Umzugswagen finden

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So finden Sie für Ihren Umzug einen passenden Umzugswagen

Haben Sie eine neue Wohnung gefunden? Steht der Umzugstermin fest? Perfekt! Was jetzt noch fehlt ist der richtige Umzugswagen, um Ihr Hab und Gut sicher und schnell zum neuen Zuhause zu transportieren. Doch Umzugswagen ist nicht gleich Umzugswagen. Die Auswahl ist riesig! Eine Vielzahl nationaler, internationaler und regionaler Vermieter liefert sich einen harten Konkurrenzkampf. Der Dschungel aus Tarifen, Leistungen und Modellen wirkt schier undurchdringlich.

Damit Sie den Überblick behalten, erklären wir Ihnen alle wichtigen Fakten zu Umzugswagen und führen Sie Schritt für Schritt zur Wahl des richtigen Modells. Abschließend verraten wir Ihnen noch, wie Sie bei der Mietung clever Geld sparen können.

Lieferwagen © m.mphoto, stock.adobe.com
Mit dem richtigen Umzugswagen gestaltet sich Ihr Umzug einfach, schnell und sicher © m.mphoto, stock.adobe.com

Was für einen Umzugswagen brauche ich?

Sobald die Suche nach dem passenden Umzugswagen beginnt, werden Sie schnell auf eine unheimlich große Auswahl an Auto- und Umzugswagenvermietern stoßen. Alle führen eine eigene Mietwagenflotte, die sich aus unterschiedlichen Modellen zusammensetzt. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Kleintransportern, mittelgroßen Transportern und Lastkraftwagen.

Jetzt heißt es clever sein und die richtige Wahl treffen: Wohnen Sie in einer kleinen Wohnung in der Großstadt, ist ein Kleintransporter wahrscheinlich ausreichend. Wer mit seinem gesamten Haus umzieht oder einen Fernumzug durchführt, der sollte auf große Umzugs-Lkws setzen.

Zu den Kleintransportern zählen u.a diese Modelle

Kleintransporter sind perfekt für die Stadt. Sie sind wendig, brauchen wenig Platz beim Parken und fahren sich ähnlich wie ein Pkw.

  • Mercedes Benz Vito
  • Peugeot Transit
  • Opel Vivaro
  • Citroen Jumpy
Tipp: Kleine Umzugswagen sind passend für Single-Wohnungen oder große WG-Zimmer von bis zu 25 m². Sie fassen ca. 5 m³.

Zu den mittelgroßen Transportern zählen u. a. diese Modelle

Einige der genannten Modelle gibt es in einer kurzen Version und in einer langen Version mit Kasten. In der Regel geben die Vermieter bei jedem Modell die Maße der Ladefläche und des Laderaums an.

  • Fiat Ducato
  • VW Crafter
  • Mercedes Benz Sprinter
  • IVECO Daily
Tipp: Diese Modelle sind so etwas wie der Standard der Umzugswagen. Insbesondere der „Sprinter“ hat sich zum Synonym für Transporter entwickelt. Sie sind ideal für Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen von bis zu 60 m². Vorteilhaft beim Beladen sind die seitlichen Schiebetüren und die Flügeltüren am Heck.
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Zu den Umzugs-Lkws zählen u. a. diese Modelle

Lkws zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen eignen sich für umfassende Haushalte oder für jene, die mit ihrem Eigenheim umziehen. Doch auch hier sind Grenzen gesetzt. Bis zu 90 m² schaffen die Lkws den Hausstand meist locker. Darüber wird es schon kritisch, besonders wenn im Haushalt mehr als 4 Personen leben. Dann werden mehrere Fahrten, ein zusätzlicher Transporter oder ein noch größerer Umzugswagen nötig.

  • Mercedes Benz Atego
  • IVECO Eurocargo
  • Ford Luton
  • Renault Midlum

Die Lkws fassen ca. 35 m³. Beachten Sie, dass Sie einen Führerschein der Klasse C oder C1 für diese Modelle besitzen müssen.

Familie entläd Umzugswagen ©  Monkey Business, stock.adobe.com
Familie entläd Umzugswagen © Monkey Business, stock.adobe.com

[BILD] DATEI-NR.: 115505845 „Manchmal muss es eine Nummer größer sein: Ein Lkw bietet bis zu 35 m³ Laderaum für Ihr Umzugsgut.“

Tipp: Alle Lastkraftwagen über 7,5 Tonnen Gesamtgewicht dürfen sonntags nicht fahren.

