Kieselmosaik im Garten verlegen

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Den Garten mit einem Kieselmosaik verschönern – so geht’s

Ein Kieselmosaik ist ein echter Hingucker für den Garten. Mit ihm können Sie zum Beispiel einen bestimmten Bereich wie eine kleine Sitzecke verschönern oder eine dekorative Verbindung zwischen zwei Gartenwegen schaffen. Sind Sie noch unsicher, ob Ihnen ein Kieselmosaik gefallen würde, beginnen Sie einfach mit Trittplatten. Auf diese Weise sammeln Sie gleichzeitig Erfahrungen für ein größeres Projekt.

Schon eine kleine Blume fällt sofort ins Auge © dedi, stock.adobe.com
Schon eine kleine Blume fällt sofort ins Auge © dedi, stock.adobe.com

So bauen Sie Trittplatten mit einem Mosaik

Die Herstellung von Trittplatten mit Kieselmosaiken ist relativ einfach, denn Sie können den Estrichbeton in eine Form gießen. Als Form eignen sich Kunststoffgefäße, wie zum Beispiel die großen Topfuntersetzer. Wichtig ist, dass es sich um ein biegsames Material handelt.

  1. Zur Anfertigung von Trittplatten mischen Sie Estrichbeton nach Herstellerangaben mit Wasser. Diese Mischung geben Sie in einer circa fünf Zentimeter hohen Lage in das gewählte Gefäß und streichen sie glatt.
  2. Die Kiesel drücken Sie hochkant in den Beton. Damit sie dauerhaft fixiert sind, sollten sie nur noch wenig aus dem Beton ragen.
  3. Der Beton braucht mindestens einen Tag, um fest zu werden. Danach drücken Sie die Trittplatten aus den Formen. Einen eventuell vorhandenen Zementschleier dürfen Sie direkt von den Kieseln bürsten oder waschen. Verlegen und betreten sollten Sie die Trittplatten jedoch frühestens zwei Wochen nach der Herstellung. Erst dann ist der Beton ausreichend ausgehärtet.

Das Kieselmosaik im Garten – Tipps und Tricks

Eine größere Fläche im Garten bietet Ihnen noch mehr Möglichkeiten, kreativ zu werden. Aus Flusskieseln in verschiedenen Farben oder Größen entsteht fast von allein ein dekoratives Muster. Selbst Motive lassen sich mit Kieseln verwirklichen. Ein kleines Kunstwerk sollten Sie jedoch vorab auf Papier planen oder die Steine testweise auslegen, denn ein Kieselmosaik fixieren Sie in Beton. Die Zeit, die Ihnen für die Ausführung der Arbeiten zur Verfügung steht, ist daher begrenzt.

Ein großer Farbunterschied macht ein Muster gut sichtbar © diasch, stock.adobe.com
Ein großer Farbunterschied macht ein Muster gut sichtbar © diasch, stock.adobe.com

Schablonen helfen Ihnen bei der Umsetzung Ihrer Pläne. Wenn Sie diese in das Betonbett legen, können Sie rund um die Schablonen Kieselsteine in den Beton stecken. So entstehen die Konturen von beispielsweise Sternen oder Blumen, die Sie im Anschluss mit weiteren Kieseln füllen. Zur Anfertigung von Schablonen verwenden Sie am besten leichte Materialien wie Sperrholzplatten, die Sie mit der Stichsäge in die gewünschte Form bringen.

Aus verschiedenfarbigen Kieseln lässt sich fast jedes Motiv legen © dedi, stock.adobe.com
Aus verschiedenfarbigen Kieseln lässt sich fast jedes Motiv legen © dedi, stock.adobe.com

Planen Sie ein sehr großes Kieselmosaik, können Sie die Gesamtfläche in Sektoren unterteilen und diese einzeln bearbeiten. Eine Schalung aus einem oder mehreren Brettern ermöglicht es Ihnen, den Beton nur auf einen Teilbereich zu geben und ihn mit Kieseln zu versehen. Danach versetzen Sie die Schalung und nehmen den nächsten Abschnitt in Angriff.

