Die meisten Hecken stehen sicherlich an einer Grundstücksgrenze und sind dadurch für andere Menschen gut sichtbar. Trauen Sie sich nicht zu, die Hecke wirklich gerade zu schneiden, geben Sie diese Arbeit daher besser bei einem der Profis in Auftrag. Sie verfügen über die nötige Übung und gute Werkzeuge, sodass Ihre Hecke im Anschluss wieder gepflegt aussieht.

Der Heckenschnitt – diese Faktoren beeinflussen die Kosten
Einen Heckenschnitt können Sie bei vielen Gartenbaubetrieben und selbstständigen Gärtnern in Auftrag geben. Auch Firmen, die ähnlich wie ein Hausmeisterservice verschiedene Arbeiten in Haus und Garten übernehmen, bieten diesen Service oft an. Sie sind häufig günstiger, in der Regel aber keine gelernten Gärtner. In beiden Fällen dürfen Sie die Kosten als haushaltsnahe Dienstleistung von der Steuer absetzen.


Wie viel Sie für das Schneiden einer Hecke bezahlen, hängt davon ab, wie stark die Hecke gekürzt werden soll. Bei einer Hecke, die regelmäßig geschnitten wurde, reichen oft schon wenige Zentimeter aus. Wurde die Hecke etwas vernachlässigt, kann dagegen ein stärkerer Rückschnitt erforderlich sein. Er verursacht mehr Arbeit und ist dadurch teurer. Die Höhe der Hecke spielt bei der Preisgestaltung ebenfalls eine Rolle. Erreicht der Gärtner selbst die Oberseite vom Boden, ist die Arbeit schneller erledigt als bei einer meterhohen Hecke. Einen Einfluss auf den Preis hat außerdem die Länge der Hecke, denn bei einer kurzen Hecke können die Anfahrt und die Entsorgung des Schnittguts ebenso viel Zeit in Anspruch nehmen wie das Schneiden. Besitzen Sie eine sehr kurze Hecke, müssen Sie daher mit einem etwas höheren Preis pro laufenden Meter rechnen.
Die Hecke als naturnahe Grundstückseinfassung
Neben Zäunen und Mauern werden Hecken gern als Grundstückseinfassungen genutzt. Sie bieten in einer entsprechenden Höhe einen guten Sichtschutz und… weiterlesen


Angebote einholen und richtig vergleichen

Manche Betriebe, die einen Heckenschnitt anbieten, nennen Ihnen einen Pauschalpreis pro laufenden Meter. In ihm sind die Anfahrt und die Entsorgung des Schnittguts inbegriffen. Andere legen allein für den Heckenschnitt einen Preis fest. In diesen Fällen müssen Sie die Entsorgungsgebühren und die Anfahrtspauschale hinzurechnen. Achten Sie beim Einholen von Angeboten daher darauf, welche Leistungen in den jeweiligen Preisen enthalten sind. Bei einem Pauschalpreis wissen Sie von vornherein, wie viel Sie der Heckenschnitt kosten wird. Vielleicht möchten Sie das Schnittgut aber auch zur Herstellung von Kompost behalten. Dann ist eine Preisangabe allein für den Schnitt sicherlich interessanter. Auch eine Abrechnung nach geleisteter Arbeitsstunden zu einem Stundensatz ab 50 Euro ist möglich. In den meisten Fällen rechnen die Gärtner jedoch nach laufenden Metern ab.
Tipp: Kleinere Mengen Schnittgut können Sie auch in der Biotonne entsorgen oder bei der nächsten Grünabfuhr an die Straße legen.

Kosten für das Schneiden einer Hecke
| Leistung | Preis pro laufenden Meter allein für den Schnitt | Preis pro laufenden Meter inkl. Entsorgung des Schnittguts und anderer Nebenkosten |
|---|---|---|
| Rückschnitt um nicht mehr als 15 Zentimeter | ab 4 € | ab 8 € |
| Starker Rückschnitt (ca. 50 cm) | ab 10 € | ab 13 € |
| Radikaler Rückschnitt (bis knapp über dem Boden) | ab 20 € | ab 25 € |
Nimmt der Gärtner das Schnittgut mit, um es auf einer Deponie zu entsorgen, wird er für diese Leistung etwa 30 bis 45 Euro pro Kubikmeter berechnen. Verlangt er eine Anfahrtspauschale, wird Sie dies vermutlich mindestens 30 Euro kosten.
Rechner: Was kostet das Schneiden einer Hecke?

Hecke schneiden: Wann erlaubt, wann verboten?
Wann ist es verboten, Hecken zu schneiden? Hecken bieten einen grünen Sichtschutz, ersetzen Zäune an der Grundstücksgrenze und sind ein… weiterlesen