Wie groß muss ein Umzugswagen sein?

Ist er groß genug? Passt alles rein? Diese Fragen werden Sie mit Sicherheit bei der Umzugsplanung und der Wahl des richtigen Transporters begleiten. Denn die optimale Wagengröße für das eigene Umzugsgut einzuschätzen, ist für Laien gar nicht so einfach. Im besten Fall bucht man einen Umzugswagen, der zu groß ist. So gibt man vielleicht etwas mehr Geld aus, aber das Hab und Gut passt wenigstens hinein. Andersherum ist es wesentlich problematischer.

Wir erklären Ihnen, wie Sie anhand von Richtwerten ziemlich gut die Größe des Umzugswagens abschätzen können.

Wie groß muss ein Umzugswagen sein?
Wie groß muss ein Umzugswagen sein?

Die Wohnungsgröße entscheidet über die Wagengröße

Das hört sich zunächst nicht ganz plausibel an. Denn schließlich wohnen wir Menschen ziemlich unterschiedlich. Manche besitzen in ihrer 50 m² Wohnung so viele Möbel, wie andere in einer 100 m² Wohnung unterbringen. Und trotzdem gibt die Wohnfläche Aufschluss darüber, wie viele Kubikmeter Laderaum notwendig sind, um Möbel und Umzugskartons zu transportieren.

Für einen 100 m² Haushalt rechnen Umzugsprofis mit ungefähr 70 m³ Umzugsgut. Bei 70 m² gehen sie von ca. 50 m³ aus. Nochmal: Dies sind allenfalls Richtwerte und können im Vergleich zu Ihrem Haushalt sehr unterschiedlich sein. Versuchen Sie deshalb, die sperrigsten Möbelstücke grob auszumessen und berechnen Sie, wie viele Umzugskartons zusammenkommen. Dann erhalten Sie einen gute Einschätzung darüber, wie groß der Umzugswagen sein muss.

So groß sind Umzugswagen

Bei einem langen Transporter (z. B. Sprinter) beträgt das Ladevolumen ca. 15 m³. Bei einem Lkw zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen ca. 35 m³. Beachten Sie aber auch hierbei, dass diese Angaben einen groben Wert abbilden. Das Ladevolumen sollte jeder Umzugswagenvermieter in der Beschreibung angeben.

Einen Umzugswagen mieten – So geht’s!

Umzugswagen mieten ist keine große Sache und setzt lediglich einiges an Recherche und Preis-Leistungs-Vergleiche voraus. Die Buchung selbst erledigen Sie innerhalb weniger Minuten.

Überprüfen Sie intensiv die verschiedenen Konditionen, Tarife und Preise der Anbieter. Nicht immer ist der günstigste Basispreis auch die beste Option. Denn meist verdienen die Vermieter über Zusatzservices und Kilometerpauschalen dazu.

Geben Sie bei den Vergleichsportalen Ihre gewünschten Parameter an und filtern Sie die Anbieter. Schätzen Sie ab, welcher von ihnen für Ihren Umzug der Beste ist. Starten Sie mit der Suche spätestens 7 Tage vor Umzug. Am besten ist es jedoch, wenn Sie drei Wochen vorher einen Umzugswagen reservieren. Sollten sich dann noch Termine und Umstände ändern, können Sie meistens noch problemlos stornieren.

Eine zentrale Frage – es auch eine finanzielle – ist die Mietdauer. Reichen ein paar Stunden Mietzeit aus? Oder doch lieber zwei bis drei Tage? Freilich hängt dies vom Volumen des Umzugsguts und der Entfernung ab. Ziehen Sie innerhalb der Stadt um, reicht meist ein Tag oder sogar nur einige Stunden. Wer den Wohnort wechselt sollte mindestens eine Mietdauer von zwei Tagen einplanen.

Verschiedene Umzugswagen © OceanProd, stock.adobe.com
Informieren Sie sich ausführlich über Transportermodelle, um den richtigen Umzugswagen für Ihre Bedürfnisse zu finden. Vergessen Sie den Preisvergleich nicht! © OceanProd, stock.adobe.com
Tipp: Buchen Sie immer mindestens einen ganzen Tag – egal, ob der Umzug selbst nur drei Stunden dauert. Sie wissen vorher nie, wie die Verkehrslage ist, ob es beim Transport zu Problemen kommt oder am Umzugstag unvorhersehbare Ereignisse passieren. Ohne Zeitdruck ziehen Sie wesentlich entspannter um.

