Feng Shui

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Feng Shui – die Lehre vom gesunden Wohnen

Ein entspannendes und gesundes Wohnumfeld entsteht durch schadstofffreie natürliche Baumaterialien und das richtige Raumklima. Unterstützend können bei der Anordnung der Räume wie auch der Möbel die Grundsätze des aus China stammenden Feng Shui wirken. Diese alte Lehre verfolgt das Ziel, die Umgebung zu harmonisieren. Traditionell kommt Feng Shui vorwiegend für die Anlage von Grabstätten zum Einsatz, in Europa werden die Grundsätze immer häufiger im Gartenbau wie auch in der Gestaltung von Häusern angewendet.

Feng Shui © Monika Wisniewska, stock.adobe.com
Die chinesische Lehre Feng Shui soll das Raumklima harmonisieren © Monika Wisniewska, stock.adobe.com

Feng Shui – Wind und Wasser in Einklang bringen

Feng Shui ist eine Harmonielehre, die ihre Wurzeln in China hat. Sie beschäftigt sich mit der Kunst, Anlagen mit der universellen Lebensenergie, dem „Chi“ in Einklang zu bringen und es zum Nutzen aller fließen zu lassen. In Europa hat sich aus den Elementen der traditionellen Lehre und verschiedenen weiteren Einflüssen die heutige Feng Shui Lehre entwickelt.

Das „Chi“ zum fließen zu bringen, stellt auch in der modernen Varianten die Grundlage dar. Ist die universelle Energie blockiert, entstehen Blockaden im Wohnumfeld, die unterschiedliches Auswirkungen haben können. Dazu gehört zum Beispiel unruhiger Schlaf, Disharmonie in der Familie oder sogar Geldprobleme. Durch eine bestimmte Anordnung der Räume und der Einrichtung können diese Störungen beseitigt werden. Kommt Feng Shui bereits bei der Hausplanung zum Einsatz, spielen die Himmelsrichtungen, insbesondere die Ausrichtung der Eingangstür eine wichtige Rolle. Im Bestandsbau, in dem der Grundriss nur eingeschränkt angepasst werden kann, werden die Energien durch verschiedene Einrichtungselemente oder Farben gelenkt.

Feng Shui: Diese Objekte leiten das „Chi“
Feng Shui: Diese Objekte leiten das „Chi“
Tipp: Ein Nebeneffekt des Feng Shui als angewandte Lehre ist eine geschmackvolle Inneneinrichtung, da sich die Grundsätze nach verschiedenen Harmoniegrundsätzen richtet.
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Die Fünf Element im Feng Shui

Die fünf Grundelemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser spielen im Feng Shui eine wichtige Rolle. Sie verkörpern verschiedene Qualitäten und Eigenschaften und sind den einzelnen Himmelsrichtungen zugeordnet.

  • Das erste Element

    Holz gehört zum Osten als Himmelsrichtung, das Element symbolisiert Schöpfung, Kreativität und Wachstum. Alle Grüntöne und Hellblau stehen für Holz, ebenso Objekte wie Pflanzen, Bäume, frische Blumen und Bilder, die Pflanzen darstellen.

  • Das zweite Element

    Feuer steht für den Süden als Himmelsrichtung sowie für Intellekt, Lernen und Handeln. Die zugehörigen Farben sind alle Rottöne. Kunststoff und tierisches Material wie Wolle und Leder sind die zugeordneten Materialien, Dekorationen und Accessoires in Rot wie Rote Kerzen, Lampen oder Bilder mit feurigen Motiven sind dem Element ebenfalls zugeordnet.

  • Das dritte Element

    Dieses Element Erde steht für die Mitte und symbolisiert Erdung, Bodenständigkeit und Zuverlässigkeit. Alle Erdfarben sind der Erde zugeordnet, weiterhin Keramik-, Porzellan- oder Ton-Accessoires sowie geflieste Böden, Holzböden oder Teppiche in Erdfarben.

  • Das vierte Element

    Im Westen steht das Element Metall, das Erfolg und Reichtum repräsentiert. Zugeordnet sind die Farben Weiß, Gold und Silber. Unterstützt wird die Energie durch metallische Dekoartikel sowie Metalllampen, aber auch Elektro- und Elektronikgerate.

  • Das fünfte Element

    Als fünftes Element steht das dem Norden zugeordnete Wasser für Kommunikation, die Übermittlung von Ideen, Literatur, Kunst und Musik. Die zugehörigen Farben sind Blau, Blauviolett und Schwarz. Alle blauen Dekorationsobjekte, aber auch Zimmerbrunnen, Bilder von Wasser und blaue Stoffe unterstützen das fünfte Element.

