Dränmaßnahmen

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Feuchtigkeitsschäden: Dränmaßnahmen

Die Dränage soll den ungehinderten Abfluss von Grund- und Sickerwasser gewährleisten und Wasser von der Bauwerksabdichtung fernhalten. Drainageleitungen bestehen aus gewellten Kunststoffrohren mit Löchern, durch die das anstehende Wasser in das Rohr sickern kann. Eine Ummantelung der Rohre mit Fasermaterial verhindert, dass feine Erdbestandteile mit eingeschwemmt werden. Dränagerohre können mit der Zeit Verstopfen oder zugedrückt werden. Eine Erneuerung ist dann unumgänglich.

Hausbau Dränage © WoGi, fotolia.com
Hausbau Dränage © WoGi, fotolia.com

Auch hier ist eine Ausgrabung unumgänglich. Das neue Drainagerohr sollte entlang der Grundmauern des Hauses verlaufen und von dort aus zum tiefsten Punkt des Drainagesystems, an den Ablauf zur Versickerungsstelle oder Kanalanschluss führen. Auf den Boden des Grabens wird mit einem Filtervlies ausgelegt und zehn bis 15 Zentimeter Sickerkies aufgefüllt.

Isolierung der Kellerwände © Verband Privater Bauherren e.V.
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In diesem Kiesbett wird das Drainagerohr mit einem Gefälle von mindestens zwei Prozent verlegt. Das Rohr beginnt dabei 20 cm unter der Oberkante des Fundaments. Der tiefste Punkt ist der Kanalanschluss oder der Anschluss an den Sickerschacht. Mit einer Wasserwaage kann kontrolliert werden, ob das Gefälle eingehalten wird. In jeder Ecke muss ein T-Stück und ein Revisionsschacht eingebaut werden. Durch den Revisionsschacht kann man später die Rohrleitungen kontrollieren und gegebenenfalls reinigen. Dann das Dränrohr an den Kanal anschließen.

Dränage am Haus anbringen
Dränage am Haus anbringen

Sind alle Rohre verlegt und das Drainagerohr an den Kanal angeschlossen, wird der Graben verfüllt. Erst Sickerkies in den Graben füllen, bis die Dämmplatten der Hauswand rund 50 Zentimeter hoch bedeckt sind. Danach die gesamte Kiesfläche mit Filtervlies auslegen, um die Drainage und das Kiesbett vor Verunreinigungen durch Schwemmteilchen zu schützen. Den Rest des Grabens mit dem Erdaushub oder mit einem anderen wasserdurchlässigen Füllstoff zuschütten.

Teilsickerrohr © fefufoto, fotolia.com
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