Diese Voraussetzungen müssen Sie erfüllen, um einen Umzugswagen zu mieten

Um einen Umzugswagen oder Lkw zu mieten, müssen Sie einige Voraussetzungen erfüllen, die Sie zu einer miete berechtigen. Denn nicht jeder, der eine Fahrerlaubnis besitzt, kann jeden Wagentyp führen.

Ein Führerschein der Klasse B (Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen) ist Pflicht. Somit können Sie jeden größeren Transporter, z. B. einen Mercedes-Benz Sprinter, mieten. Bei Fahrzeugen zwischen 3,5 Tonnen und 7,5 Tonnen ist ein Führerschein der Klasse C oder C1 nötig. Mit ihm dürfen Sie kleinere Lastkraftwagen führen.

Tipp: Besitzen Sie lediglich einen Führerschein der Klasse B, benötigen aber für Ihr Umzugsgut einen Lkw, fragen Sie im Freundeskreis, ob jemand über einen entsprechenden Schein verfügt und Ihnen aushelfen kann. In allen anderen Fällen sollten Sie ein professionelles Umzugsunternehmen engagieren.
Altersgrenzen

Zwar ist jede*r in Deutschland berechtigt, selbständig ein Fahrzeug der Klasse B zu führen, sobald er oder sie 18 Jahre alt ist und über einen Führerschein verfügt. Allerdings verlangen die meisten Vermieter ein Mindestalter von 21 Jahren. Bei Lkws liegt die Altersgrenze sogar noch höher bei 25 Jahren.

Versicherungen

Versicherungen © Gina Sanders, fotolia.com
Versicherungen © Gina Sanders, fotolia.com

Vor jeder Umzugswagenleihe sollten Sie genau überlegen, welche Versicherungsleistungen Sie benötigen und welche den besten Schutz bieten. Kfz-Haftpflichtversicherung und Teilkasko sind standardmäßig inbegriffen, können aber durch spezielle Optionen erweitert werden. Ob Sie davon Gebrauch machen sollten, hängt überwiegend von Ihrer Risikobereitschaft ab: Ein höherer Schutz bedeutet höhere Policen, schützt Sie aber im Unfall- und Schadensfall deutlich besser. Besonders bei Umzügen mit großen Transportern eine wichtige Komponente. Diese Versicherungen stehen Ihnen zur Auswahl:

  • Vollkaskoversicherung: Bei der Vollkasko wählen Sie zwischen unterschiedlichen Deckungssummen. Je höher die Deckungssumme ist, desto höher ist die Police. Essentiell dabei ist, ob Sie die Versicherung mit Selbstbeteiligung oder ohne Selbstbeteiligung abschließen. Die Deckungssumme liegt meist zwischen 350 Euro und 1.000 Euro. Kommt es zum Schaden am Auto, übernehmen Sie die vereinbarte Selbstbeteiligung.
  • Diebstahlversicherung: Sie versichern den Wagen gegen Diebstahl. Auch hier wählen Sie zwischen Selbstbeteiligung oder keine Selbstbeteiligung. Im Falle eines Diebstahls ist der Schaden allerdings meist so hoch, dass eine Selbstbeteiligung nicht sehr sinnvoll ist.
  • Glas- und Reifenversicherung: In der Vollkasko sind Schäden an Reifen, Autoglas, am Dach und Unterboden oft nicht einbegriffen. Eine Glas- und Reifenversicherung schützt Sie dann auch in diesen Fällen.

Extra-Leistungen und Services

Vor jeder Buchung können Sie Extras und Zusatzleistungen hinzubuchen, die die Miete attraktiver und komfortabler machen. Natürlich unterscheiden sich die Zusatzoptionen von Vermieter zu Vermieter deutlich.

Zu den gängigsten Extras zählen Kindersitze, Navigationsgeräte und Zusatzfahrer*innen sowie Winterreifen und Schneeketten. Entscheiden Sie selbst, welche dieser Optionen sinnvoll sind für Ihren Umzug. Ab und zu fallen auch Endreinigungen des Fahrzeugs darunter. Näheres regeln die AGB der einzelnen Vermieter.

