Videoüberwachung

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Überwachungskameras: Nützliche Ergänzung zum Einbruchschutz

Überwachungskameras sind ein nützliches Feature, um beim Einbruchschutz ein Plus an Sicherheit zu erzielen. Vor allem, wenn sie in ein modernes Home Security System integriert sind, das Mechanik und Technik clever miteinander vereint. Wie sich die Videoüberwachung sinnvoll zum Aufwerten der Haussicherheit nutzen lässt, erfahren Sie nachfolgend.

Videoüberwachung als Einbruchschutz
Videoüberwachung als Einbruchschutz

Wie Überwachungskameras den Einbruchschutz verbessern

Zugegeben: Überwachungssysteme per se bieten keinen Einbruchschutz. Allerdings können sie zur Abschreckung dienen und hilfreich sein, um Täter zu identifizieren. Dafür müssen die Kameras jedoch die Aufnahmen speichern. Sonst lässt sich im Nachhinein nicht erkennen und rekonstruieren, wie bzw. wer in Ihr Zuhause eingebrochen ist. Glücklicherweise gehört diese Funktion inzwischen bei den meisten Überwachungskameras zum Standard.

Genauso wie ein Bewegungsmelder. Den braucht es schließlich, um die Videoaufnahme zu starten. Einige Kameras können sogar noch mehr: Sie verfügen über eine Beleuchtung, sind via App bedienbar oder können unterscheiden, wodurch der Alarm ausgelöst wurde (Tiere, Menschen, Autos etc.) – Stichwort „intelligente Bewegungserkennung“.

All das können moderne Kameras drinnen und draußen leisten. Dafür bedienen sie sich verschiedener Technologien. Besonders beliebt sind WLAN- und Funk-Kameras, dicht gefolgt von kompakten Akku-Cams. Sie alle gibt es für die Selbstmontage, doch auch Fachbetriebe können die Installation vornehmen. Beides hat seine Vorteile. Unabhängig, davon, ob man die Eigeninstallation bevorzugt oder sich von einem Profi helfen lässt, entscheidend ist: Ein Videoüberwachungssystem zu wählen, das zur persönlichen Wohnsituation passt und das individuelle Sicherheitsbedürfnis bestmöglich erfüllt.

Eigenheim - Videoüberwachung - Sicherheit 3D Rendering © m.mphoto, stock.adobe.com
Sicherheitskameras sollten strategisch sinnvoll platziert werden © m.mphoto, stock.adobe.com

Funk, WLAN oder Akku: Welche Überwachungskamera schützt am besten?

Welche Überwachungskamera den besten (Einbruch-)Schutz bietet, lässt sich nicht pauschal beantworten. Zu viele Faktoren gilt es zu berücksichtigen und alle Kameraarten bieten Vor- und Nachteile.

Welche Merkmale braucht Ihre Videoüberwachung?
Welche Merkmale braucht Ihre Videoüberwachung?

So erweisen sich Funk-Kameras als leicht und flexibel montierbar. Sie können quasi überall angebracht werden – auch da, wo keine Kabel verlegt werden können oder sollen. Damit sind sie eine gute Alternative zu kabelgebundenen Überwachungskameras. Gleiches gilt für Akku-Cams. Auch sie benötigen weder Kabel noch Strom. Schließlich werden sie durch einen Akku betrieben. Dadurch sind sie flexibel einsetzbar, was den Anwendungskomfort steigert.

Obwohl WLAN-Kameras oft an ein Netzteil gebunden sind, müssen sie keineswegs verachtet werden. Im Gegenteil: Sie sind überaus praktisch, arbeiten zuverlässig und gelten als vielseitig anwendbar. Und wer die Vorteile von WLAN und Akku-Funktion gleichermaßen ausnutzen möchte, der entscheidet sich für einen Hybrid und kauft WLAN-Akku-Cams.

Einbrecher schlagen Scheibe ein auf Überwachungskamera © Robert Kneschke, stock.adobe.com
Aufzeichnungen von Überwachungskameras dienen der Täteridentifikation © Robert Kneschke, stock.adobe.com
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Jederzeit alles bestens im Blick: Das sollten Überwachungskameras drinnen und draußen bieten

Worauf es bei einer guten Überwachungskamera ankommt: Sie sollte zuverlässig bei der Aufnahme, Übertragung und Speicherung der Bilddateien sein. Das gelingt mit modern(st)er Technik. Daher sollten zu den Features eine hohe Speicherkapazität sowie eine gute Auflösung gehören. Auch die Reichweite und der Blickwinkel sollten möglichst groß sein.

Funktionen, wie Zoomen, Lautsprecher oder Schwenk-und Neigungsfunktion sind optional, können aber durchaus praktisch sein. Ein Kamera-Livestream ist wiederum essentiell, damit Sie auch von unterwegs Ihr Zuhause im Blick haben können. Daher gehört diese Funktion bei dem meisten Kameras längst zum Standard.

