Wintergarten Historie

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Historie: Die Geschichte des Wintergartens

Die ersten Wintergärten wurden nicht für Menschen, sondern für Pflanzen entwickelt. Bereits in der Antike wurden spezielle Bauten genutzt, um Früchte aus anderen Klimazonen anzubauen und zu züchten. Seit etwa dem 16. Jahrhundert entwickelte die Idee einen neuen Charme: Es war die Zeit der Abenteurer und Seefahrer, der Entdecker und Forscher, die von ihren Reisen in ferne Welten fremdländische Gewächse mitbrachten. Sie benötigten ihr heimisches Klima oder mussten vor den hiesigen Wetter-Einflüssen geschützt werden, um blühen und gedeihen zu können. Bis heute haben sich in vielen Städten Orangerien erhalten, die ursprünglich für Zitrusfrüchte geschaffen wurden und heute aufgrund ihres großräumigen Baus oft als Gesellschaftshäuser oder repräsentative Bauten genutzt werden.

Orangerie © David Hughes, fotolia.com
Orangerie © David Hughes, fotolia.com

Der europäische Wintergarten in der heutigen Form, als naturnaher Treffpunkt und Aufenthaltsraum, ist vergleichsweise jung – und war zunächst ein Privileg der Privilegierten. Reiche englische Grundbesitzer, die sich einen luxuriösen, kostspieligen und Unmengen an Energie verschwendenden Anbau an ihre Gemächer leisten konnten, fanden Gefallen daran, den Raum nicht mehr nur mit Pflanzen, sondern auch mit Sitzgelegenheiten auszustatten. In Deutschland gab es eine erste Hochzeit der Wintergärten zwischen den 1880er- und den 1930er-Jahren. Allmählich wurde der Bau, unter anderem durch die Verbesserung der Materialien, erschwinglicher, und sickerte so zunehmend in die bürgerlichen Schichten ein.

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Wachsende Vielfalt und Nutzungsmöglichkeiten

Die zweite Phase, in denen sich Wintergärten wieder wachsender Beliebtheit erfreuten, begann mit den Ölkrisen in den 1970er-Jahren, und sie hält bis heute an. Die Glastechnik hat Fortschritte gemacht, zudem sind das Umweltbewusstsein und das Interesse an naturnahem Leben und natürlichen Energiequellen wie der Sonne gestiegen. Mit dieser Entwicklung ging eine weitere Verwandlung des Wintergartens einher, der sich mittlerweile in zahlreichen Häusern als vollwertiger Wohnraum mit besonderer Atmosphäre etabliert hat.

Wintergarten in den 1970igern: Maßnahme zum Energiesparen
Wintergarten in den 1970igern: Maßnahme zum Energiesparen

Das ist ein Grund, warum man heute verschiedene Bautypen und –konzeptionen von Wintergärten unterscheidet. Nach wie vor gibt es den Urtyp, der schlicht als Unterstellraum für nicht winterharte Pflanzen oder als Grünzimmer in Art eines Gewächshauses gestaltet ist. Darüber hinaus gibt es den klassischen Wintergarten mit Tisch und Sitzgelegenheit zum gelegentlichen Verweilen. Der Wohn-Wintergarten gilt als eigenständiges und entsprechend eingerichtetes Zimmer. Er ist für die ganzjährige Nutzung gedacht, im Gegensatz zu Sommergärten. Sie bilden einen Kompromiss zwischen Garten und Wintergarten, indem sie freien Zugang zur Natur bieten, aber beispielsweise durch freistehende Überdachungen vor Wind und Wetter schützen.

Wintergarten © SOLARLUX Aluminium Systeme GmbH
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