Was kosten Innentüren?

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Türen gehören zum Haus und sind durch nichts zu ersetzen, deshalb müssen sie auch zwingend in die Kalkulation. Für die grobe Planung kann man davon ausgehen, dass 3,5 Prozent der Bausumme für die Türen ausgegeben werden müssen. Es liegt aber auf der Hand, dass dies nur ein sehr grober Richtwert sein kann.

Innentür geöffnet © Matthias Bühner, stock.adobe.com
Weiße Innentür © Matthias Bühner, stock.adobe.com

Das gilt überhaupt für alle Preise, die hier genannt werden. Und es sind die günstigen, wenn auch nicht die allerbilligsten Preise, von denen hier die Rede ist. Nach oben ist immer jede Menge Luft, so dass immer die Aufgabe gestellt ist, Budget, Bedarf und Geschmack in ein sinnvolles Gleichgewicht zu bringen. Die hier angegebenen Preise beziehen sich auf die Angebote der Baumärkte. Bedacht werden muss auch, dass die Preise für Baustoffe zeitweise erheblich schwanken. Trotzdem können hier wichtige Anhaltspunkte gegeben werden.

Zentraler Bestandteil – das Türblatt

Beim Türblatt gibt es unterschiedliche Bauarten, die erhebliche Preisunterschiede mit sich bringen. Die Bauarten beziehen sich auf das Innenleben. Die günstigste Tür hat einen Hohlraum oder eine Wabenfüllung aus pappeartigem Material. Widerstandsfähiger sind

Füllungen aus Stegeinlagen sind widerstandsfähiger. Die Vollspantür schließlich ist massiv und widerstandsfähig und bietet den besten Schallschutz.

Die Bauart des Türblatts bestimmt die Kosten
Die Bauart des Türblatts bestimmt die Kosten

Einfache, weiße Standardtüren sind ab 70 Euro zu haben, gelegentlich sogar noch günstiger. Mit Dekor muss es auch nicht teurer sein. Bis zum Preis von 100 Euro ist die Auswahl schon recht groß. Soll ein Glaseinsatz in der Tür sein, sind 130 Euro die Untergrenze. Kassettentüren werden etwa ab 180 Euro verkauft, mit steigendem Budget wird auch die Auswahl immer breiter. Wer 1000 Euro für ein Türblatt ausgeben möchte, der findet ebenfalls ein Angebot.

Kosten für Innentüren aus dem Baumarkt
Kosten für Innentüren aus dem Baumarkt

Landhaustüren aus massivem Nadelholz sind übrigens keineswegs teurer, sehen aber längst nicht so einfach aus wie eine glatte weiße Tür. Allerdings müssen diese Türen ins Haus passen. Wer dann das rohe Holz doch nicht sehen möchte, muss die Türen lackieren. Dabei sind die Farben preiswert, wenn man es selbst macht – der hauptberufliche Maler dagegen macht aus der lackierten Landhaustür schnell ein teures Vergnügen. Berücksichtigen sollte man außerdem, dass die zu den Landhaustüren passenden Zargen etwas teurer sind; 120 Euro muss man ausgeben.

Innentüren © schulzfoto, fotolia.com
Die Auswahl ist groß, die Preisunterschiede auch © schulzfoto, fotolia.com
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Die Zarge nicht vergessen

Überhaupt gilt die Faustregel, das fast noch einmal der gleiche Betrag wie für das Türblatt für die Zarge fällig wird, die Palette beginnt bei 80 Euro. Dabei ist klar, dass die Zarge optisch und technisch zum Türblatt passen soll. Teurere Türblätter brauchen auch teurere Zargen. Multipliziert man dann den Preis für das Türblatt mal zwei, gelangt man ungefähr in die richtige Größenordnung.

Mit Tür und Zarge ist es freilich noch nicht getan. Notwendig sind auf jeden Fall einer Drückergarnitur und ein Schließzylinder. Und es können leicht ein paar Nebenkosten hinzu kommen, je nach Türgriff für spezielle Abdeckung.

Türklinke wird montiert © Dan Race, stock.adobe.com
Die Türgriffe werden bein der Kalkulation von Türen gerne vergessen © Dan Race, stock.adobe.com

Bei den Drückergarnituren kommt es schon darauf an, dass der Griff zur Tür passt. Wer eine einfache Drückergarnitur zu einer einfachen Tür braucht, der muss nicht mehr als 15 Euro ausgeben. Wem das zu spartanisch ist, der findet in Preislagen zwischen 20 und 30 Euro eine breite Auswahl vor. Nach oben sind natürlich keine Grenzen gesetzt, noch bis zu 40 bis 60 Euro wird allerlei angeboten, ohne dass dies schon als Luxusausstattung gelten kann. Ein extra Schließzylinder kann dann noch einmal 50 bis 100 Euro kosten – es gibt aber auch preiswertere Varianten, wenn es innerhalb der Wohnung auf Einbruchsicherheit nicht so ankommt.

Wer kalkulieren möchte, ohne sich schon genau einzelne Produkte anzuschauen, der liegt zumeist nicht falsch, wenn er je Tür noch einmal 5 Euro für irgendwelches Kleinzubehör berechnet. In dieser Größenordnung sollte bei einer Kalkulation ohnehin ein Posten für Unvorhergesehenes einbezogen werden.

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Falt- und Schiebetüren

Falttüren sind eine Alternative dort, wo für ein schwenkbares Türblatt nicht genug Platz ist. Optisch können Falttüren mit richtigen Türen nicht mithalten, sind aber eventuell eine Lösung für Neben- oder Kellerräume. Mehr als 100 Euro muss man nicht ausgeben, für 150 Euro bekommt man schon eine etwas anspruchsvollere Optik oder größere Maße. Viele Falttüren kann man mit oder ohne Zarge einbauen – auch das ist eine Frage der Optik. Richtig fest schließen lässt sich eine Falttür besser, wenn es eine Zarge gibt.

Eine andere Alternative bei speziellen Platzverhältnissen sind Schiebetüren. Komplett aus Glas gefertigt, kann dies einen edlen Look ins Haus bringen. 120 bis 200 Euro muss man für eine solche Tür ausgeben, dazu kommen aber noch einmal Schienen und anderes Kleinmaterial. Zusammengerechnet muss man viel Glück haben, wenn man für eine Schiebetür aus Glas weniger als 300 Euro ausgeben möchte.

Kosten für Falttüren und Schiebetüren
Kosten für Falttüren und Schiebetüren

Auch bei anderen Schiebetüren muss man alleine für das Schienensystem mit mindestens 150 Euro rechnen. Dazu kommen dann oft die Laufrollen, die mit bis zu 100 Euro zu Buche schlagen. Für die eigentliche Tür bewegt man sich im Preissegment von mindestens 500 Euro. Und damit ist klar, dass Schiebetüren zwar eine Alternative sind, aber keine preiswerte.

Nicht jeder baut seine Türen selbst ein. Wer diese Arbeit von einem Handwerker erledigen lässt, sollte sich vorab einen Kostenvorschlag machen lassen – wie eigentlich immer im Bauhandwerk. Rechnen muss man für der Einbau einer Zimmertür mit 100 bis 150 Euro, für eine Schiebetür mit 150 bis 200 Euro. Eine Glastür mit Zarge liegt ebenfalls in dieser Größenordnung, bei Wohnungseingangstüren freilich muss man eher mit 300 Euro rechnen. Das alles sind freilich Untergrenzen, die je nach den örtlichen Gegebenheiten erheblich überschritten werden können.

Innentüren © schulzfoto, fotolia.com
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