Rechner: Stromstärke berechnen

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Die elektrische Stromstärke in Ampere bemisst den elektrischen Strom [I] in einem Leiter, der bei gleichbleibender Spannung [U] durch diesen Leiter fließt. Die Stromstärke hängt dabei von der aufgenommenen elektrischen Energie [P] des angeschlossenen elektrischen Verbrauchers ab.

I=P/U

Bei Wechselspannung bleibt die Spannung zwar nicht konstant gleich, kann aber als Augenblickswert mit der gleichen Formel berechnet werden.

Ampere definiert die Stromstärke
Ampere definiert die Stromstärke

Bei dreiphasigem Wechsel- oder Drehstrom kommt es bei der Spannung zu einer Phasenverschiebung, die bei der Berechnung als Augenblickswert mit der Größe √3 ausgedrückt wird.

I =P/(U *√3)

Die Stromstärke wird durch den Elektronenfluss definiert
Die Stromstärke wird durch den Elektronenfluss definiert

Praxistipps zur Stromstärke

  • Stromstärke hängt vom Verbrauch ab: Je höher die elektrische Leistung eines Geräts (in Watt), desto größer die Stromstärke – bei gleichbleibender Spannung.
  • Typische Haushaltsgeräte: Ein Wasserkocher mit 2.000 W zieht bei 230 V etwa 8,7 Ampere. Mehrere Geräte gleichzeitig können so schnell einen Stromkreis überlasten.
  • Absicherung beachten: Standardstromkreise im Haushalt sind meist mit 10, 13 oder 16 Ampere abgesichert. Die Stromstärke sollte diese Werte dauerhaft nicht überschreiten.
  • Drehstromanschlüsse (z. B. Herd oder Wallbox) verteilen die Stromstärke auf drei Phasen. Dadurch lassen sich höhere Leistungen sicher betreiben.
  • Leiterquerschnitt anpassen: Bei längeren Leitungen oder höherer Stromstärke muss ein größerer Kabelquerschnitt gewählt werden, um Spannungsabfall und Überhitzung zu vermeiden.
Leuchtmittel: Helligkeit einer Lampe © Beboy, stock.adobe.com
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