Jeder Leiter, durch den Strom geschickt wird, hat einen Widerstand, der sich mit der Länge des Kabels verändert. Dieser Widerstand in der Leitung kann so groß werden, dass angeschlossene Geräte zu wenig Spannung bekommen und mit zu wenig Leistung arbeiten oder nicht mehr funktionieren.

Der zulässige Spannungsfall nach DIN 18015 darf hinter dem Zähler bis zum Verbraucher nicht mehr als 3% betragen. Mit dem Rechner kann der Spannungsabfall über die Kabellänge berechnet werden. Ein zu hoher Spannungsabfall im gewählten Kabel kann durch Erhöhung des Kabelquerschnitts verringert werden.
Hinweise zur Spannungsabfall-Berechnung
- Maximaler Spannungsabfall: In Wohngebäuden sollte der Spannungsabfall laut DIN 18015-1 maximal 3 % betragen.
- Querschnitt richtig wählen: Je länger die Leitung und je höher der Strom, desto größer muss der Kabelquerschnitt sein.
- Kupfer vs. Aluminium: Aluminiumleitungen haben einen höheren Widerstand als Kupfer – der Querschnitt muss entsprechend größer gewählt werden.
- Temperatur beachten: Hohe Umgebungstemperaturen erhöhen den Leitungswiderstand und damit den Spannungsabfall.
- Sicherheit geht vor: Bei Unsicherheit immer Rücksprache mit einer Elektrofachkraft halten.
Leitungslänge und Leiterquerschnitt berechnen
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