So machen Sie Ihr Zuhause einbruchsicher

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Einbrüche in Häuser und Wohnungen sind im Herbst und Winter zwar am häufigsten, jedoch werden Einbruchsdelikte das ganze Jahr über verzeichnet. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, das eigene Zuhause vor Einbrecher zu schützen. Welche dies genau sind, was wirklich hilft und wie Sie in puncto Einbruchschutz das Maximum herausholen, fassen wir im nachfolgenden Ratgeber für Sie zusammen.

Einbrecher nachts an Fenster vom Haus © Robert Kneschke, stock.adobe.com
Einbrecher versuchen vorzugsweise nachts, in Gebäude einzudringen © Robert Kneschke, stock.adobe.com

Sicher dank Prävention: Einbrüche verhindern

Wie man Einbrüche am besten verhindert? Indem man es den Kriminellen so schwer, wie möglich macht, einzudringen. Schließlich wollen diese nicht nur schnell in Haus bzw. Wohnung gelangen, sondern natürlich auch unbemerkt. Der Erfolg der Prävention zeigt sich auch in der Praxis. So scheitern die meisten Einbruchversuche an gut durchdachten Einbruchschutzmaßnahmen. Daher lohnt es sich für jeden, in den Einbruchschutz zu investieren.

So verbessern Sie den Einbruchschutz
So verbessern Sie den Einbruchschutz

Fenster und Türen einbruchsicher machen: Mit moderner Sicherheitstechnik das Zuhause schützen

Fenster und Türen einbruchsicher machen – das ist das oberste Gebot, damit es mit dem Einbruchschutz klappt. Hierfür genügt es keineswegs, Fenster und Türen zu schließen. Stattdessen gilt es schwerere Geschütze aufzufahren. Wesentlich für eine effektive Tür-und Fenstersicherheit: Auf maximale Widerstandsfähigkeit setzen. Dann haben Kriminelle kaum eine Chance Fenster oder Türen aufzubrechen. Dies lässt sich allerdings nur mit mechanischen Sicherungen erzielen. Dementsprechend sind Beschläge, Schlösser und Co. beim Einbruchschutz unverzichtbar.

Innovativ und wirksam: Elektrosicherungen für den Einbruchschutz

Ergänzend zu den mechanischen Sicherungen können Fenster und Türen mit elektronischen Sicherungen ausgestattet werden. Dazu gehören etwa Zeitschaltuhren, Gegensprechanlagen oder elektronische Türöffner.

Alarmanlage Lampe an Privathaus, Schutz vor Einbruch © miss_mafalda, stock.adobe.com
Alarmanlagen sind gut geeignet, um Einbrecher in die Flucht zu schlagen © miss_mafalda, stock.adobe.com

Doch die moderne High Tech überzeugt nicht nur bei der Fenster- und Türsicherheit, sondern bietet auch für andere Bereiche an bzw. rund ums Haus effektive Lösungen. So kann man mit Videokameras den gesamten Innen- und Außenbereich überwachen. Bewegungsmelder für drinnen und draußen sorgen wiederum dafür, dass Kriminelle nicht unentdeckt bleiben. Und da diese beim Einsteigen keineswegs im Spotlight stehen wollen, schreckt so ein Bewegungsmelder durchaus ab.

Am besten lassen sich Einbrecher jedoch mit Alarmanlagen in die Flucht schlagen: Sobald ein unbefugter Zutritt erkannt wird, aktivieren sich Signale per Ton und/oder Licht. Überdies kann bei entsprechender Ausstattung der Alarm an Sicherheitsdienste weitergeleitet werden. All dies lässt Einbrechern schnell das Weite suchen.

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Eine perfekte Kombi: Mechanische und elektronische Einbruchsicherungen

Während mechanische Sicherungen für den Einbruchschutz essentiell und damit obligatorisch sind, erweisen sich elektronische Sicherungen eher als ergänzende Features, die noch mehr Komfort und Sicherheit versprechen. So können Alarmanlagen, Bewegungsmelder und Co. nicht präventiv vor Einbrüchen schützen. Allerdings ist ihre abschreckende Wirkung nicht von der Hand zu weisen.

Für einen Einbruchschutz, der auf allen Ebenen greift und ein Höchstmaß an Sicherheit bietet, empfiehlt sich daher: Mechanische und elektronische Sicherungen kombinieren. Hierfür gibt es jedoch keine allgemein gültige Patentlösung, die vorgibt, welche Sicherungen anzubringen sind. Stattdessen gilt es, ein Sicherheitskonzept zu erstellen, das eigens auf die individuelle Wohnsituation abgestimmt ist. Hierfür wendet man sich vorzugsweise an Fachbetriebe oder polizeiliche Beratungsstellen.

