Zweischaliges Mauerwerk

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Massiv-Fassaden aus edlem Naturstein oder attraktivem Klinker waren viele Jahrhunderte ein Luxus, der Adel, Kirche und reichen Kaufleuten vorbehalten war – und auch heute zählt Sichtmauerwerk zu den Fassaden-Varianten im oberen Preissegment. Der Grund: Die schlechten Wärmedämmwerte von Klinker und Naturstein erfüllen nicht die Vorgaben des Gebäude-Energie-Gesetz (GEG), so dass eine material- und zeitaufwändige zweischalige Bauweise nötig ist.

zweischaliges Mauerwerk mit Dämmung © Kara, fotolia.com
zweischaliges Mauerwerk mit Dämmung © Kara, fotolia.com

Die innenliegende Schale aus Ziegeln übernimmt die tragende und wärmespeichernde Funktion, außen wird eine dünnere Schale (mindestens 11,5 cm) aus einem frostsicheren Sichtsteinmaterial nach Wahl hochgezogen. Der dazwischenliegende Hohlraum wird mit einer Kerndämmung ausgefüllt, z.B. mit Mineralwolle oder Granulat.

Vorteile eines zweischaligen Mauerwerks gegenüber einem WDVS sind die deutlich widerstandsfähigere Oberfläche sowie ein verbesserter Schallschutz. Ein Nachteil – neben den wesentlich höheren Kosten – ist die Dicke der Außenwand, die einen Verlust an Wohnfläche bedeutet.

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