Metalltüren aufarbeiten

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Metall- oder Stahltüren werden im Hausbau in der Regel als Feuerschutztüren eingebaut und haben daher gesetzlich vorgeschriebene brandschutztechnische Aufgaben zu erfüllen. Innentüren mit Sicherheitsfunktion dürfen optisch verändert werden, müssen allerdings bei mechanischen Veränderungen baurechtlich geprüft werden. Dies gilt bereits für ein einfaches Ausbeulen einzelner Dellen und Mulden.

Metalltüren aufbereiten
Metalltüren aufbereiten

Bei kleineren Schäden kann man sich als versierter Heimwerker allerdings auch selbst helfen. Voraussetzung sind handwerkliches Geschick und natürlich Grundwissen im Umgang mit Metall sowie Lackfarbe.

Metalltür © Ralf Eckert, fotolia.com
Metalltür © Ralf Eckert, fotolia.com

Türen ausbeulen und spachteln

Haben kleine Dellen den Lack beschädigt oder das Metall bereits Rost angesetzt, ist eine intensivere Behandlung der beschädigten Stelle notwendig. Zuerst wird dazu der Rost und lose Farbe entfernt. Dazu verwendet man zunächst eine Drahtbürste oder ein elektrisches Werkzeug mit einem Drahtbürsten-Aufsatz.

Wichtig: Mit der Drahtbürste nur leicht über die Schadstelle streichen. Auch wenn man meint mit stärkerem Druck effektiver zu arbeiten. Wird die Drahtbürste mit starkem Druck geführt, biegen sich die einzelnen Drähte nach hinten und rutschen nur über die Oberfläche.

Für einen sicheren Halt der Spachtelmasse sollte die zu bearbeitende Fläche danach ein wenig abgeschliffen werden. Hierfür kann ein feines Schmirgelpapier oder ein Schleifschwamm genutzt werden. Dann kann die Delle mit Spachtelmasse gefüllt werden. Ist die Spachtelmasse aufgetragen und getrocknet, kann diese geschliffen werden, bis sich eine gleichmäßige Fläche ergibt. Dabei entstehender Schleifstaub sollte immer wieder mit Druckluft und abschließend mit einem Staubbindetuch entfernt werden.

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Türen grundieren und lackieren

Wird bestehender Lack überlackiert, ist es unmöglich dieses absatzfrei zu gestalten. Deshalb die zu lackierende Fläche großzügig bis zum alten Lackansatz abkleben.

Danach kann der Haftgrund aufgetragen werden. Dieses geschieht in einer dünnen Schicht und muss beim ersten Mal nicht die gesamte Fläche einfärben. Wird zu viel Haftgrund aufgetragen, beginnt dieser an zu fließen und es bilden sich Farbnasen, die wieder geschliffen werden müssen. Sicherer ist es die Grundierung in zwei oder sogar drei dünnen Schichten aufzutragen und zwischendurch trocknen zu lassen.

Nach guter Trocknung wird die behandelte Fläche leicht mit einem Schleifvlies oder einem sehr feinen Schleifschwamm bearbeitet. Hierbei nur leicht über die Fläche wischen.

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Die klassische Variante ist mit dem Pinsel oder der Rolle zu lackieren. Leichter gelingt der Anstrich mit Lacken aus der Spraydose. Bessert man nur die Delle aus, sollte der Farbauftrag unbedingt dem Original entsprechen und kreuzweise aufgetragen werden. Dabei die Sprayflasche gleichmäßig über die Fläche ziehen und nie auf einen Punkt halten. Wie der Haftgrund, wird auch die Lackfarbe in mehreren Schichten aufgetragen. Optimal wird in einem Arbeitsgang so viel Farbe aufgebracht, dass diese auf der Oberfläche eine schwimmende Schicht bildet, jedoch nicht verläuft. Der Farbauftrag kann mehrfach wiederholt werden. Beginnt die Farbe jedoch an zu laufen, ist die Fläche ruiniert. Hier ist weniger mehr!

Lackiert man komplette Türflächen, sollte man spezielle Rollen zum Auftragen des Lacks nutzen. Dies verspricht ein gleichmäßiges Verteilen des Lacks. Hat die Grundierung den Ansatz der Schadstelle zum Altlack ausgeglichen, kann das Klebeband entfernt werden. Dann wird mit der Rolle der Lack gleichmäßig verteilt.

Wichtig: Alle Flächen müssen vollständig getrocknet sein, ehe die Tür wieder geschlossen wird. So wird verhindert, dass die Farbe zusammenklebt, wenn lackierte Flächen aufeinanderliegen.
Tipp: Man kann auch 3in1-Metallschutzlack auftragen. Er ist Haftgrund, Rostschutz und Deckanstrich in einem. Am besten zweifach auftragen!
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