Überwachungskamera an einem Gebäude © b.s.m., stock.adobe.com
Sicherheitskameras können den Einbruchschutz erhöhen © b.s.m., stock.adobe.com

Soll die Videoüberwachung draußen erfolgen, müssen die Geräte einige Special Skills vorweisen können. Am wichtigsten hierbei: Kameras für den Outdoor-Bereich müssen wetterfest sein, um Nässe, UV-Strahlung und Wind trotzen zu können. Damit sie keinen Fehlalarm durch Blätter, Zweige und Co. auslösen, sollten sie außerdem solche Störfaktoren erkennen und ignorieren können. Auch Aufzeichnungen bei Nacht und Dunkelheit gehören zum Leistungsrepertoire von Outdoor-Kameras. Möglich macht dies eine Infrarot-Beleuchtung.

Last but not least: Bei den Außenkameras ist es außerdem wichtig, dass sie fest und strategisch clever montiert werden können. Gegebenenfalls sollten Sie die Installation einem Fachmann anvertrauen.

Tipp: Bevor Sie sich eine Sicherheitskamera für zuhause kaufen, sollten Sie einen Blick auf aktuelle (seriöse) Testberichte werfen. Hier werden Funktionen, Zuverlässigkeit und Sicherheitsmerkmale der Kameras ausgiebig geprüft. Das bewahrt vor dem Kauf einer unzuverlässigen Kamera, die viel Geld kostet, in Sachen Einbruchschutz aber nur wenig überzeugt.

Home Security mit Videoüberwachung: Was ist erlaubt, was nicht?

Egal, ob drinnen oder draußen – bei der Videoüberwachung ist längst nicht alles erlaubt.
Stattdessen müssen Sie sich an die Richtlinien der Datenschutzgrund-Verordnung (DSGVO) halten. Dabei lautet das oberste Gebot: Nur das eigene Grundstück darf gefilmt werden! Alles, was sich außerhalb der Grundstücksgrenze befindet, hingegen nicht.

Daher sind Aufnahmen sowohl von öffentlichen Wegen, wie Bürgersteig und Straße, als auch von Nachbargrundstück(en) verboten. Sie dürfen demnach weder Passanten noch Nachbarn mit Ihrer Kamera filmen. Denn es gilt, die Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen zu wahren.

Hinweisschild am Gebäude, Videoüberwachung © endlesssea2011, stock.adobe.com
Videoüberwachung muss auch auf dem eigenen Grundstück gekennzeichnet werden © endlesssea2011, stock.adobe.com

Darüber hinaus müssen Sie Hinweisschilder anbringen, die kenntlich machen, dass Ihr Grundstück kameraüberwacht wird. Tonaufnahmen sind für gewöhnlich nicht zulässig – weder drinnen noch draußen. Und die Veröffentlichung des Bildmaterials Ihrer Überwachungskameras ist natürlich ebenfalls verboten. Beachten Sie unbedingt die Vorgaben der DSGVO zur Kennzeichnung. Hier gibt es genaue Vorgaben, welche Inhalte auf dem Schild stehen müssen. Der bloße Hinweis, dass eine Videoüberwachung stattfindet, reicht nicht mehr aus.

Missachten Sie geltenden Gesetze, kann dies rechtliche Konsequenzen haben. Daher informieren Sie sich vorab ausführlich darüber, was Sie bei der Installation von Überwachungskameras im Außen- und Innenbereich beachten müssen, um Ihr Zuhause datenschutzgerecht vor Einbrüchen zu schützen.

Extra für den Einbruchschutz: Videoüberwachung mit Alarmanlage kombinieren

Videoüberwachung ist für einen guten Einbruchschutz keineswegs Pflicht, kann aber dennoch sinnvoll sein. Vor allem, wenn Sie sie mit einer Alarmanlage kombinieren. Dann können Sie von einer einbruchhemmenden High-Tech-Anlage profitieren, die mit Rundum-Schutz brilliert.

Moderne Kameras mit einer Internetanbindung ermöglichen Push-Benachrichtigungen aufs Handy
Moderne Kameras mit einer Internetanbindung ermöglichen Push-Benachrichtigungen aufs Handy

Eine mechanische Sicherung ist als Einbruchschutz bei Fenstern bzw. Einbruchschutz bei Türen natürlich weiterhin ein Muss und kommt noch vor den elektronischen Sicherungen. Darüber hinaus können Extras, wie eine Gegensprechanlage sinnvoll sein. Dadurch werten Sie die Elektronik Ihrer Haussicherheit gezielt auf und verbessern den Einbruchschutz.

Unser Fazit lautet daher: Kombinieren Sie mechanische und elektronische Sicherungen clever miteinander. So können Sie ein ganzheitliches Home Security System kreieren, das perfekt auf Ihre Wohnsituation abgestimmt ist.

Haus, Sicherheit-Konzept mit Zeichnung einer Burg über Eigenheim @ Robert Kneschke, stock.adobe.com
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