Mit modernen Armaturen komfortabel Sparen

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Wasser fließt bei uns rund um die Uhr aus dem Wasserhahn. Für die Bereitstellung des Trinkwassers in bester Lebensmittelqualität werden jährlich immer größere Summen nötig. Der Preis für den Endverbraucher steigt deshalb stetig an. Mit wassersparenden Technologien kann man bares Geld sparen und erhöht sogar noch den Komfort. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

Armatur mit einstellbarer Temperatur © bluedesign, fotolia.com
Armatur mit einstellbarer Temperatur © bluedesign, fotolia.com

Einsparpotential liegt in der Menge des Wassers sowie in der Wassertemperatur. Denn je mehr warmes Wasser man entnimmt, desto mehr Energie wird benötigt, um dieses bereitzustellen. Moderne Armaturen mit intelligenter Technik helfen beim Sparen. Aufgrund ihrer einfachen Bedienbarkeit hat der Benutzer keine Einschränkungen im Komfort. Im Gegenteil, teilweise bringen die Funktionen sogar zusätzliche Vorteile.

Tipp: Mit wassersparenden Armaturen sind für eine Familie jährliche Einsparungen bis zu 360 Euro drin.
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Wassermenge mit Durchflussbegrenzer reduzieren

Wenn wir den Wasserhahn öffnen, geschieht dies meist ganz, egal ob wir die ausfließende Wassermenge auch wirklich brauchen. Es ist schlichtweg einfacher in der Bedienung, den Wasserhahn bis zum Anschlag zu öffnen. Einhebelmischer sind dabei sparsamer als Armaturen mit Kalt- und Warm-Griff, da die gewünschte Wassertemperatur gezielt eingestellt werden kann und nicht jedes Mal neu gemischt werden muss. Moderne Armaturen bieten zwei Möglichkeiten, Wasser einzusparen. Zum einen wird die ausfließende Menge des Wassers durch einen Durchflussmengenbegrenzer reduziert und zum anderen wird dem Nass Luft zugesetzt. Bei Waschtischarmaturen kann die herkömmliche Wassermenge von ungefähr 15 Liter pro Minute mit diesen Maßnahmen auf 5 Liter heruntergesetzt werden. Besonders lohnt sich der Einsatz wassersparender Duschbrausen, denn beim Duschen fließen gute 25 Liter pro Minute. Das Einsparpotential liegt bei bis zu 50 Prozent. Außerdem ist der mit Luft versetzte Wasserstrahl besonders weich und angenehm auf der Haut. Da macht Duschen doch gleich doppelt Spaß!

Badarmaturen © schulzfoto, fotolia.com
Badarmature: Einhebelmischer © schulzfoto, fotolia.com
Tipp: Ähnlich wie bei der Klassifizierung von Waschmaschine & Co. bietet das Produkt-Klassifizierungssystem WELL (water efficiency label) der europäischen Sanitärarmaturenindustrie dem Verbraucher beim Kauf von Armaturen Orientierung.

Geringere Wassertemperaturen mit Temperturbegrenzern

Häufig wird das Wasser viel wärmer genutzt, als es nötig wäre. Man belässt die eingestellte Hebelstellung aus Bequemlichkeit, obwohl auch kälteres Wasser ausgereicht hätte. Ein automatischer Temperaturbegrenzer schafft hier Abhilfe, in dem er immer angenehm warmes Wasser liefert. Das spart nicht nur Energie, sondern schützt auch davor, sich an zu heißem Wasser zu Verbrühen. Besonders auch für Haushalte mit Kindern ein interessanter Aspekt.

Komfortable Bedienung und Einsparung in einem

Mithilfe moderner Bedientechnik kann die Wassertemperatur und Durchflussmenge je nach Bedarf eingestellt werden. Das hat den Vorteil, dass man diese Einstellungen auch jederzeit ändern oder anpassen kann. Eine Sensorsteuerung hilft besonders beim kurzen Wasserverbrauch wie Händewaschen, unnötig Wasser einzusparen. Denn hier fließt nur Wasser, wenn es auch wirklich gebraucht wird. Beim Duschen gibt es Armaturen mit einer Pausefunktion zum Einseifen. Danach kann mit gleicher Wassertemperatur wie vorher weitergeduscht werden.

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