Einbruchschutz Türen

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Einbruchschutz für Türen: Maßnahmen für einbruchhemmende Türen

Türen sind beim Einbruchschutz von zentraler Bedeutung. Und das gilt nicht allein für die Haus- bzw. Wohnungstür. Auch Türen von Balkon, Terrasse, Garten, Keller und Garagen gilt es zu schützen und entsprechend nach- bzw. aufzurüsten. Hierfür haben sich insbesondere mechanische Sicherungen bewährt. Dank dieser können sämtliche Außentüren einbruchsicher gemacht werden. Daher rät die Polizei dazu, alle von außen zugänglichen Türen mechanisch abzusichern. Wir erklären Ihnen nachfolgend, welche Maßnahmen Sie zum Einbruchschutz von Türen ergreifen können.

Haustüren stellen einen häufig genutzten Zutritt für Einbrecher dar © Thomas Söllner, stock.adobe.com
Haustüren stellen einen häufig genutzten Zutritt für Einbrecher dar © Thomas Söllner, stock.adobe.com
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Einbruchsichere Türen: Am besten maximal stabil

Es erklärt sich von selbst: Je stabiler eine Tür gebaut ist, desto effektiver kann auch der Einbruchschutz sein. Daher sollten vor allem Eingangstüren eine hohe Widerstandsfähigkeit aufweisen. Sogenannte Sicherheits- bzw. Funktionstüren, die mit einbruchhemmenden Features aufwarten, erfüllen diese Aufgabe mit Bravour.

Mahrfachriegel erschweren das Aufbrechen und Heraushebeln der Tür © Alex Vog, stock.adobe.com
Mahrfachriegel erschweren das Aufbrechen und Heraushebeln der Tür © Alex Vog, stock.adobe.com

Hier bekommen Sie das Rundum-Sorglos-Paket beim Türschutz geboten: Neben verstärkten Türblättern und Beschlägen profitieren Sie bei diesen Modellen direkt von modernen Zylindern und speziellen Schutzbeschlägen. Dadurch wird ein Aufbrechen der Tür maximal erschwert, sodass Einbrecher schnell die Motivation verlieren und das Weite suchen. Natürlich kann dieses Maximum an Stabilität und Sicherheit nur dann gewährleistet werden, wenn die Türen fachgerecht verbaut wurden.

Das Erfolgsrezept bei einem gelungenen Türschutz besteht also darin, dass Material, Bauweise und Technik so robust wie möglich sind. Bedeutet im Umkehrschluss: Ist das Material der Haus- bzw. Wohnungstür (altersbedingt) wenig widerstandsfähig oder entspricht die eingebaute Schließ- und Sicherheitstechnik nicht mehr dem aktuellen Standard – dann sollte in eine neue Tür investiert oder diese bzw. beim Einbruchschutz nachgerüstet werden.

Merkmale einbruchhemmender Haustüren
Merkmale einbruchhemmender Haustüren

Ergänzende Türsicherungen

Doch auch, wer keine moderne Sicherheitstür mit integrierter Einbruchhemmung hat, kann seine Tür einbruchsicher(er) machen. Diesbezüglich sind mechanische Maßnahmen äußerst wirksam, weshalb sie inzwischen längst zum Pflichtprogramm beim Einbruchschutz gehören. Die ergänzenden Türsicherungen umfassen Zylinder, Schlösser, Riegel, Türspione und Beschläge. Sie alle zielen darauf ab, die Schutzwirkung der Tür zu optimieren.

Sichere Türschlösser lassen sich leicht nachrüsten © rh2010, stock.adobe.com
Sichere Türschlösser lassen sich leicht nachrüsten © rh2010, stock.adobe.com

Allerdings sollten die mechanischen Türsicherungen auch nur dann eingebaut werden, wenn die Grundsubstanz der Tür stimmt. Oder anders gesagt: Eine marode Holztür mit moderner Sicherheitsmechanik auszustatten, macht selbstverständlich keinen Sinn und ist in puncto Einbruchschutz wenig wirksam. Hier lohnt es sich eher, direkt in eine neue Tür zu investieren.

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Die Schließelemente müssen robust sein
Die Schließelemente müssen robust sein

Türzylinder und Einsteckschlösser

Türzylinder zählen zu den Klassikern, um eine Tür einbruchhemmend auszustatten. Dabei ist das Einsteckschloss unverzichtbar, denn ohne dies, kann weder die Schließmechanik funktionieren, noch kann ein Zylinder eingebaut werden. Es gibt die beiden also nur im Doppelpack. Bei Außentüren gilt es, auf möglichst stabile Einsteckschlösser zu achten, um eine hohe Widerstandsfähigkeit zu erreichen. Kombiniert mit einem Türzylinder, haben Sie die Basis für einen guten Einbruchschutz geschaffen.

Schutzbeschläge

Schutzbeschlag oder Schutzrosette tauschen © RioPatuca Images, stock.adobe.com
Schutzbeschlag oder Schutzrosette © RioPatuca Images, stock.adobe.com

Schutzbeschläge haben sich beim Türschutz ebenfalls längst zum Standard entwickelt. Und das aus gutem Grund, denn ihre Schutzwirkung ist beachtlich. Das Prinzip dahinter ist ebenso einfach wie effektiv: Da die Schutzbleche den Zylinder einfassen bzw. abdecken, kann dieser nicht aus der Tür herausgezogen werden. Dadurch kann dieser weit verbreiteten Einbruchmethode gezielt vorgebeugt werden.