Auch eine Kombination mit Pflastersteinen ist möglich © KYNA STUDIO, stock.adobe.com
Auch eine Kombination mit Pflastersteinen ist möglich © KYNA STUDIO, stock.adobe.com

Soll Ihr Kieselmosaik aus konzentrischen Kreisen bestehen, schlagen Sie im Mittelpunkt des Kreises eine Metallstange in den Boden. Mithilfe einer Schnur, die Sie locker an die Stange binden, können Sie rundum den Abstand der Kiesel zum Kreismittelpunkt kontrollieren.

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Anleitung für das Verlegen eines Kieselmosaiks

  1. Ein Kieselmosaik im Garten benötigt wie eine Pflasterung einen tragfähigen Untergrund. An der Stelle, an der Sie das Mosaik verlegen möchten, heben Sie die Erde deshalb bis in eine Tiefe von etwa 30 Zentimeter aus. Der Durchmesser der Grube ergibt sich durch den Durchmesser des Mosaiks zuzüglich der Dicke der Randbefestigung. Rechnen Sie weitere 40 Zentimeter hinzu, damit Sie bei der Arbeit ausreichend Bewegungsfreiheit haben.
  2. Den Boden der Grube verdichten Sie mit einer Rüttelplatte oder einem Handstampfer. Eine Rüttelplatte bekommen Sie vielerorts als Leihgerät. Das Ausleihen lohnt sich bei umfangreicheren Pflasterarbeiten. Möchten Sie nur ein Mosaik verlegen, können Sie diese Arbeit jedoch ebenso gut von Hand erledigen.
  3. Nach dem Verdichten des Bodens befüllen Sie die Grube mit einer 10 bis 15 Zentimeter hohen Schicht Schotter. Diese verdichten Sie ebenfalls mit der Rüttelplatte oder dem Handstampfer.
  4. Die folgende Schicht kann aus feinem Kies in einer Körnung bis maximal 50 Millimeter oder einem Gemisch aus Feinsplitt und Sand bestehen. Sie sollte eine Höhe von etwa zehn Zentimetern haben. Auch diese Lage verdichten Sie sorgfältig.
  5. Als Nächstes widmen Sie sich der Einfassung. Sie verhindert, dass die Kiesel im Laufe der Zeit zu den Seiten rutschen. Zur Herstellung der Einfassung mischen Sie Beton an, geben ihn in einer etwa zehn Zentimeter hohen Schicht auf den Rand Ihres Mosaiks und setzen die Randsteine hinein. Zusätzlich geben Sie etwas Beton an die Außenseiten der Randsteine und streichen ihn mit einer Kelle, die Sie schräg halten, glatt. So entsteht eine dreieckige Rückenstütze, die dem Mosaik nochmals Halt gibt.
  6. Zum Verlegen der Kieselsteine mischen Sie weiteren Beton an. Die Betonschicht sollte eine Höhe von mindestens sechs Zentimeter haben und zum Schluss eine glatte Oberfläche besitzen.
  7. Die Kieselsteine drücken Sie so tief in das Betonbett, dass sie nur noch ein kleines Stück herausschauen. So verursacht selbst eine etwas höhere Beanspruchung keine Schäden. Unebenheiten im Beton zwischen den Steinen lassen sich am besten mit einem Schwamm glätten.
  8. Mithilfe einer großen Platte, die Sie auf das Kieselmosaik legen und leicht nach unten drücken, bringen Sie alle Steine auf die gleiche Höhe. Danach müssen Sie nur noch warten, bis der Beton vollständig ausgehärtet ist. Dies kann bis zu vier Wochen dauern.
Pflastersteine kreisförmig angeordnet, Gehweg © alisseja, stock.adobe.com
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