Rechner: Berechnung der Lichtstärke von Leuchten

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Bei der Beleuchtung von Räumen haben Leuchten die Eigenschaft, eine bestimmte Lichtstärke in Candela (cd) abzugeben. Sie ist unabhängig von der Position des Beobachters und ist nicht zu verwechseln mit der Beleuchtungsstärke (EV), gemessen in Lumen pro Quadratmeter. Die Lichtstärke (IV) gibt den auf den Raumwinkel bezogenen Lichtstrom an.

Der Candela-Wert gibt an, mit welcher Intensität das Licht abgestrahlt wird
Der Candela-Wert gibt an, mit welcher Intensität das Licht abgestrahlt wird

Lichtstärke IV = Lichtstrom ΦV : Raumwinkel Ω

IV = ΦV : Ω

cd = lm : sr

sr ist der Steradiant, die Maßeinheit für den Raumwinkel. Er beträgt 1, wenn die beleuchtete Fläche bei einer Entfernung der Leuchte von 1 m genau 1 m² beträgt.

Berechnung:

Der Raumwinkel Ω ist die beleuchtete Teilfläche At durch die Entfernung der Leuchte zur beleuchteten Fläche im Quadrat r².

Ω = At : r2

Die Lichtstärke ergibt sich aus dem Lichtstrom und dem Raumwinkel.
Die Lichtstärke ergibt sich aus dem Lichtstrom und dem Raumwinkel.

Praktische Tipps

  1. Lichtplanung mit Atmosphäre gestalten
    Die Lichtplanung beeinflusst nicht nur die Helligkeit, sondern maßgeblich auch das Wohlbefinden. Mit einer gezielten Auswahl an Leuchtmitteln, Lichtfarben und Lichtverteilungen schaffen Sie eine angenehme Raumatmosphäre – ganz individuell nach Raumtyp und Nutzung.
  2. Empfohlene Beleuchtungsstärken nutzen
    Für Wohnbereiche wie Wohnzimmer und Schlafzimmer werden etwa 100–150 Lux empfohlen, während Küche und Arbeitsräume häufig 300–500 Lux benötigen. Passen Sie die Zielwerte entsprechend an, um ein ausgewogenes Lichtniveau zu erreichen.
  3. Effizienz ist entscheidend – LED bevorzugen
    LEDs bieten hohe Lichtausbeute bei niedrigem Stromverbrauch. Nutzen Sie die Umrechnungsergebnisse, um gezielt Leuchtmittel zu vergleichen und auf Energieeffizienz zu optimieren.
  4. Abstand, Winkel und Streuung beachten
    Der tatsächliche Raumwinkel und die Platzierung der Leuchte beeinflussen die Verteilung des Lichtstroms. Verwenden Sie den Rechner als Richtwert und berücksichtigen Sie Abstand und Abstrahlwinkel für eine optimale Ausleuchtung.
  5. Praxisorientierte Empfehlung: Zonenbeleuchtung
    Kombinieren Sie Deckenlicht mit gezielten Zonenlichtern (z. B. Leselampen oder Spots) für flexibel steuerbare Lichtbereiche – das sorgt für Atmosphäre, spart Energie und erhöht den Komfort.
  6. Einbindung in die Elektroinstallation planen
    Denken Sie bei der Planung Ihrer Beleuchtung auch an ausreichende Leuchtmittelanzahl, Leistungsbedarf pro Stromkreis und erforderliche Leitungstypen. So vermeiden Sie spätere Anpassungskosten.
Unterschied zwischen Lumen und Lux
Rechner: Lux/Lumen Umrechnung

Jede Lichtquelle gibt eine Leistung in Form von Strahlung ab. Diese Strahlung ist der Lichtstrom. Er gibt an, wie viel… weiterlesen

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