Schutzrosetten

Schutzrossette an Haus- oder Wohnungstür mit Schutz gegen das Aufbohren © WoGi, stock.adobe.com
Schutzrossette an Haus- oder Wohnungstür mit Schutz gegen das Aufbohren © WoGi, stock.adobe.com

Schutzrosetten können als Alternative bei solchen Türen dienen, an denen kein Schutzbelag angebracht werden kann oder soll. Schließlich erfüllen Schutzrosetten die gleiche Funktion: Indem sie dem Türzylinder eine Einfassung bieten, lässt sich dieser nicht mehr ohne weiteres hinausziehen. Damit dienen Schutzrosetten genauso wie Schutzbeschläge als sogenannter Ziehschutz.

Schutz gegen Ausheben: Scharniersicherungen und Schließbleche

Nachträgliche Sicherung der Balkontür mit Kombination aus Sperrriegel und Schloss, eingebaut im Griff © hkmedien.de
Nachträgliche Sicherung der Balkontür mit Kombination aus Sperrriegel und Schloss, eingebaut im Griff © hkmedien.de

Doch nicht nur das Schloss, auch die Scharniere von Türen wollen einbruchsicher gemacht werden. Daher sollten Schließbleche und Scharniersicherungen bei einer einbruchhemmenden Tür nicht fehlen. Beide verhindern, dass die Tür auf der Scharnierseite aufgestemmt bzw. aus den Angeln gehoben werden. Daher werden sie auch als Aushebesicherungen oder Hinterhaken bezeichnet. Da ihre Schutzwirkung äußert hoch ist, werden sie von Polizei und Versicherungen als Einbruchschutz empfohlen.

Extratipp: Auch wenn Sie Fenster einbruchsicher machen möchten, sollten Sie Schließbleche und Scharniersicherungen berücksichtigen.
Nachträgliche Scharniersicherung einer Balkontür mit Kipp-Funktion © hkmedien.de
Nachträgliche Scharniersicherung einer Balkontür mit Kipp-Funktion © hkmedien.de

Türketten und Zusatzschlösser für die Tür

Türketten verhindern eine komplette Öffnung der Tür © AA+W, stock.adobe.com
Türketten verhindern eine komplette Öffnung der Tür © AA+W, stock.adobe.com

Türketten sind kein klassischer Einbruchschutz, sondern schützen vielmehr vor Überfällen. Haben Sie beispielsweise keinen Spion in Ihrer Eingangstür, können Sie dank einer Türkette sicher nachsehen, ob bzw. wer sich davor befindet. Dabei öffnet sich die Tür nur einen Spalt und verhindert, dass der Gegenüberstehende hineinkommen kann. Ähnlich funktionieren Türschlösser mit Sperrbügel. Als Überfallschutz stellen die Zusatzschlösser demnach eine gute Ergänzung zum Einbruchschutz dar.

Sperrriegel sind die moderne Variante der Türkette © Jürgen Fälchle, stock.adobe.com
Sperrriegel sind die moderne Variante der Türkette © Jürgen Fälchle, stock.adobe.com

Sperrriegel bieten einen moderne und effektiven Einbruchschutz. Anders als herkömmliche Türketten erlauben Sperrriegel eine variable Anpassung der Türöffnung, was zusätzliche Flexibilität bietet. So lässt sich die Tür nicht nur einen Spalt öffnen, sondern auch komplett mit dem Riegel verschließen. Mit ihrer stabilen Bauweise und einfachen Handhabung stellen sie eine zeitgemäße Lösung dar, um unerwünschten Zutritt zu verhindern.

Panzerriegel

verschlossener Türriegel aus Metall, Einbruchschutz © winyu, stock.adobe.com
verschlossener Türriegel aus Metall, Einbruchschutz © winyu, stock.adobe.com

Wer das Maximum an mechanischer Sicherung herausholen möchte, kann sich zusätzlich einen Panzerriegel an die Tür montieren lassen. Diese werden quer über die Türbreite angebracht und verstärken die Widerstandsfähigkeit der Tür um ein weiteres. Kein Wunder, dass Panzerriegel bzw. Querriegelschlösser bei den Maßnahmen zur Türsicherungen ganz weit oben stehen – sowohl bei privaten Haushalten auch Gewerbeimmobilien.

Sinnvolle Ergänzung: elektronische Türsicherungen

Elektronische Maßnahmen für zusätzlichen Schutz
Elektronische Maßnahmen für zusätzlichen Schutz

Mechanische Sicherungen sind laut Polizei und Versicherungen zwar das A und O, um sich vor Einbrüchen und Überfällen daheim zu schützen, kombiniert mit elektronischen Türsicherungen können Sie den Schutzeffekt jedoch zusätzlich steigern. So tragen Gegensprechanlagen genauso zum Einbruchschutz bei, wie elektronisch betriebene Türspione und Türöffner. All diese elektronischen Türsicherungen ermöglichen es, dass Sie den Eingangsbereich Ihres Zuhauses sicher beobachten können, ohne dafür die Tür zu öffnen. Daher sind elektronische Türsicherungen quasi ein zusätzliches Schutzschild Ihrer Home Security.

Scanner Fingerabdruck © .shock, stock.adobe.com
Scanner Fingerabdruck © .shock, stock.adobe.com
Einbrecher schiebt Rollo vor dem Fenster hoch um einzubrechen @ RRF, stock.adobe.com
Einbruchschutz Fenster

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