Haustür sanieren oder erneuern

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Die alte Haustür – erneuern oder aufarbeiten

Ist die vorhandene Haustür in die Jahre gekommen oder wird im Rahmen einer Sanierung die Gebäudehülle modernisiert, stellt sich in der Regel die Frage, ob die Haustür modernisiert werden kann oder ein kompletter Austausch sinnvoller ist. Die Basis der Entscheidung bilden meist Aufwand und Kosten. Bei besonders schönen alten Haustüren spielt auch der Erhalt der Bausubstanz mit seiner ursprünglichen Gestaltung eine wichtige Rolle.

Türe abschleifen © sima, fotolia.com
Alte Türe aufarbeiten © sima, fotolia.com

Wärmedämmung und Dichtheit sind entscheidend

Um alle Anforderungen an die Bauphysik zu erfüllen, muss eine Haustür eine ausreichende Wärmedämmung nach Gebäude-Energie-Gesetz (GEG) erfüllen. Dies wird zum einen durch den Dämmwert der Haustür selber sowie durch die Dichtigkeit der Anschlussfugen gewährleistet. Alte Haustüren, insbesondere Holzhaustüren, erfüllen vor allem hinsichtlich der Bauteilfugen diese Anforderungen meist nicht. Eine vorhandene Haustür sollte auf folgende Punkte hin überprüft werden:

  • Ist nach der Modernisierung ein Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von mindestens 1,8 W/m²K erreichbar.
  • Können innen und außen umlaufende Dichtungen nachgerüstet werden.
  • Lassen sich die Türbeschläge so justieren, dass das Türblatt dicht am Rahmen anliegt.
Tipp: Diese Punkte überprüft idealerweise ein Fachmann, der sich mit der Renovierung von Haustüren auskennt und die entsprechende Erfahrung und Technik mitbringt.
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Möglichkeiten der Haustürsanierung

Soll eine Haustür nicht ausgetauscht, sondern aufgearbeitet und in ihren Eigenschaften aufgewertet werden, gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. In der Regel wird die Haustür für den Zeitraum der Modernisierung demontiert und durch eine Notschutztür ersetzt.

  • Alte Holzhaustüren mit gutem Wärmeschutz können optisch durch die Reparatur von kleinen Schäden und einem Neuanstrich aufgearbeitet werden. Im Werk werden zusätzlich falls möglich, neue Nuten eingefräst die das Einfügen von umlaufenden Dichtungen ermöglichen.
  • Eine noch intakte Haustür kann durch die Montage einer neuen Oberfläche in ihren Eigenschaften verbessert werden. Hierfür gibt es verschiedene Varianten, zum Beispiel die Aufdopplung mit Holz-Dessins oder pulverlackiertem Aluminium.
  • Zusätzlich können den Wärmeschutz verbessernde Dämmebenen integriert werden.
  • Im Zuge der Modernisierung können auch neue einbruchhemmende Systeme in die Haustür und den Blendrahmen integriert werden.
Tipp: Vor der Auftragserteilung für die Haustürmodernisierung sollte ein Angebot eingeholt zum Festpreis eingeholt werden. Ein Vergleich mehrerer Angebote ermöglicht die Auswahl des wirtschaftlichsten Preises.

Wann sollte ausgetauscht werden?

Haustür Wärmebild © schulzfoto, stock.adobe.com
Moderne Hautüren sind energieeffizient © schulzfoto, stock.adobe.com

Lässt sich eine Haustür nicht mehr retten, zeigt sich das meist im übermäßig großen Aufwand an Zeit und Kosten für eine Sanierung. Bauherrn sollten gut abwägen, ob der Aufwand, den der Neueinbau inklusive Stemmarbeiten und Neuverputzen der Laibungen, den einer Sanierung überschreitet.

Neu einbauen oder aufarbeiten?

Vorteile Nachteile
Haustür renovieren
  • Das „Gesicht“ der Fassade bleibt erhalten.
  • Keine aufwändigen Stemm- und Verputzarbeiten
  • Abstriche in der Funktionalität
  • Absolute Dichtheit evtl. schwer umsetzbar
Haustür erneuern
  • Erhalt einer langlebigen und optimal wärme- und schallgeschützten Haustür
  • Optische Gestaltung und Funktonalität ohne Abstriche
  • Haustür muss ausgebaut und durch eine Notschutztür ersetzt werden.
  • Stemm- und Putzarbeiten an der Laibung nötig
Tipp: Eine meist kostspielige, aber auch optisch befriedigende Lösung liegt im individuellen Nachbau einer alten (Holz)-Tür durch einen Schreinerfachbetrieb.

Was kostet die Haustürsanierung?

Kosten und Preise © eyetronic, fotolia.com
Was kostet die Haustürsanierung? © eyetronic, fotolia.com

Entscheiden Bauherrn sich dafür, die vorhandene Haustür sanieren, bzw. aufbessern zu lassen, hängen die entstehenden Kosten von verschiedenen Faktoren wie Türzustand, Material, Fachbetrieb und Sanierungsmethode ab. Ebenfalls kostenrelevant ist die Frage, ob nur das Türblatt oder auch der Blendrahmen erneuert wird. Häufig ist diese 2. Maßnahme nötig, um zusätzliche Dichtungen einfräsen und eine einbruchhemmende Verriegelung installieren zu können. Aus diesem Grund sind Preisvorhersagen kaum möglich. Grundsätzlich fallen Kosten für Anfahrt, Ein- und Ausbau der Haustür und die Aufarbeitung bzw. Sanierung an.

Ob Sanierung oder Erneuerung: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert neue Haustüren mit dem Programm 430 in Form eines Zuschusses in Höhe von 10 % der förderfähigen Kosten für Material und Einbau bis maximal 5.000 Euro. Wird eine Haustür renoviert, sind die Kosten für Neuverglasung, Überarbeitung von Rahmen und Flügel, Erneuerung der Dichtungen, Dämmung der Einbaufugen, Maßnahmen zur Schalldämmung, Herstellung von Gang- und Schließbarkeit sowie die Verbesserung des Einbruchschutzes förderfähig.

Tipp: Wie bei jedem Bauprojekt ist es auch hier empfehlenswert, verschiedene Angebote einzuholen und den wirtschaftlichsten Anbieter zu wählen.
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