Fototapeten und 3-D-Tapeten

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Special Effects an der Wand: Fototapeten und 3-D-Tapeten

In den 1970er Jahren waren Fototapeten in Wohnzimmern und Partykellern äußerst populär. Besonders beliebt waren Landschaftsmotive wie der Palmenstrand mit Sonnenuntergang, der Wald im Frühnebel oder ein schöner Wasserfall. Die Drucke waren allerdings längst nicht so hochauflösend wie heutige Fototapeten, daher war auch die Tiefenwirkung viel geringer.

Fototapete im Wohnzimmer © alexanderkonsta, stock.adobe.com
Fototapeten erleben aktuell eine Renaissance und werden wieder gerne genutzt, um große Wandflächen mit einem Bild zu verschönern © alexanderkonsta, stock.adobe.com

Irgendwann in den 1980er Jahren kam der Trend zur Fototapete zum Erliegen, und in den Jahren danach galten die großformatigen Drucke an der Wand eher als spießig. Das hat sich nach der Jahrtausendwende geändert: Seither hat die Fototapete ein beeindruckendes Comeback hingelegt und ist heute beliebter als je – nicht zuletzt wegen der vielen neuen Möglichkeiten, die sich durch moderne Foto- und Drucktechniken, Computer und das Internet bieten.

Naturbild © fotoschlick, stock.abobe.com
Naturbild als Tapetenmotiv © fotoschlick, stock.abobe.com

Neben klassischen Fototapeten, die auch heute noch gern beeindruckende Landschaften oder Städteszenen zeigen dürfen, gibt es eine neue Generation von 3-D-Tapeten, die mit fotorealistischen Bildern, grafischen Elementen oder abstrakten Motiven die Raumwirkung erstaunlich verändern können. Die außergewöhnlich plastische, dreidimensionale Optik und die Tiefenwirkung der dargestellten Bilder, Objekte und Oberflächen entstehen durch die hohe Auflösung der Drucke. Doch damit der 3-D-Effekt richtig zur Geltung kommt, braucht die Tapete auch einen planen, glatten Untergrund und muss sorgfältig angebracht werden.

3D Moiv für Wandtapete © Alexandr, stock.adobe.com
3D Moiv für Wandtapete © Alexandr, stock.adobe.com

Die optischen Täuschungen, die sich mit modernen Foto- und 3-D-Tapeten erreichen lassen, sind vielfältig und faszinierend. Landschaftsbilder, Ansichten des Himmels oder Darstellungen schwebender Objekte lassen Wände optisch verschwinden, erweitern kleine Räume und eröffnen neue und überraschende Perspektiven. Beliebt sind auch 3-D-Tapeten in Holz-, Beton- oder Steinoptik, die etwa eine Betonwand mit den Abdrücken der Schalungsbretter perfekt imitieren oder altes Mauerwerk, Backstein oder Klinker täuschend echt wiedergeben.

Im Internet werben diverse Anbieter damit, die Fotos ihrer Kunden als hochauflösende, individuelle Fototapeten in der jeweils gewünschten Größe auszudrucken. Außerdem sind eine Vielzahl von Fotografien und Motiven in bunt und schwarz-weiß erhältlich, so dass es für jeden Raum, jeden Einrichtungsstil und jede Wand (oder Decke) eine geeignete Fototapete oder 3-D-Tapete gibt.

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Aus welchen Materialien sind 3-D-Tapeten?

Wie bei anderen Tapetenarten gibt es auch bei Fototapeten und 3-D-Tapeten verschiedene Materialien. Die meisten Fototapeten sind Vlies- oder Papiertapeten, es sind aber auch selbstklebende Vinyltapeten aus PVC mit einer Klebeschicht aus Polyacrylat erhältlich. Größere Fototapeten werden entweder als Sets aus einzelnen Abschnitten (z. B. Quadraten) angeboten oder als Tapetenbahnen. Es gibt auch kleinere Varianten, die nur aus einem Stück bestehen – das sind dann eher Poster zum Ankleben. Schwer entflammbare 3-D-Tapeten erkennen Sie am B1-Zertifikat laut DIN 4102.

Das Papier von Papier-Fototapeten ist in aller Regel recht dünn und daher wenig geeignet zum Ausgleichen von Untergrundmängeln. Die Wand muss also vorher geglättet werden, etwa gespachtelt und geschliffen oder mit einem geeigneten Untergrundmaterial als Tapetengrund beklebt. Nur so ist sichergestellt, dass später weder durchscheinende Strukturen noch störende Schatten das Bild beeinträchtigen oder die gewünschte Wirkung zunichtemachen.

Vlies-Fototapeten sind reißfest und formstabil, können sich also nicht verziehen, beim Kleistern ausdehnen oder beim Trocknen zusammenschrumpfen. Das ist gerade bei 3-D-Motiven, die exakt geklebt werden müssen, ein großer Vorteil. Viele Vliestapeten sind zudem strukturiert.

3-D-Tapeten richtig anbringen

3-D-Vliestapeten sind leichter zu verarbeiten als Papiertapeten. Denn hier wird nicht die Tapete, sondern die Wand eingekleistert und die trockene Tapete anschließend in das Kleisterbett eingelegt. Der Untergrund muss glatt und staubfrei sein, und Sie brauchen einen speziellen Vliestapetenkleber, der mit der Rolle auf die Wand aufgetragen wird. Großflächige 3-D-Tapeten werden abschnitts- oder bahnweise auf der gesamten Wand verklebt – exakt auf Stoß und ohne Überlappungen.

Fototapete richtig anbringen
Fototapete richtig anbringen

Egal, ob Sie eine klassische Fototapete, eine grafische 3-D-Tapete oder eine Tapete mit täuschend echter Holz- oder Steinoptik wollen: Kleben Sie erst los, wenn der Untergrund perfekt vorbereitet ist, sonst ärgern Sie sich nachher. Allerdings ist das professionelle Glätten einer Wand – z. B. durch vollflächiges Spachteln und Schleifen – mit erheblichem Aufwand verbunden und zudem keine Arbeit für Laien. Dafür brauchen Sie einen Profi, also einen Maler, Tapezierer oder Stuckateur.

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