Fenster Dichtung

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Nicht ganz dicht?

Fenster: Dichtung erneuern
Fenster: Dichtung erneuern

Bei modernen Fenstern müssen auch die Rahmen-Bedingungen stimmen. Isolier- und Wärmeschutzfenster enthalten zwischen den einzelnen Glasscheiben oftmals Edelgase, die weniger wärmeleitend sind als Luft und damit besser dämmen. Die Gase sollten auch bei Fenstern in fortgeschrittenem Alter nicht austreten können. Darüber hinaus sind Zugluft und Nässebildung Nachteile, die mit undichten Fenstern verbunden sind und schnellstens behoben werden sollten. Da die höchsten Wärmeverluste bei Fenstern in der Regel am Rahmen auftreten, sollte seine Dichtigkeit sowohl in Verbindung mit dem Glas als auch mit der ihn umgebenden Fassade regelmäßig geprüft werden.

Zunächst einmal sollte darauf geachtet werden, dass die Fenster richtig schließen. Werden undichte Stellen entdeckt, können leicht durchzuführende Erste Hilfe-Maßnahmen kurzfristig Abhilfe schaffen. Ein Ansatzpunkt ist das Verfüllen von Dichtmasse wie Silikon. Dieses kann mit der Zeit allerdings brüchig werden und stellt keine dauerhafte Lösung dar. Die Dichtigkeit der Fugen kann darüber hinaus mit flexiblen Dichtungsbändern erreicht werden, die in den Rahmen eingefräst werden. Nach Angaben des hessischen Energieministeriums hält diese Maßnahme fünf bis zehn Jahre „bei gleichbleibend guter Wirkung“ vor. Oftmals hilft aber auch bereits ein Blick auf die Fensterbeschläge weiter. Sie können mit haushaltsüblichem Werkzeug so angezogen werden, dass sich der Anpressdruck des Fensters wieder erhöht und das Fenster fester schließt.

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Vom Abdichten bis zum Austausch

Sind die vorhandenen Dichtungen mit Profilgummi ausgerüstet, wird die Entscheidung komplizierter: Am Markt sind zahlreiche mitunter sehr verschiedene Profile eingesetzt worden, so dass die Suche nach der richtigen Ersatz-Dichtung für die eigenen Fenster zur Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen werden kann. Hier sollte der Suchaufwand ins Verhältnis zur erwarteten Verbesserung gesetzt werden – oder bei alten Fenstern doch ein Austausch in die Überlegungen miteinbezogen werden.

Wer einen Komplettaustausch der Fenster scheut, hat außerdem die Möglichkeit, lediglich die Scheiben auszutauschen und dabei die Dichtungen in einem Arbeitsgang zu erneuern. Vor allem beim Austausch alter Einfach- und Zweifach-Verglasungen durch moderne Wärmeschutzgläser muss aber zuvor geprüft werden, ob der Rahmen für die neuen Fenster geeignet und stabil genug ist, um den neuen Gläsern sicheren Halt zu bieten. Als Vorteil gelten die um bis zu 30 Prozent geringeren Kosten als bei einem Komplettaustausch.

Ineffiziente Fenster: neue Dichtungen können helfen
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Fenster richtig einbauen © Halfpoint, fotolia.com
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Auch der Schnittstelle der Fenster zu den Wänden sollte besonderes Augenmerk geschenkt werden. Vor allem bei wärmegedämmten Häusern strömt sonst die eingesparte Energie schnell wieder zum Fenster hinaus. Wird die Verbindung zum Mauerwerk mangelhaft ausgeführt, können sich in der Bauanschlussfuge Tauwasser sammeln und Schimmelpilze bilden, heißt es beim Bayerischen Landesamt für Umwelt: „Solche Schäden im Nachhinein zu beheben ist aufwendig und teuer.“

Früher wurden diese Fugen oftmals mit Montageschaum verdichtet. Die in der Wohnung entstehende Feuchtigkeit, etwa durch Kochen oder Waschen, strömt jedoch dauerhaft in Form von Wasserdampf auf das Fenster ein. Diesem Dampf hält der Schaum allein auf Dauer nicht stand – daran ändert auch ein anschließender Verputz nichts. Die Feuchtigkeit dringt durch ihn durch und setzt sich als Kondenswasser ab, was zu Schäden am Material und einem ungesunden Raumklima führen kann. In der Praxis kann man unter anderem mit mehreren Dämmebenen Abhilfe schaffen.

Auf dem neuesten Stand der Technik

Wer sich professionelle Hilfe für die Fenstersanierung oder den –austausch ins Haus holen will, kann sich an dem Begriff „RAL-Montage“ orientieren. Damit ist sichergestellt, dass die allgemein anerkannten Regeln der Technik erfüllt sind. Die in dem Regelwerk aufgeführten Einbaubeispiele sind jedoch nicht verpflichtend und teilweise aufwendig.

Im Zweifelsfall hilft die Beratung eines Fachbetriebs weiter, der auch über den aktuellen Stand der Rechtslage informiert ist. Dazu zählen auch die Vorgaben des Gebäude-Energie-Gesetztes (GEG). So muss beispielsweise sichergestellt sein, dass „die wärmeübertragende Umfassungsfläche einschließlich der Fugen dauerhaft luftundurchlässig entsprechend den anerkannten Regeln der Technik abgedichtet ist“.

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