Wintergarten Bepflanzung

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Wintergarten Bepflanzung

Mit den Pflanzen ist es wie mit den Menschen: Manche lieben die Wärme, andere fühlen sich bei frischen Temperaturen wohler. Auch wenn sie im Rest des Hauses vielleicht nur eine Nebenrolle spielen, sind sie für die meisten ein wesentliches Gestaltungsmerkmal eines Wintergartens. Das dürfte nicht zuletzt an seinem Zweck liegen: Als Anbau oder freistehend gehört er noch zur Wohnfläche, ist von ihr aber doch abgetrennt. Wintergärten bilden somit einen Übergang zwischen dem Wohnumfeld und der Natur. Kein Wunder also, dass ihn viele möglichst naturnah gestalten wollen.

Der Wintergarten ermöglicht Ruhepausen für Pflanzen und Menschen
Der Wintergarten ermöglicht Ruhepausen für Pflanzen und Menschen

Wer ihn nicht beheizt und nicht zu Wohnzwecken nutzt, hat mit einem Wintergarten zudem eine große Stellfläche für Blumen und Pflanzen, die Frosttemperaturen außerhalb des geschützten Bereichs nicht überleben würden. Andere können oder wollen vielleicht keinen Garten, genießen es aber trotzdem, eine kleine Oase zu haben. Im Winter zwischen all den grünen Blättern zu sitzen und durch die Fensterscheiben den Schnee zu beobachten, bietet einmalig entspannende Stunden.

Wintergarten Esszimmer mit Pflantzen © Jechnerer GmbH
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Sensibelchen oder Anpassungskünstler?

Eines vorneweg: Nach aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft gibt es auf der Erde rund 300.000 Pflanzenarten. Auch wenn sie nicht alle für Wintergärten infrage kommen, ist die Vielfalt so groß, dass der eigene Geschmack eine gewichtige Rolle bei der Ausstattung mit dem Grün spielt. Konservativ oder exotisch, zurückhaltend oder wild wuchernd, der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Lassen Sie sich im Zweifelsfall von einem Fachhändler beraten. Darüber hinaus gibt es mehrere schön gestaltete Bücher, die sich ganz der Bepflanzung von Wintergärten widmen. Ein Beispiel finden Sie in unseren Literaturhinweisen.

Wintergarten mit vielen Pflanzen © Jechnerer GmbH
Wintergarten mit vielen Pflanzen © Jechnerer GmbH

Gewisse Grenzen setzen die Gegebenheiten vor Ort, die daher zuerst geklärt werden müssen, bevor es in den Pflanzenmarkt geht. Sollen die Gewächse ganzjährig im Wintergarten stehen, müssen sie mit den Temperaturwechseln klarkommen können. Je nach Standort und Lage kann es im Sommer sehr, sehr heiß werden, während es in einem ungeheizten Wintergarten im Winter empfindlich kalt werden kann. Dementsprechend wird in der Literatur und den Fachmärkten das Angebot meist danach unterschieden, ob es sich um einen kalten, lauwarmen oder warmen Wintergarten handelt.

Um die Pflanzen nicht ihrem Verderben zu überlassen, sollte sowohl Klarheit über die Höchst- und Tiefsttemperaturen im eigenen Wintergarten sowie über die Definition bestehen. Im Zweifelsfall helfen Nachfragen. Während beispielsweise manche unter einem kalten Wintergarten Temperaturen bis zum Gefrierpunkt verstehen, sehen es andere großzügiger und rechnen mit bis zu -15 Grad Celsius. Für manche Grünpflanze ist aber genau in diesem Bereich die rote Grenze überschritten. Achten Sie zudem darauf, dass alle Pflanzen ausreichend Möglichkeit haben, Licht zu empfangen. Auf Gruppenfotos sieht man die Kleinsten nicht, wenn die Größten in der ersten Reihe stehen…

Kalter Wintergarten

Für einen kalten (auch: unbeheizten) Wintergarten eignen sich Pflanzen, die sowohl Kälte als auch Temperaturschwankungen gut vertragen. Die Extreme sind hier am größten: Im Winter sinkt die Temperatur bis unter den Nullpunkt, im Sommer kann er sich auf bis zu 50 Grad Celsius aufheizen. Viele Gewächse aus dem Mittelmeerraum bieten sich hier an. Dazu zählt der Oleander, aber auch Zypressen sowie einige Jasmin- und Palmenarten.

Eigene Ernte aus dem Kaltwintergarten
Eigene Ernte aus dem Kaltwintergarten

Darüber hinaus wird der Wintergarten in der kalten Jahreszeit oft als Obdach für Pflanzen aus dem Garten genutzt, die vor Frost geschützt werden müssen. Richten Sie besonders nach dem Umzug der Pflanzen ein besonderes Augenmerk auf sie: Manche vertragen einen Standortwechsel nicht ohne Weiteres und müssen gegebenenfalls aufgepäppelt werden. Generell sollte auch im Winter für regelmäßige Frischluftzufuhr gesorgt werden, ohne die weder Mensch noch Pflanze aufblühen können.

Wintergarten Kalthaus © Holzbau Frammelsberger G. GmbH
Wintergarten Kalthaus © Holzbau Frammelsberger G. GmbH

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Lauwarmer Wintergarten

In einem lauwarmen (auch: temperierten oder mäßig beheizten) Wintergarten schwanken die Temperaturen zwischen 5 und 15 Grad Celsius im Winter sowie etwa 40 Grad Celsius im Sommer. Eine Vielzahl an Pflanzen kommt mit diesem „gemäßigten Klima“ gut klar, die Auswahl ist in diesem Mittelbereich zwischen den Extremen dementsprechend die größte. Infrage kommen etwa Zitruspflanzen, die Passions- oder die vielfach empfohlene Paradiesvogelblume, aber auch der Elefantenfuss. Generell vertragen die meisten Pflanzen von südlichen Kontinenten diese Temperaturen gut.

Warmer Wintergarten

Der warme (auch: beheizte oder Wohn-)Wintergarten ist ganzjährig heimelig warm, die Temperatur sinkt auch im Winter nie unter 18 Grad Celsius, im Sommer werden bis zu 35 Grad erreicht. Hier kommen vor allem tropische Arten auf ihre Kosten.

Eigene Ernte aus dem Wohnwintergarten
Eigene Ernte aus dem Wohnwintergarten

Vorsicht ist bei der Luftfeuchtigkeit angesagt: Während viele Pflanzen dschungelartige Atmosphäre gewöhnt sind und bei viel Feuchtigkeit aufblühen, ist sie nicht jedermanns Sache.

Warmwintergarten bepflanzt © Jechnerer GmbH
Warmwintergarten bepflanzt © Jechnerer GmbH

Für eine ausreichende Luftfeuchtigkeit muss gesorgt werden, beispielsweise durch das regelmäßige Besprühen der Pflanzen. Im Gegenzug hat der Wintergarten-Besitzer eine besonders große Auswahl an exotischen Gewächsen, die die Aufenthaltsqualität im Wintergarten steigern können. Kaffee, Mango oder Hibiskus neben dem Frühstückstisch – da fällt der Start in den Tag auch bei trübem Wetter leicht.

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