Umzug mit Haustieren

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Umzug mit Haustieren: So kommen Hund und Katze stressfrei ins neue Zuhause

Ein Umzug stellt für Zwei- und Vierbeiner gleichermaßen einen aufregenden Moment dar: Neue Gerüche und eine neue Umgebung müssen kennengelernt, heißgeliebte Routinen vorerst aufgegeben werden. Damit Sie und Ihre Haustiere diese besondere Zeit stressfrei und mit so wenig Hektik wie möglich überstehen, geben wir Ihnen einige wertvolle Tipps und Tricks an die Hand.

Familien Umzug mit Hund © Robert Kneschke, stock.adobe.com
Neue Wohnung, neues Glück? Damit auch Hund, Katze und Co so denken, sollten Sie den Umzug stressfrei und mit gutem Timing gestalten © Robert Kneschke, stock.adobe.com

6 wertvolle Tipps für die Vorbereitung des Umzugs mit Haustieren

  1. Holen Sie sich die Erlaubnis Ihres Vermieters, ein Haustier zu halten: Rechtlich gesehen können Vermieter dies zwar nicht verbieten, dürfen aber ein Veto einlegen. Am besten sprechen Sie es direkt bei der Wohnungsbesichtigung ab.
  2. Für einige exotische Tiere und „gefährliche Hunde“ ist eine Halteerlaubnis notwendig. Informieren Sie sich vorher bei der zuständigen Abteilung der Stadt oder Gemeinde. Die Bestimmungen unterscheiden sich von Bundesland zu Bundesland.
  3. Suchen Sie sich vor dem Umzug einen neuen Tierarzt und notieren Sie sich wichtige Adressen und Rufnummern für den Tiernotruf.
  4. Füllen Sie Wasser aus Ihrer alten Wohnung in einige Flaschen ab. Viele Haustiere reagieren sensibel auf die Wasserumstellung. Fremdes Wasser kann Magenbeschwerden oder Durchfall auslösen.
  5. Nehmen Sie Futter mit, das Ihre Haustiere gewohnt sind und kennen. Je mehr Dinge gleich sind wie im alten Zuhause, desto leichter fällt den Vierbeinern der Wohnungswechsel.
  6. Behandeln Sie nach dem Umzug Ihre Tiere wie immer. Führen Sie alte Rituale fort und vermeiden Sie es, besondere und außergewöhnliche Verhaltensweisen an den Tag zu legen.
Umzug mit Haustieren: Sechs wertvolle Tipps
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Umzug mit Hund: Stress minimieren und Altes bewahren

Wie gut ein Hund einen Umzug verkraftet, wie entspannt er den Trubel wegsteckt und wie schnell er sich an das neue Zuhause gewöhnt hängt von Rasse, Charakter und auch Ihnen ab. Jedes Tier zeigt dabei unterschiedliche Verhaltensweisen und Reaktionen.

Das Gute ist: Für Hunde sind Frauchen und Herrchen die Bezugspunkte. Es ist gar nicht so wichtig, wo Sie sind. Hauptsache Sie sind da – ob nun in der neuen oder alten Wohnung. Dennoch bedeutet ein Umzug mit Hund eine aufregende Zeit. Wir erklären Ihnen, wie Sie diese zusammen meistern.

Gönnen Sie Ihrem Hund Ruhe am Umzugstag

Ein Umzug bedeutet immer ein gewisses Maß an Stress – für Sie und Ihren Vierbeiner. Umso wichtiger ist es deshalb, Ihrem Hund so viel Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten wie möglich zu bieten. Bereits beim Packen spüren Hunde, wie sich nach und nach die Wohnung verändert – das sorgt mitunter für Unsicherheit und Aufregung.

Daher gilt, insbesondere am Umzugstag, für Ruhe zu sorgen. Im besten Fall kümmern sich Familienangehörige oder Freunde um Ihren Hund. Ist dies nicht möglich, bieten sich Pensionen oder ein Hundesitter an. Beachten Sie allerdings, dass auch dabei der Hund diese „Erlebnisse“ bereits kennt und nicht ins kalte Wasser geschmissen wird.

Einen leeren Raum zum Entspannen einrichten

Wer seinen Vierbeiner am Umzugstag nicht woanders unterbringen kann, kann auch anderweitig einen entspannenden Ort einrichten. Schaffen Sie, bevor der Umzugswagen anrückt, einen leeren Raum, in dem Sie Körbchen, Futter, Wasser und Spielzeug unterbringen. So hat Ihr Hund einen echten Rückzugsort zur Verfügung und die Hektik wird minimiert. Zudem wuseln die Vierbeiner nicht zwischen Ihren Beinen umher, was zusätzlich entspannend für beide Seiten wirkt.

Gleiches versuchen Sie in der neuen Wohnung einzurichten: Ein leerer Raum, wo Ihr Hund warten kann, bis alles eingeräumt ist.

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Der Transport des Hundes in die neue Wohnung

Allzu viele Dinge müssen Sie dabei gar nicht „neu erfinden“. Gehen Sie so vor, wie Sie es immer handhaben, wenn Sie Ihren Hund mit dem Auto transportieren. Idealerweise fahren Sie selbst mit dem Privatauto und nicht mit dem Umzugswagen. Ihr Hund reist in der gewohnten Transportbox oder angegurtet auf der Rückbank. Wenn die Aufregung doch zu groß wird, helfen Leckerlis.

Präparieren Sie zusätzlich eine Box mit den wichtigsten Dingen für Ihren Hund: Futter, Spielzeug, Decke, ggfls. Medikamente. So haben Sie während des Umzugs alle Dinge griffbereit.

