Bauteil zum Einsturz oder zum Umstürzen bringen. Stark beschädigtes Mauerwerk muss bei einer Sanierung des Schornsteinkopfes komplett abgetragen und neu aufgemauert werden. Mittlerweile sind aber auch Schornsteinköpfe als Fertigteil in unterschiedlichsten Ausführungen auf dem Markt erhältlich.

Brandgefahr durch Glanzruß im Schornsteinzug

Zu Glanzrußbildung kommt es durch eine schlechte Verbrennung der Brennstoffe innerhalb einer Feuerungsanlage. Besonders betroffen sind Feuerstätten, die mit Holz befeuert werden, das stark harzhaltig oder zu feucht ist. Dieses kann nicht optimal verbrennen und setzt sich als Glanzruß an den Innenseiten des Schornsteins ab. Auch eine zu geringe Verbrennungsluftzufuhr kann zur Glanzrußbildung führen. Entzünden Flammen oder Funken den abgelagerten Ruß, führt dies im schlimmsten Fall sogar zum Schornsteinbrand. Glanzruß lässt sich allerdings nicht mit den herkömmlichen Kehrgeräten des Schornsteinfegers beseitigen. Stattdessen wird der Ruß unter Aufsicht der Feuerwehr und des Schornsteinfegers gezielt in Brand gesetzt und so beseitigt.

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