Tipps für die richtige Luftfeuchtigkeit

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Das Zusammenspiel mehrerer Kriterien untereinander beeinflusst, ob Menschen sich in einem Raum wohlfühlen oder nicht. Die Luftfeuchtigkeit ist ein wesentlicher Faktor und auch dafür gibt es einen Behaglichkeitsbereich – in Wohnräumen liegt er bei einer Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad zwischen 40 und 60 Prozent relativer Luftfeuchtigkeit.

Im Winter liegt der Feuchtigkeitsgehalt öfters unter diesen Wert, weil die Außenluft trocken ist und die trockene Heizungsluft hinzukommt. Das wird als unangenehm wahrgenommen, und die Schleimhäute können austrocknen und werden anfällig für Viren und Bakterien. Zu feuchte Luft empfindet man als abgestanden und stickig. Beides kann mit einem im Handel erhältlichen Hygrometer überprüft werden.

Tipp: Eine um 1-2 Grad reduzierte Raumtemperatur spart Energie und erhöht die Luftfeuchtigkeit.
Hygrometer © peterschreiber.media, stock.adobe.com
Unverzichtbar für ein gesundes Raumklima: der Hygrometer © peterschreiber.media, stock.adobe.com

Wie kann man zu trockener Raumluft vorbeugen?

  1. Im Winter nur kurz 2-3 mal täglich stoßlüften um das Problem trockener Raumluft nicht zu verstärken
  2. Pflanzen mit großer Blattoberfläche wie beispielsweise Zimmerlinde, Nestfarn oder Zyperngras sind Sauerstoffspender, Luftbefeuchter und Schadstofffilter und tragen zu einer merklichen Erhöhung der Luftfeuchtigkeit und zu einer besseren Luftqualität bei.
  3. Diffusor © New Africa, stock.adobe.com
    Pflanzen und Luftbefeuchter sorgen für ein natürlich gesundes Raumklima © New Africa, stock.adobe.com
    Achtung: Um Schimmelbildung zu vermeiden, sollte die Erde in den Pflanzengefäßen nie zu feucht sein.
  4. Im Schlafzimmer eignen sich vor allem Pflanzen wie Aloe Vera und Bogenhanf, die auch nachts Sauerstoff produzieren
  5. Offenporiges, nicht versiegeltes Massivholz nimmt Luftfeuchtigkeit und gibt sie in Phasen trockener Raumluft wieder ab
  6. Diffusionsoffene, mineralische Farben, und Baumaterialien wie Kalk- oder Lehmputz haben ebenfalls klimaregulierende Eigenschaften
  7. Wasserbehälter an den Heizkörpern erhöhen die Luftfeuchtigkeit nur unwesentlich, es besteht aber die Gefahr, dass sich Krankheitserreger in der Luft verteilen
  8. dekorative Luftbefeuchter sorgen für ein angenehmes Raumklima und können mit wenigen Tropfen eines ätherischen Öls die Stimmung positiv beeinflussen
Tipp: Luftbefeuchter müssen regelmäßig gereinigt werden um ein Festsetzen von Bakterien zu vermeiden.
Luftentfeuchter © Theodor Negru, stock.adobe.com
Luftentfeuchter © Theodor Negru, stock.adobe.com
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Eine zu niedrige Luftfeuchtigkeit kann zu trockenen Schleimhäuten und einer erhöhten Anfälligkeit für Erkältungen führen. Gerade wer an Allergien wie Asthma, Heuschnupfen oder Hausstaub-Empfindlichkeit leiden, fühlt sich bei zu trockener Luft schnell sehr unwohl.

Raum Optimale Temperatur Optimale Luftfeuchtigkeit
Wohn- und Arbeitszimmer 20-23°C 40-60 %
Badezimmer 20-23°C 50-70 %
Küche 18-20°C 50-60 %
Schlafzimmer 16-18°C 40-60 %
Lufttemperatur messen © likuzia, stock.adobe.com
Optimale Luftfeuchtigkeit in Schlafzimmer

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Was tun bei zu hoher Luftfeuchtigkeit?

In gut gedämmten Neubauten ist meist nicht zu trockene, sondern zu feuchte Luft das Problem. Die Dämmung verhindert, dass die Feuchtigkeit von 50-70 g/h, die jeder Bewohner durch Atmung und Körperausdünstung abgibt, nicht nach draußen entweichen kann. Dazu kommt der Wasserdampf der beim Kochen, Duschen und Waschen entsteht. Die Luft wird als stickig empfunden und vor allem steigt das Gesundheitsrisiko durch Schimmelbildung.

Tipp: Steigt die Luftfeuchtigkeit über den Maximalwert von 60 Prozent, ist regelmäßiges Lüften die effektivste und günstigste Möglichkeit um die Balance des Raumklimas wieder herzustellen. Wenn Lüften allein nicht ausreicht, helfen Schalen mit Salz oder Luftentfeuchter um die Feuchtigkeit zu absorbieren.
Kondenswasser am Fenster © mm_201, stock.adobe.com
Kondenswasser führt zu gesundheitsgefährdender Schimmelbildung © mm_201, stock.adobe.com
Wohnzimmer © Ujac, fotolia.com
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