Umzugswagen mit Packdecken © th-photo, stock.adobe.com
Manche Vermieter bieten kostenlos oder kostengünstig Packdecken mit an © th-photo, stock.adobe.com

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Den Umzugswagen abholen: Das müssen Sie achten

Wenn Sie Ihren Umzugswagen beim Vermieter abholen, läuft der Prozess ähnlich zur Abholung eines Mietautos ab. Zum Abholort bringen Sie Ihren gültigen Führerschein, ggfls. den Personalausweis und die Buchungsbestätigung samt Buchungsnummer mit (dies wird meist nicht mehr verlangt).

Nachdem Ihnen alle Vertragsinhalte nochmals erklärt werden, hinterlegen Sie die Kaution – bar, per Kartenzahlung oder per Kreditkarte. Sie erhalten nun die Autoschlüssel und besichtigen den Umzugswagen.

  • Prüfen Sie auf innere und äußere Schäden. Gleichen Sie diese mit dem Schadensprotokoll ab. Sind sichtbare Schäden noch nicht im Protokoll aufgeführt, fordern Sie die Mitarbeiter auf, dies zu tun.
  • Machen Sie Fotos vom Kilometerstand und ggfls. Tankstand.
  • Vergewissern Sie sich, dass Warndreieck und Erste-Hilfe-Koffer an Bord sind. Fragen Sie nach anderen Besonderheiten des Wagens nach.
  • Falls Sie sich nicht sicher sind, fragen Sie nach, welcher Sprit getankt werden muss. Meist steht dies aber auf der Tankklappe.

Was kostet ein Umzugswagen?

Die Preise für Umzugswagen unterscheiden sich je nach Autovermietung. Ein Preis- und Leistungsvergleich ist somit unumgänglich, damit Sie die für Ihre Bedürfnisse besten Konditionen ermitteln. Einige Vermieter bieten günstige Basistarife an, schlagen dafür aber bei Versicherungen, Zusatzleistungen und Kilometerpauschale zu.

Kosten und Preise © foto-tech, stock.adobe.com
Was kostet ein Umzugswagen? © foto-tech, stock.adobe.com

Einen Pauschalpreis für die Mietung eines Umzugswagens zu nennen, ist nicht möglich. Grundsätzlich hängt der Preis von diesen Faktoren ab:

  • Größe des Umzugswagens
  • Mietdauer (Stunden- oder Tagestarif)
  • saisonale Preisabweichungen (Angebot / Nachfrage)
  • Standort (Großstadt vs. ländlicher Raum)
  • Unternehmen (Familienbetrieb vs. Großunternehmen)
  • Leistungsumfang, Services und Versicherungen
  • Freikilometer und Kilometerpauschale

Bezieht man alle Faktoren ein, beläuft sich eine Tagesmiete für einen Transporter zwischen 30 Euro und 100 Euro. Lkws können Sie zwischen 130 Euro und 200 Euro pro Tag mieten.

So sparen Sie Mietkosten für einen Umzugswagen

Beherzigen Sie unsere Tipps, können Sie durchaus einige Kosten bei der Mietung ihres Umzugswagens einsparen.

  1. Packen Sie alle Umzugskartons und demontieren Sie alle Möbel, bevor Sie den Umzugswagen mieten. So führen Sie den Umzug schneller durch und können die Mietdauer reduzieren.
  2. Mieten Sie wochentags und nicht am Wochenende.
  3. Mieten Sie zu Monatsbeginn oder in der Monatsmitte. Die Monatsenden sind häufig teurer.
  4. Beachten Sie Angebote der Vermittler und Vergleichsseiten für Autovermietungen.
  5. Beachten Sie Einwegpreise: Wer einen Fernumzug durchführt, kann bei vielen Vermietungen auch eine One-Way-Miete wahrnehmen. Die ist zwar im Grundpreis teurer, doch Sie sparen Mietzeit und Sprit. Kalkulieren Sie den Preis für beide Varianten!
  6. Berücksichtigen Sie, dass zunächst auch eine Kaution fällig wird, die Sie bei der Abholung hinterlegen. Entweder wird Sie bar oder per Kartenzahlung eingezogen, oder der Betrag über Ihre Kreditkarte blockiert.
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