Verhaltenstipps für mehr (Einbruch-)Sicherheit daheim

Die modernste Sicherheitstechnik bringt natürlich nichts, wenn Sie sich in puncto Einbruchschutz leichtsinnig oder gar fahrlässig verhalten. Deshalb bekommen Sie von uns ein paar Tipps, wie Sie mit Ihrem Verhalten zum Einbruchschutz beitragen können.

So sabotieren Sie Ihren Einbruchschutz
So sabotieren Sie Ihren Einbruchschutz

No-Go: Offene Fenster und Türen

Offene oder gekippte Fenster, unverschlossene Türen – beides sind die Sicherheitslücken, die Einbrecher gern zum Einstieg nutzen. Daher lautet die oberste Regel, wenn Sie nicht zuhause sind: Fenster und Türen schließen! Das gilt auch dann, wenn Sie nur kurz unterwegs sind.

Fenster mit Isolierverglasung, Einbruchschutz © Wellnhofer Designs, stock.adobe.com
Geöffnete Fenster sind eine beliebte Einstiegsmöglichkeit für Einbrecher © Wellnhofer Designs, stock.adobe.com

Die Eingangstür verlangt nach extraviel Aufmerksamkeit: Diese sollten Sie beim Verlassen von Haus bzw. Wohnung nicht nur ins Schloss ziehen, sondern tatsächlich abschließen! Nur dann ist sie fest verschlossen und kann auch die nötige Schutzwirkung bieten. Ebenso wichtig: Ist die Haustür mit einer Glasscheibe versehen, sollten Sie den Schlüssel nie von innen stecken lassen. Andernfalls können Täter die Scheibe einschlagen und den Schlüssel ohne weiteres abziehen.

Zu riskant: Haustürschlüssel draußen verstecken

Den Haustürschlüssel draußen in einem „Geheimversteck“ deponieren. Dies mag für viele nach einer cleveren Idee klingen, um z. B. bei Schlüsselverlust gewappnet zu sein. Möchte man sich vor Einbrüchen schützen, sieht das jedoch ganz anders aus. Denn die Gefahr, dass Einbrecher den versteckten Schlüssel finden, ist einfach zu groß! Die bessere Alternative: Fragen Sie Freunde oder Familienmitglieder, ob sie einen Extraschlüssel für Notfälle bei ihnen aufbewahren dürfen.

Bei (längerer) Abwesenheit: Anwesenheit simulieren

Bei den Fenstern gilt es, darauf zu achten, dass Rollläden bzw. Jalousien nur nachts heruntergelassen werden. Sind die Fenster auch tagsüber oder gar dauerhaft verschlossen, verrät dies schließlich recht eindeutig, dass niemand zuhause ist.

Mit Zeitschaltuhren lassen sich mögliche Einbrecher irritieren
Mit Zeitschaltuhren lassen sich mögliche Einbrecher irritieren

Eine Möglichkeit, um Anwesenheit zu simulieren: Zeitschaltuhren, die Rollläden und Beleuchtung automatisch regeln. Das erweist sich auch im Urlaub als überaus praktisch. Alternativ können Nachbarn dabei helfen, das Haus bewohnt wirken zu lassen. Idealerweise leeren diese dann auch den Briefkasten für Sie. Denn läuft dieser vor Post über, wissen Einbrecher schnell Bescheid, dass keiner daheim ist.

Polizist bei Spurensuche am Fenster einer Wohnung © Kzenon, stock.adobe.com
Eine Fachberatung zum Thema Einbruchschutz ist immer sinnvoll © Kzenon, stock.adobe.com

Individuelle Einlasskontrolle: An der Eingangstür stets ratsam

Klingelt es bei Ihnen an der Haustür, sollten Sie diese nicht ohne Weiteres öffnen. Schon gar nicht, wenn jemand Fremdes davorsteht. Daher sollten Sie stets kontrollieren, wer Ihnen einen Besuch abstatten will. Mithilfe eines Türspions, einer Gegensprechanlage oder eines Sperrriegels gelingt das sicher, einfach und bequem. So können Sie aus schützender Distanz entscheiden, ob Sie jemanden hereinlassen möchten oder nicht.

Fazit: Cleverer Einbruchschutz berücksichtigt viele Komponente

Um das eigene Zuhause gegen unerlaubtes Eindringen zu schützen, müssen verschiedene Verhaltenstipps beherzigt werden. Genauso wie Sicherheitsvorkehrungen, die sich in Form von mechanischen und elektronischen Einbruchschutzmaßnahmen umsetzen lassen. Hierfür holt man sich am besten einen Profi an die Seite, der nicht nur die Planung eines sinnvollen Sicherheitskonzepts, sondern auch den Einbau von Sicherungen und Co. übernimmt.

Zeitschaltuhr © PhotoSG, stock.adobe.com
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