Garagentor

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Garagentore: Welche Möglichkeiten gibt es?

Damit eine Garage ihre Aufgaben, das Kraftfahrzeug vor Witterung und Diebstahl zu schützen, erfüllen kann, ist ein sicher verschließbares Garagentor nötig. Bei der Auswahl des Tortyps sind jeweils unterschiedliche Vor- und Nachteile zu berücksichtigen.

Garagentor öffnungsarten ©  Ayamap, fotolia.com
Garagentor öffnungsarten © Ayamap, fotolia.com

Die verschiedenen Typen

Grundsätzlich unterscheidet man beim Garagentor zwischen 5 verschiedene Typen mit unterschiedlichen Eigenschaften, Vorzügen und auch Nachteilen. Die Wahl des Typs hängt in vielen Fällen vom eigenen Komfortbedürfnis ab. So kann man zum Beispiel zwischen manuellem und elektrischem Antrieb wählen. Auch die Konstruktion der Garage und das Platzangebot spielen eine Rolle. Je nach Typ kann sich auch die Art des Zugangs unterscheiden.

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  • Schwingtor

    Der kostengünstige Klassiker unter den Garagentoren ist nach wie vor das Schwingtor. Für die manuelle Öffnung wird das Tor am Griff nach oben geschoben und verschwindet beim Öffnen auf unterhalb der Garagendecke. Das Tor läuft dabei auf Schienen, ein Fixiermechanismus sorgt dafür, dass es sich nicht selbständig und unkontrolliert wieder schließt. Schwingtore sind für die klassische Kleingarage gut geeignet und stellen eine kostengünstige und praktikable Lösung dar. Um die Sicherheit bei der Benutzung zu gewährleisten, muss das Tor nach EU-Richtlinien mit einem Fingerklemmschutz, Entgleisungs-Stopp und einem sicheren Schienenlauf ausgestattet sein.

    Schwingtor  ©  Ayamap, fotolia.com
    Schwingtor © Ayamap, fotolia.com

    Der Nachteil beim Schwingtor ist der Platzbedarf beim Öffnen. Da das Tor über die gesamte Höhe nach vorne schwingt, muss das Fahrzeug im entsprechenden Abstand geparkt werden. Weiterhin kann es für kleinere Personen eher unkomfortabel und sehr kraftaufwändig sein, dem Tor genug Schwung zu geben, damit es unter der Decke verschwindet.

  • Rolltor

    Rolltore sind ideal, wenn ein Garagentor eher selten benutzt wird. Sie ähneln im Aufbau Fensterrolladen mit dem Unterschied, dass Rolltore für Garagen ausschließlich elektrisch betrieben sind. Dies ist aufgrund des großen Kraftaufwandes erforderlich. Beim Öffnen des Tores wird die lamellenartige Torfläche am oberen Rand der Garagenöffnung sozusagen aufgewickelt, beim Schließen wieder abgewickelt.

    Rolltor ©  Ayamap, fotolia.com
    Rolltor © Ayamap, fotolia.com

    Wird ein Garagentor mehrmals täglich geöffnet, wirkt sich beim Rolltor der hohe Materialverschleiß durch die Reibung im Betrieb negativ aus. Weiterhin spielt der hohe Geräuschpegel eine Rolle. Rolltore werden vorwiegend im industriellen Bereich eingesetzt.

  • Sektionaltor

    Sektionaltore sind aus mehreren gelenkig miteinander verbundenen Einzelelementen zusammengesetzt. Beim Öffnen werden die Elemente über Laufrollen platzsparend an der Garagendecke verstaut. Die Elemente fahren dabei senkrecht nach oben, vor der Garage muss kein Platz eingeplant werden. Sektionaltore können mit transparenten Einbauten ausgestattet sein, auch der Einbau einer Tür ist möglich.

    Sektionaltor ©  Ayamap, fotolia.com
    Sektionaltor © Ayamap, fotolia.com

    Ebenso wie Rolltore sind Schwingtore elektrisch betrieben und vergleichsweise teuer. Probleme kann es im Winter mit dem Antrieb geben, wenn sich zwischen den Lamellen Eis bildet. Dies kann dazu führen, dass sich das Tor nicht mehr öffnet.

  • Schnelllauftor

    Schnelllauftore spielen im Einfamilienhausbau keine Rolle, sondern kommen als Industrietore zum Einsatz. Der Vorteil dieser Torvariante: Sie lässt sich schnell öffnen und schließen. Eingesetzt werden sie zum Beispiel bei Feuerwehrgaragen oder in Kühllagern.

