Checkliste Handwerker-Angebote

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Handwerker-Angebote-Checkliste: So beauftragen Sie einen Handwerker!

Das Badezimmer soll endlich neu gefliest werden? Oder eine Photovoltaikanlage aufs Dach? Dafür benötigen Sie gute Handwerker. Die Checkliste in neun Schritten zeigt, wie Sie dabei am besten vorgehen, von der erfolgreichen Suche bis zum Auftrag.

Gipskarton spachteln © Ingo Bartussek, fotolia.com
Gute Handwerker finden ist nicht einfach © Ingo Bartussek, fotolia.com
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  1. Klären, was zu tun ist!
    Machen Sie sich selbst ein Bild, was der Handwerker eigentlich genau erledigen soll. Erst dann können Sie sich gezielt nach Leistungen und Preisen erkundigen und Angebote bzw. Kostenvoranschläge einholen.
  2. Eine genaue Vorab-Planung kann Missverständnisse und Fehlleistugen vermeiden
    Eine genaue Vorab-Planung kann Missverständnisse und Fehlleistugen vermeiden
  3. Gründlich recherchieren!
    Eine Million Handwerksbetriebe gibt es in Deutschland. Das sind zwar nicht alles Fliesenleger oder Dachdecker, dennoch: Die Auswahl ist groß und so passiert es leicht, dass man den günstigsten und besten Betrieb gar nicht findet. Es lohnt sich also für Sie, Zeit mit der Recherche zu verbringen, Bekannte und Kollegen zu fragen und sich online zu informieren. Fündig werden können Sie aber auch hier https://www.sanier.de/fachbetriebe/fachbetriebe-anfragen.
  4. Handwerker finden: Vorab im Internet erkundigen
    Handwerker finden: Vorab im Internet erkundigen
  5. Mehrere Angebote einholen!
    Angebote sind in der Regel kostenlos und verbindlich – anders als Kostenvoranschläge. Darum sollten Sie Angebote einholen – am besten mindestens drei. Dann können Sie Preise und Leistungen vergleichen und das für Sie passende auswählen – oder weiter suchen, wenn Sie von keinem der vorliegenden Angebote überzeugt sind.
  6. Handwerkerangebote sind verbindlich
    Handwerkerangebote sind verbindlich
  7. Auf Seriosität achten!
    Leider gibt es auch unter Handwerkern schwarze Schafe. Deshalb sollten Sie darauf achten, dass der von Ihnen beauftragte Handwerker qualifiziert ist, etwa als Meisterbetrieb. Es kann auch ein Vorteil sein, wenn der Betrieb Mitglied der Innung ist – dann können Sie im Streitfall die Schlichtungsstelle der Innung anrufen.
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  9. Vor-Ort-Termin ausmachen!
    Wenn Sie mehr zu erledigen haben als „08-15-Arbeiten“, sollten Sie einen Ortstermin mit dem Handwerker vereinbaren. Wenn er die Örtlichkeiten selbst in Augenschein genommen hat, kann er eine realistischere Einschätzung von Aufwand und Preis abgeben – und schützt damit nicht nur Sie, sondern womöglich auch sich selbst vor späteren bösen Überraschungen! Ein Vor-Ort-Termin ist einer (von mehreren) Gründen, warum die Beauftragung eines Handwerkers, der seinen Standort in Ihrem Wohnort hat, diverse Vorteile mit sich bringt.
  10. Auf konkreten Angaben bestehen!
    Ein Angebot sollte so konkret wie möglich sein, Angaben wie „geschätzte Meterzahl“, „ungefähr“ und „unverbindlich“ sollten Sie einem Handwerker im Angebot nicht durchgehen lassen!. Bestehen Sie stattdessen darauf, dass etwa Materialmengen und die Verwendung bestimmter Qualitätskomponenten und Ähnliches präzise aufgelistet werden. Das gilt auch für die voraussichtlichen Lohnkosten. Bei größeren Abweichungen im Verlauf der Arbeiten ist der Handwerker verpflichtet, Ihnen ein weiteres Angebot mit den aktualisierten Sachverhalten vorzulegen, das Sie auch ablehnen können. Dann zahlen Sie nur, was der Handwerker bis zu dem Zeitpunkt an Aufwand in Rechnung stellen kann.
  11. Handwerkerangebote gründlich prüfen
    Handwerkerangebote gründlich prüfen und auf konkreten Angaben bestehen
  12. Angebot prüfen und annehmen!
    Prüfen Sie alle Angaben im Angebot genau, auch das Kleingedruckte. Wenn Sie Passagen nicht verstehen, sprechen Sie den Handwerker darauf an! Es gibt auch Stellen, etwa bei Verbraucherzentralen, die Angebote von Handwerkern bestimmter auf Plausibilität hin überprüft. Erst danach sollten Sie das Angebot annehmen und dem Handwerksbetrieb den Auftrag schriftlich erteilen – auf der Basis der vereinbarten Leistungen und Preise. Danach gilt der Vertrag, und Preisänderungen darf der Handwerker nur auf der Basis eines weiteren Angebots vornehmen.

    Handwerker Angebote: Schriftliche Annahme und Bestätigung
    Handwerker Angebote: Schriftliche Annahme und Bestätigung
  13. Die Arbeiten abnehmen!
    Wenn der Handwerker sein Werk vollbracht hat, ist es an Ihnen als Auftraggeber, diese Arbeiten auch abzunehmen. Prüfen Sie also genau, ob der Auftrag zu Ihrer Zufriedenheit ausgeführt ist und bestehen Sie gegebenenfalls auf die umgehende Beseitigung von Mängeln!
  14. Nicht bar bezahlen!
    Bezahlen Sie eine Handwerkerrechnung möglichst nicht bar, sondern über Ihr Bankkonto (Überweisung oder Abbuchung). Und achten Sie darauf, dass in der Abschlussrechnung Arbeits- und Materialkosten als getrennte Posten ausgewiesen sind. Nur dann können Sie bei Renovierungsarbeiten am Haus bis zu 1.200 Euro Lohnkosten von der Steuer absetzen. Bei bar bezahlten Handwerkerrechnungen ist das nicht möglich.
  15. Wichtig: Handwerker Rechnungen nicht bar bezahlen
    Wichtig: Handwerker Rechnungen nicht bar bezahlen
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