Garagen und Einbruchschutz

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Garagen und Einbruchschutz

Moderne Garagentore verfügen über einen guten Einbruchschutz
Moderne Garagentore verfügen über einen guten Einbruchschutz

Kraftfahrzeuge und andere Wertgegenstände sind in der Garage dann gut gegen Diebstahl oder Vandalismus geschützt, wenn insbesondere für die Öffnungsbauteile wie Garagentor oder Fenster ein entsprechender Einbruchschutz vorliegt. Vor allem dann, wenn die Garage ans Wohnhaus angebaut ist und ein direkter Durchgang in Form einer Tür besteht, sollte auch diese einbruchhemmend ausgestattet sein.

Garagentor Einbruchschutz © Picture Factory, fotolia.com
Garagentor Einbruchschutz © Picture Factory, fotolia.com

Möglichkeiten des Einbruchschutzes beim Garagentor

Grundsätzlich gilt, dass für einen guten Einbruchschutz ein modernes Tor nötig ist. Zwar gibt es Möglichkeiten zur Nachrüstung, die allerdings nur bedingt wirksam und mit hohen Kosten verbunden sind. Möglich sind folgende Vorrichtungen:

  • Kopiergeschützte und versenkt eingebaute Schlosszylinder
  • Robuste Beschläge
  • Schutz gegen das Aufhebeln
  • Schnäpperverriegelung
  • Hebelverschlusslager
Garagentore und Einbruchschutz: Mögliche Maßnahmen
Garagentore und Einbruchschutz: Mögliche Maßnahmen
Tipp: Den besten Einbruchschutz bieten elektrisch angetriebene Tore. Wichtig dabei ist, dass Tore, die sich per Funk bedienen lassen, extra gesichert sind. Der sogenannte Grabber-Schutz sorgt dafür, dass Diebe den Code zum Öffnen und Schließen nicht von Ferne auslesen können.
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Mehr Sicherheit durch elektrisch angetriebene Tore

Beim elektrisch betriebenen Garagentor sorgen eine automatische Verriegelung sowie ein zusätzlicher Aufhebelschutz an den Abschlüssen dafür, dass das Tor im geschlossenen Zustand einbruchhemmend wirkt. Die Torverriegelung funktioniert dabei mechanisch. Dadurch ist das Tor auch dann noch sicher, wenn der Strom ausfällt. Der Schutz gegen Aufhebeln wird zum Beispiel durch vollständig geschlossene seitliche Zargen gewährleistet.

Widerstandsklassen einbruchhemmender Bauteile – die DIN EN 1627

In der DIN EN 1627 „Türen, Fenster, Vorhangfassaden, Gitterelemente und Abschlüsse – Einbruchhemmung – Anforderungen und Klassifizierung“ sind Bauteile in verschiedene Widerstandsklassen eingeteilt. Die Klassifizierung erfolgt anhand verschiedener Prüfverfahren zur Ermittlung der Widerstandsfähigkeit.

Din Norm2 © blende11.photo, fotolia.com
Din Norm2 © blende11.photo, fotolia.com

In der DIN sind die Widerstandsklassen folgendermaßen definiert:

  • RC 1 N – Bauteile, mit begrenztem bis geringem Grundschutz, die Aufbruchsversuche mit körperlicher Gewalt oder einfachen Hebelwerkzeugen standhalten. Als Einbruchschutz für ebenerdige Öffnungen bieten Bauteile dieser Klasse keinen wirksamen Schutz.
  • RC 2 N – Bauteile mit Grundschutz gegen Einbruchsversuche mit Schraubendreher, Zange oder Keilen. An die Verglasung werden dabei keine gesonderten Anforderungen gestellt.
  • RC 2 (alt WK 2) – Bauteile, die Einbruchsversuchen mit den in der Klasse RC 2 N genannten Bauteilen für eine Dauer von mindestens 3 Minuten überstehen.
  • RC 3 (alt WK 3) – Bauteile, die zusätzlich das Aufbrechen mit weiteren Werkzeugen erschweren und dem Versuch mindestens 5 Minuten standhalten.
  • RC 4 – Bauteile, die auch mit Säge- und Schlagwerkzeugen nur schwer aufzubrechen sind.
  • RC 5 (alt WK 5) – Bauteile, die Elektrowerkzeugen wie Bohrmaschinen oder Stichsägen einen definierten Widerstand entgegensetzen.
  • RC 6 – Bauteile, die besonders leistungsfähigen Elektrowerkzeugen einen definierten Widerstand entgegensetzen
DIN Wiederstandsklassen: Wirksamkeit des Einbruchschutzes
DIN Wiederstandsklassen: Wirksamkeit des Einbruchschutzes eigeteilt in Klassen

Beim Kauf von Produkten werden oft nicht DIN-gerechte Standards definiert. Diese beziehen sich in der Regel meist auf die Beschläge und bieten zum Beispiel einen Aufhebelschutz. Beim Kauf von Garagentoren oder anderen Bauteilen ist deshalb darauf zu achten, dass nach DIN-zertifizierte Produkte gewählt werden. Bei diesen ist das gesamte Bauteil im Rahmen der Klasse einbruchhemmend.

Tipp: Für Garagen sollte mindestens die Klasse RC 2 angewendet werden. Die Klassen RC 4 bis RC 6 kommen im privaten Bereich aufgrund der aufwändigen Konstruktionen nicht zum Einsatz.
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