  • Flügeltor
    Flügeltuer ©  Ayamap, fotolia.com
    Flügeltuer © Ayamap, fotolia.com

    Alternativ zum Schwingtor kommt bei geraden Auffahrten auch ein Flügeltor mit ein oder zwei Flügeln als Garagentor in Frage. Einen Pluspunkt bietet die attraktive Optik, sie nimmt den Garagencharakter. Weiterhin bieten sie eine große Durchfahrtsbreite und -höhe. Allerdings brauchen die Tore für die Flügel sehr viel Platz vor der Garage und machen nur dort Sinn, wo eine ausreichend großzügige Auffahrt vorhanden ist. Etwas unkomfortabel ist gerade bei der zweiflügeligen Variante das Öffnen und Schließen.

Tipp: Moderne Garagentore können in vielen Farben und Designs gestaltet werden. So lässt sich der funktionale Charakter der Tore etwas abmindern. Ebenso ist eine Anpassung an den Stil des Haupthauses bzw. der Fassadenfarbe möglich.
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Garagentore und Einbruchschutz

Neben dem Kraftfahrzeug befinden sich in Garagen oft noch weitere Wertgegenstände, gerade bei ans Haus angebauten Garagen mit direktem Durchgang stellt das Garagentor eine Schwachstelle dar. Mit einem mit Einbruchschutz ausgerüsteten Garagentor lässt sich das Risiko deutlich verringern. Ältere Garagentore lassen sich zwar mit einem Einbruchsschutz, zum Beispiel in Form einer Schnäpper-Verriegelung nachrüsten. Wirkliche Sicherheit bieten aber nur moderne Tore, optimalerweise solche, die elektrisch betrieben sind.

Garagentor Einbruchschutz © Picture Factory, fotolia.com
Garagentor Einbruchschutz © Picture Factory, fotolia.com

Hier verhindert bereits der elektrische Antrieb, dass sich das Tor ohne weiteres von Hand aufbrechen und öffnen lässt. Mechanische Torverriegelungen in der Antriebsschiene sorgen zusätzlich für einen guten Schutz, denn die wirken auch bei Stromausfall. Als Auswahlkriterium für das sichere Garagentor dienen die Widerstandsklasse (mindestens RC 2) sowie ein TÜV-Siegel oder das Gütesiegel des Fachverbands Türen, Tore und Zargen. Funkbetriebene Garagentore benötigen für ausreichend Sicherheit einen Grabbing-Schutz. Dieser verhindert, dass Einbrecher den Code abgreifen und so die Garage öffnen können.

Moderne Garagentore verfügen über einen guten Einbruchschutz
Moderne Garagentore verfügen über einen guten Einbruchschutz
Tipp: Gibt es eine Verbindungstür von der Garage zum Haus, sollte auch die gesichert werden und mindestens der Widerstandsklasse RC 2 nach DIN EN 1627 entsprechen.

Garagentor wechseln

Aus Modernisierungsgründen oder auch zur Verbesserung des Einbruchsschutzes kann es nötig sein, das Garagentor auszutauschen. Beim Tausch spielen für die Auswahl des neuen Garagentores mehrere Aspekte eine Rolle:

  • Welcher Einbruchschutz ist nötig und gewünscht?
  • Soll das Tor manuell oder elektrisch bedient werden?
  • Welche Gestaltung passt zu Garage und Eigenheim?
  • Welcher Tortyp lässt sich in die vorhandene Garagenkonstruktion integrieren?
  • Wie hoch ist das Budget?
Neues Garagentor: Was muss beachtet werden
Neues Garagentor: Was muss beachtet werden

In alten Garagen finden neue Tore oft nicht so ohne weiteres Platz, zum Teil sind bauliche Anpassungen wie eine Vergrößerung der Toröffnung oder eine Verstärkung des Sturzes nötig. Sinnvoll kann auch die Auswahl spezieller Renovierungsmodelle sein, die sich flexibel an die bauseitigen Gegebenheiten anpassen lassen. Renovierungstore mit Außenanschlag-Rahmen-System bieten hier meist viele Möglichkeiten. Soll das neue Garagentor elektrisch betrieben werden und es fehlt ein Stromanschluss, kann dies mit Hilfe von Batterie-Antrieben dennoch realisiert werden.

Tipp: Der Garagentortausch ist vor allem dann eine Sache für den Profi, wenn Umbauten an der Garage selbst nötig sind. In diesem Fall sollten Angebote verschiedener Hersteller und Firmen hinsichtlich Preis und Leistung verglichen werden.
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