Tipp: Für nervöse Hunde gibt es leichte Beruhigungsmittel, die den Stress einer Autofahrt und eines Umzugstags mildern. Sprechen Sie dies aber unbedingt mit Ihrem Tierarzt ab und lassen Sie sich beraten.

Den Hund am neuen Wohnort registrieren

Üblicherweise müssen Sie bei einem Umzug in eine neue Gemeinde Ihren Vierbeiner registrieren und Hundesteuer entrichten. Damit alles reibungslos abläuft, sollten Sie Ihren Hund am alten Wohnort abmelden. Zuviel gezahlte Hundesteuer bekommen Sie wieder zurück.

Ihren Hund melden Sie beim Einwohnermeldeamt oder dem Steueramt für Hundesteuer an. Sie erhalten dann eine gültige Hundesteuermarke, die Sie stets sichtbar (z. B. am Halsband oder an der Leine) mitführen müssen.

Die Eingewöhnungszeit

Ist der Umzug geschafft, ist es an der Zeit, dass sich Hund und Halter an die neue Umgebung gewöhnen können – am besten zusammen! Idealerweise bleibt Ihr Hund an den ersten Tagen nicht allein zuhause. Denn im Gegensatz zu Katzen ist ein Hund vorrangig ein Rudeltier und kein Reviertier. Wo Sie sich wohlfühlen, dort fühlt sich auch Ihr Hund wohl. Unternehmen Sie ausgedehnte Spaziergänge, damit sich die Vierbeiner an die neue Umgebung gewöhnen und die Nachbarhunde kennenlernen.

Wichtig: Behalten Sie liebgewonnene Routinen bei, verhalten Sie sich so „normal“ wie möglich. Das erleichtert dem Hund die Eingewöhnungsphase.

Umzug mit Katze : 7 Tipps wie es am besten klappt

Im Gegensatz zu Hunden reagieren Katzen weitaus sensibler auf örtliche Veränderungen. Das liegt daran, dass sie echte Reviertiere sind und ihr festes Territorium haben. Umzüge stellen für Katzen daher eine große Herausforderung dar. Wenn Sie aber diese Tipps beherzigen, klappt es auch für Ihre Samtpfoten!

  1. Bringen Sie Ihre Katzen vorzugsweise bei Freunden und Familie unter.
  2. Schaffen Sie einen freien Raum, wo Ihre Katze am Umzugstag bleiben kann – inklusive, Wasser, futter, Spielzeug und Katzenklo.
  3. Auch beim Einzug bietet ein leerer Raum in der neuen Wohnung Ihrer Katze einen sicheren Unterschlupf.
  4. Nehmen Sie bekanntes Mobiliar mit: Sofa, Kratzbaum und andere vertraute Gegenstände vermitteln der Katze ein Gefühl von Zuhause.

    Umzug mit Katze © Africa Studio, stock.adobe.com
    Katzen sind sensibel, wenn sie plötzlich in einer neuen Umgebung leben müssen. Nehmen Sie so viele vertraute Möbel mit wie möglich, um die Eingewöhnung zu erleichtern © Africa Studio, stock.adobe.com
  5. Transportieren Sie Ihre Katzen in den gewohnten Transportboxen, die Sie auch für einen Besuch beim Tierarzt verwenden. Gehen Sie sicher, dass Ihre Tiere mit der Box bereits vertraut sind. Leckerlis sorgen zusätzlich für ein ruhiges Gemüt.
  6. Gewöhnen Sie Ihre Katze nach und nach an die neue Umgebung. Lassen Sie sie keinesfalls direkt nach draußen. Ihre Katze kann sich orientierungslos fühlen, da sie ihr Revier noch nicht abgesteckt hat. Die Eingewöhnungsphase kann durchaus vier oder mehr Wochen dauern.
  7. Beachten Sie, dass unter mehreren Katze erneute Rangkämpfe stattfinden können. Bereiten Sie sich darauf vor, um entsprechend reagieren zu können.

So ziehen Sie mit Käfigtieren um

Erfordern Hund und Katze einiges an Organisationstalent beim Umzug, zeigen sich Tiere in Käfighaltung deutlich genügsamer. Hamstern, Meerschweinchen, Wellensittichen und Co fällt der Tapetenwechsel leicht, da sie in ihrem Käfig wohnen bleiben. Dennoch sollten Sie einige wenige Dinge beachten.

Der generelle Wohnungswechsel stellt für Nager und Vögel keine große Herausforderung dar. Nur am Umzugstag selbst, sollten Sie darauf achten, den Stress so gering wie möglich zu halten. Auch hier gilt: Bringen Sie Käfig oder Stall am besten einen Tag vorher bei Freunden unter. Ist dies nicht möglich, stellen Sie den Käfig in eine ruhige Ecke und decken sie ihn luftdurchlässig mit einer Decke ab.

Der Transport von Käfigtieren in die neue Wohnung

Bestenfalls ziehen Ihre Haustiere in ihrem Käfig um. Sorgen Sie dafür, dass Häuschen, Höhlen und Spielzeug nicht umkippen und die Nager verletzen kann. Alternativ statten Sie eine hohe Pappkiste mit Streu und Heu aus. Stellen Sie ausreichend Wasser und Futter zur Verfügung. Bei Vögeln gilt besondere Vorsicht: Beim Transport sollte der Käfig unbedingt abgedeckt sein, um Zugluft zu vermeiden. Diese birgt sonst gesundheitliche Risiken.

Spezialfall „exotische Tiere“

Wer Vogelspinne, Skorpione oder Giftschlangen daheim hält, ist laut Bundesartenschutzverordnung angehalten, seine Haustiere bei der Naturschutzbehörde als Tierbestandsmeldung anzugeben und zu registrieren. Informieren Sie sich ausführlich, welche Tierarten dazu zählen und ob Ihre Tiere anmeldepflichtig sind.

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