Kaminholz richtig lagern

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Brennholz richtig lagern

Damit Holz im Kamin sauber und mit gutem Wirkungsgrad abbrennt, darf seine Restfeuchte 20 % nicht überschreiten. Durch eine fachgerechte Lagerung kann das Holz nach dem Einschlag abtrocknen und anschließend im Kamin oder Kaminofen für behagliche Wärme verbrannt werden. Für die Lagerung ist ein trockener, gut belüfteter Platz nötig. Ist das Holz getrocknet, kann ein Vorrat in den Räumen aufbewahrt werden.

Brennholz © Marco Drux, fotolia.com
Brennholz © Marco Drux, fotolia.com

Der passende Lagerplatz fürs Brennholz

Idealerweise wird Kaminholz auf Vorrat angeschafft, im Sommer liegen die Preise am niedrigsten. Wie teuer Kaminholz ist, hängt von der Region, der Jahreszeit sowie von der Menge ab. Je ofenfertiger das Holz ist, umso teurer ist es. Wahlweise wird das Holz fertig getrocknet und in ofengerechten Scheiten eingekauft oder selbst im Wald geschlagen, bzw. gesammelt und anschließend gesägt und gespalten. So oder so ist ein ausreichend großer Lagerplatz wichtig. Sehr gut geeignet sind Hauswände mit Südausrichtung. Dort wird das Holz aufgestapelt, am besten unter einer Überdachung, die Regen von oben abhält und dennoch eine gute Belüftung zulässt.

Brennholz richtig lagern
Brennholz richtig lagern
Tipp: In Schuppen und Kellerräumen sowie im Haus sollte nur bereits vorgetrocknetes Kaminholz gelagert werden. Frisches Holz kann dort durch die fehlende Belüftung nicht ausreichend trocknen, Schimmel und Fäulnis können entstehen.
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Kaminholz stapeln – darauf kommt es an!

Damit Kaminholz gut abtrocknet und auch trocken bleibt, ist die richtige Lagerung ein wichtiger Aspekt. Folgende Punkte müssen beachtet werden:

  • Kaminholz sollte nicht direkt auf dem Boden gelagert werden. Damit auch von unten eine Belüftung stattfindet eignen sich als Basis Holzpaletten oder Querstangen als Unterbau.
  • Zwischen Stapelrückseite und Hauswand sollte ein Abstand von 5 bis 10 cm bestehen, damit die Luft zirkulieren kann.
  • Holzscheite dürfen nicht zu dicht aufeinandergestapelt werden. Ungünstig ist die Stapelung von Rundhölzern, da durch die geringen Lücken die Luftzirkulation erschwert wird.
  • Durch die Lagerung in ofengerecht gesägten und gespaltenen Scheiten entsteht insgesamt eine große Oberfläche, die die Trocknung beschleunigt.

Damit der Holzstapel auch in den Randbereichen stabil bleibt, empfiehlt sich dort eine Lagerung überkreuz. Die Holzscheite werden schichtweise abwechselnd längs und quer aufgestapelt. Es entsteht ein stabiler Randverbund, so dass keine Scheite seitlich herausfallen können.

Brennholz Lager © Tektur, fotolia.com
Brennholz Lager mit Überdachung© Tektur, fotolia.com
Tipp: Beim Aufstapeln ist zu beachten, dass der Stapel nach hinten und nicht nach vorne wegsackt. Die unteren Lagen sollten deshalb weiter von der Wand entfernt gestapelt werden, nach oben hin wird der Abstand zur Wand verringert.

Die Lagerzeiten für frisches Kaminholz

Wie lange Holz lagern muss, bis es die erforderliche Restfeuchte für den sauberen Abbrand erreicht hat, hängt von der Art der Lagerung, der Scheitgröße und noch mehr von der Holzart ab. Zu feuchtes Holz brennt schlecht, rußt und kann zur Versottung des Kamins führen. Glanzruß im Kamin durch zu nass abgebranntes Holz stellt sogar eine echte Brandgefahr dar. Grundsätzlich muss Hartholz länger lagern als Weichholz. Folgende Zeiten sind empfohlen:

  • Birkenholz: 1,5 bis 2 Jahre
  • Nadelholz: 1 bis 1,5 Jahre
  • Eichenholz: mindestens 2 Jahre
  • Buchenholz: mindestens 2 Jahre
  • Eschenholz: mindestens 2 Jahre
Verschiedene Holzarten © Stefa Knies, fotolia.com
Verschiedene Holzarten benötigen unterschiedliche Lagerzeit © Stefa Knies, fotolia.com

Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung hat in Versuchen belegt, dass Brennholz unter optimalen Bedingungen auch deutlich schneller getrocknet werden kann. Holz, das ab Juli aufgeschichtet wird, trocknet meist nicht mehr im selben Jahr, ab September können Trocknungszeiten von weniger einem Jahr erreicht werden, also pünktlich zur nächsten Heizsaison.

Tipp: Um auf Nummer Sicher zu gehen, sollte Kaminholz vor dem Abbrand stockprobenmäßig auf seinen Feuchtegehalt überprüft werden. Dazu sind im Handel Feuchtemessgeräte erhältlich. Gemessen wird mittig im Scheit, dort befindet sich die feuchteste Zone.

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Ofenfertiges Brennholz kaufen – auf Qualitätsstandards achten

Wird Kaminholz ofenfertig und getrocknet gekauft, empfiehlt es sich, auf einige Qualitätsstandards und Gütesiegel zu achten:

  • Qualitätszeichen des Bundesverbandes Brennholzhandel und -produktion e.V.
  • Gütezeichen der RAL-Gütegemeinschaft Brennholz e.V.
  • EN 14961-5 Klassifizierung biogener Festbrennstoffe
  • EN 15234-5 Qualitätssicherung geogener Festbrennstoffe
  • IBT-Richtlinie zur Messung und Bestimmung der Brennholzfeuchte
Tipp: Auch beim Kauf von ofenfertigem Kaminholz lohnt es sich, mehrere Angebote einzuholen. Vor dem Kauf sollte das Holz begutachtet und auf schimmelige, stockige oder verfärbte Scheite geachtet werden. Diese sind von minderer Qualität.
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