Die fünf Elemente und ihre jeweiligen Verkörperungen werden im Feng Shui so in den Räumen, bzw. im Haus angeordnet, dass das Chi frei fließt und störende oder negative Einflüsse minimiert werden.

Verwendung von Objekten im Feng Shui

Die Kombination aus Gegenständen und spezieller Anordnung im Raum sollen laut der Feng Shui Lehre bestimmte, positive Wirkungen erzielen. Eine besonders große Rolle spielen dabei Spiegel, die je nach Standort positiv, aber auch negativ wirken können. Als Material für den Rahmen sollte Holz oder Metall gewählt werden. Ein weiteres beliebtes Element ist der achteckige Bagua-Spiegel. Die achteckigen Spiegel gelten als Glücksbringer und sollen „böses Chi“ besonders gut abwehren. Auch wenn die Wirkung dahin gestellt sein mag, so stellt dieser besondere Spiegel auf jeden Fall ein ungewöhnliches Dekoelement dar.

Feng Shui Regeln: Die neun Zonen des Bagua
Feng Shui Regeln: Die neun Zonen des Bagua

Der achteckige Bagua Spiegel gilt als Glücksbringer und wehrt schlechte Energien ab

Ein weiteres wichtiges Element im Feng Shui sind Pflanzen. Sie verbessern ganz reell die Luftqualität in Räumen, einige Pflanzen gelten sogar als schadstoffbindend. Im Feng Shui sind Pflanzen dem ersten Element Holz zugeordnet, sie fördern Kreativität und Entspannung. Pflanzen auf der Fensterbank verhindern, dass die Lebensenergie durch die Fenster entweicht, hohe Pflanzen in Zimmerecken aufgestellt, können diese entstören und verhindern, dass das Chi durch die Ecken entweicht.

Feng Shui in den einzelnen Räumen

Um eine ruhige und ausgeglichene Atmosphäre im Haus oder in der Wohnung zu schaffen, gibt es für jeden Raum verschiedene Grundsätze, was di Anordnung der Möbel, die Farbwahl sowie bestimmte Gegenstände betrifft.

Das Wohnzimmer

  • Betonte Mitte als freibleibender Kraftort, zum Beispiel durch runde Teppiche oder eine Stuckrosette an der Zimmerdecke.
  • Anordnung der Sitzmöbel an der Wand für einen freien Blick in den Raum
  • Akzentleuchten und Lichtinseln als Quelle der Harmonie
  • Erdtöne und gebrochenes Weiß für Ruhe und Behaglichkeit, Grüntöne, Flieder, Rot oder Orange in Form von Accessoires oder Wohntextilien sorgen für eine anregende Umgebung


Das Schlafzimmer

  • Anordnung des Bettes mit dem Kopf in Richtung Tür
  • Kopfende des Bettes an der Wand anordnen, alternativ ein Bett mit hohem Kopfende aus Holz oder Metall wählen
  • Keine strom- oder wasserführenden Leitungen an der Kopfwand
  • Bett nicht zwischen zwei gegenüberliegenden Öffnungen anordnen
  • Querverlaufende Deckenbalken über dem Bett durch einen Baldachin entstören
  • Anders als in der Farbpsychologie werden im Feng Shui für das Schlafzimmer sanfte Rot- und Orangetöne empfohlen.
Feng Shui: Das Schlafzimmer richtig einrichten
Feng Shui: Das Schlafzimmer richtig einrichten

Die Ausrichtung des Bettes nach den Himmelsrichtungen hängt vom Geburtsdatum ab. Daraus lässt sich die das zugehörige Element und die ideale Position genau berechnen.

Tipp: Das Schlafzimmer sollte nicht über Garagen oder Abstellräumen sowie in der Nähe von Sanitärräumen oder der Küche angeordnet sein.

Die Küche

  • Schneidbretter aus Holz oder Holzregale zum Ausgleich der angrenzenden Elemente Feuer (Herd) und Wasser (Küchenspüle)
  • Helle Akzente in dunklen Küchen
  • Helle Farben wie Beige oder weiß

Das Bad

  • Helle und weiche Formen
  • Geschlossene Schränke
  • Helle Erdtöne und Grünpflanzen zur Abminderung des fließenden Chi

Der Flur

  • Solide und einladende Haustür
  • Kristallleuchter und Pflanzen oder Wasserschalen zum „Einladen“ des Chi
  • Spiegel nicht direkt gegenüber der Eingangstür

Die Feng Shui Grundsätze anwenden

Über entsprechende Literatur lassen sich verschiedene Feng Shui Regeln oft gut im eigenen Zuhause umsetzen. Wer sein Haus und sein Gebäude umfassend nach Feng Shui planen und einrichten möchte, kann auf einen der zahlreichen professionellen Feng Shui Berater zurückgreifen und sich beraten lassen.

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